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Die aktuelle Diskussion

Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

Alle Meldungen zum Thema

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Parl. Vorstösse zum Thema BVG 2013

Änderungen in der BV auf 1.1.2014

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Umfrage Kapitalbezug

Umfrage geschlossen.

  Ergebnisse

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Die neuesten Ausgaben

Nr. 268 / PDF

Nr. 269 / PDF

Nr. 270 / PDF

11.8.2014

Mitglieder Vorsorgeforum
10:38AM

SO: Gemeinden wollen sich nicht an der PK beteiligen

An der Generalversammlung spricht sich der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden mit 123:28 Stimmen für die vom Vorstand beantragte «Nullvariante» zur Ausfinanzierung der Kantonalen Pensionskasse aus.

  AZ

10:24AM

BFS: Indikatoren zur Alterssicherung

Wie lebt die ältere Bevölkerung in der Schweiz? Aus welchen Gründen geht jemand frühzeitig in Rente? Leben Rentner/innen in der Schweiz isoliert? Auf solche Fragen bietet das Indikatorensystem zur Alterssicherung Antworten. Es stellt mit knapp 50 personen- und haushaltsbezogenen Indikatoren eine ausführliche Informationsbasis zur Situation der älteren Bevölkerung dar.

So zeigen die Daten beispielsweise, dass die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes in den letzten 30 Jahren von 14,3 auf 19,1 Jahre gestiegen ist, hiervon etwa 12,5 Jahre bei guter Gesundheit. Für Frauen ist die Lebenserwartung nach wie vor höher als für Männer – 2012 haben 65-Jährige noch eine um drei Jahre höhere Lebenserwartung als Männer; bei guter Gesundheit beträgt der Unterschied jedoch nur 0,4 Jahre.

Entsprechend entwickelt hat sich auch das Verhältnis der 65-Jährigen und Älteren zu den 20- bis 64-jährigen Personen (Altersquotient): Entfielen vor 30 Jahren erst 23,7 über 64-jährige Personen auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren, so beträgt dieses Verhältnis heute bereits 28 zu 100.

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Neben solchen Kontextindikatoren stehen vor allem der Zugang und die Leistungen der drei Säulen des Alterssicherungssystems für Rentner/innen und Frührentner/innen im Fokus. Ein Indikator hier ist beispielsweise das durchschnittliche Pensionierungsalter. Bei den Männern mit den Jahrgängen 1932-1947 betrug dieses zwischen 63,1 und 63,7 Jahren und blieb damit nahezu unverändert. Bei den Frauen ist hingegen ein Anstieg ersichtlich: Bis zum Jahrgang 1938 liessen sie sich durchschnittlich mit 61,5 Jahren pensionieren. Das durchschnittliche Pensionsalter für zehn Jahre jüngere Frauen beträgt nun 63,1 Jahre.

  Indikatorensystem zur Alterssicherung /  Publikation

10:03AM

IV-Statistik 2013

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Die Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) richtete 2013 an insgesamt 440’000 Personen Leistungen aus. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 5,6 Mia. Franken. Die Eingliederungsmassnahmen schlugen mit 1,6 Mia. Franken zu Buche. Diese und weitere Ergebnisse liefert die neue Ausgabe der IV-Statistik. Sie besteht aus Text- und Tabellenteil und gibt einen deskriptiven Überblick über die verschiedenen Leistungsbereiche der IV. Der Schwerpunkt liegt auf der Struktur der Leistungsbezüger.

  Statistiken IV

9:52AM

AHV-Statistik 2013

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Die Ausgaben der Alters- und Hinterlassenenversicherung beliefen sich im Jahr 2013 auf 40,0 Milliarden Franken. Die Renten abzüglich der Rückerstattungen machten mit 39,0 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (546 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (114 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 29,5 Milliarden Franken oder 73,9 % der gesamten Einnahmen (40,0 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 7,8 Milliarden Franken (19,5 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2,3 Milliarden Franken (5,8 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.

Im Dokument blättern /   Download /  Übersicht Statistiken

9:44AM

PKs zu AV2020: Grundsätzlich einverstanden, aber …

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Im Rahmen der Swisscanto-Umfrage wurde auch nach der Einschätzung des Reformprojekts Altersvorsorge 2020 durch die Pensionskassen gefragt. Die Reaktion war grundsätzlich recht positiv.

Die Erhöhung des Frauenrentenalters respektive die Angleichung der Referenzalter auf 65 Jahre wurde in fast zwei Drittel der Antworten mit "voll einverstanden" gekennzeichnet. Ebenfalls eine Mehrheit unterstützt die Senkung des Mindestumwandlungssatzes auf 6%, mit einer insgesamt zustimmenden Haltung von nicht weniger als 78% der Teilnehmer. In einem ähnlichen Bereich liegt die Erhöhung der Altersgutschriften (73% Zustimmung).

Auf mehr Skepsis treffen die Senkung der Eintrittsschwelle auf 14 400 Franken sowie die Änderung des Koordinationsabzugs mit einem relativen Satz entsprechend der Höhe des versicherten Lohns. Aber auch hier ist noch eine Zustimmung (mit Vorbehalt) bei der Hälfte der Antworten zu registrieren.

Die Idee, eine zentralisierte Ausgleichslösung für die Übergangsgeneration während einer Dauer von 25 Jahren über den Sicherheitsfonds zu installieren, wird hingegen nur von einem Drittel goutiert. Die Vorstellung, während dieser Zeit eine doppelte Schattenrechnung zu führen, vermag offenbar nicht wirklich zu begeistern.

Die uneingeschränkte Unterstützung findet das Vorhaben als Ganzes nur bei 5% der Antwortenden, immerhin stösst es bei 61% auf eine grundsätzlich zustimmende Haltung.

  Ergebnisse Swisscanto Umfrage

9:37AM

UK academics face 10% pay cut over pension reform

ukAcademics and senior university administrators will suffer an effective pay cut of 10 per cent if proposed reforms of their pensions are introduced, according to John Ralfe, an independent pensions consultant.

“The Employers Pensions Forum, the sponsor of the Universities Superannuation Scheme, the UK’s largest pension fund, with 300,000 members and £58bn of liabilities, has proposed axing final-salary pensions and moving all its members to a less-generous system based on career average salaries.A previous push to scrap final-salary pensions prompted a wave of walkouts at universities in 2011. The proposals were watered down so they only applied to new members.

However, the scheme’s deficit is believed to have jumped from £2.9bn at its last triennial valuation in 2011 to around £13bn, prompting a renewed push for reform.

  FT

6:03PM

Teure Scheidung – für den Kanton

Der Kanton Bern muss tief ins Portemonnaie greifen. Er muss eine Frau entschädigen, die bei einer Scheidung kein Geld aus der Pensionskasse ihres Ex-Mannes erhalten hatte.

  Berner Zeitung

9:57AM

Minder-Initiative: Umstrittene Umsetzung für indirekte Anlagen

Die NZZ kommentiert die Fachmitteilung des ASIP zur Umsetzung der Minder-Initiative. Dabei geht es insbesondere um die Frage der Stimmrechtsausübung bei indirekten Anlagen. Die NZZ schreibt: “Viele Pensionskassen halten aber Aktien nicht nur direkt, sondern auch über kollektive Anlagestiftungen. 2012 hatten Pensionskassen total 66 Mrd. Fr. in Schweizer Aktien investiert; gut 40% entfielen auf kollektive Anlagevehikel. Das Volks-Ja zur Minder-Initiative dürfte laut Fachleuten den Trend in Richtung indirekte Anlagen noch deutlich verstärken.

Die Interpretationen der Stimmpflichten bei indirekten Aktienanlagen gehen auseinander. Die Erläuterungen des Bundesamtes für Justiz vom Oktober 2013 sagten es so: «Die Stimmpflicht für Vorsorgeeinrichtungen erfasst auch indirekt gehaltene Aktien, sofern der Vorsorgeeinrichtung ein Stimmrecht eingeräumt wird oder der Fonds von der Vorsorgeeinrichtung kontrolliert wird (z. B. Ein-Anleger-Fonds).»

Der Pensionskassenverband sagt nun aber etwas anderes: «Keine Stimmpflicht besteht bei indirekt gehaltenen Schweizer Aktien in Fonds oder Anlagegruppen von Anlagestiftungen.» Die Interpretation des Bundesamtes für Justiz lasse sich aus der bundesrätlichen Verordnung nicht ableiten, ergänzt Asip-Präsident Christoph Ryter, Geschäftsführer der Migros-Pensionskasse. Das ist etwas offensiv formuliert. Doch die Verordnung ist hier in der Tat interpretationsbedürftig.

In der Praxis mögen die Differenzen kleiner sein als in der Theorie. Anbieter von Kollektivanlagen für Pensionskassen mit Stimmabgabemöglichkeit wie die UBS (UBS Voice) und die Zurich-Gruppe sagen auf Anfrage, dass sie zwar die Stimmempfehlungen der Pensionskassen in der Regel übernähmen, das Stimmrecht aber formaljuristisch bei den Anlagestiftungen bleibe. Die Anbieter haben ein Interesse an einer solchen Interpretation, um die Pensionskassen nicht zu verscheuchen. Denn ohne formales Stimmrecht für die Pensionskassen in solchen Vehikeln gebe es auch keine Stimmpflicht, heisst es im Bundesamt für Justiz.”

  NZZ / Verordnung (VegüV) / BJ Unterlagen

3:16PM

D: Teures Rentenpaket verabschiedet

DeutschlandTrotz harscher Kritik aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hat der Deutsche Bundestag das sogenannte Rentenpaket verabschiedet. Zur Mitte des Jahres werden nun Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, höhere Rentenleistungen bekommen. Arbeitnehmer können bereits mit 63 Jahren ohne Einbussen in Rente gehen, wenn sie 45 Beitragsjahre inkl. Zeiten der Arbeitslosigkeit vorweisen können. Auch Renten für arbeitsunfähige Menschen werden aufgebessert.

Das Rentenpaket wird die gesetzliche Rentenversicherung mit rund 10 Mrd. € pro Jahr belasten . Es handelt sich um die grösste Leistungsausweitung der jüngeren Geschichte und konterkariert die Bemühungen der letzten Dekaden , die Rentenversicherung mit Reformen finanziell zu stabilisieren. Die Zustimmung des Bundestages war nur noch Formsache, nachdem die Parteien der grossen Koalition in dieser Woche letzte Streitpunkte ausgeräumt hatten.

  NZZ

1:39PM

Wenig Transparenz zu Bonus-Plänen

aon-hewittDie meisten börsenkotierten Aktiengesellschaften gehen mit der Umsetzung der Minder-Initiative zur Offenlegung der Vergütung ihrer Führungskräfte zurückhaltend um. Sie geben innerhalb der Statuten nur spärlich Auskunft, welche Leistungsmessgrössen sie für die Bonuspläne verwenden. Dies ergab eine Bestandsaufnahme der Aon-Hewitt-Tochter New Bridge Street bei 26 Unternehmen, die zu Beginn der Berichtssaison 2014 ihre Resultate veröffentlichten.

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Prozentsatz der Unternehmen, die STI/LTI Zielvergütungen oder maximale Auszahlungshöhen offengelegt haben, diejenigen, die Vergütungen diskretionär handhaben oder keine Angaben gemacht haben

Nur ein kleiner Teil (12%) gibt Zielwerte zur Festlegung der Höhe der Boni bekannt. Bei der langfristigen Zielvergütung (Long Term Incentives, LTI) tut dies sogar nicht ein einziges der Unternehmen. Rund ein Drittel (38 resp. 35%) gibt die maximalen Auszahlungshöhen bekannt und die Mehrheit legt sich gar nicht fest (siehe Tabelle). Auch lassen sich die Unternehmen nicht in die Karten schauen, wie stark individuelle oder unternehmensspezifische Messgrössen zur Leistungsbeurteilung gewichtet werden und ob sie finanzieller oder nicht finanzieller Art sind.

word  Mitteilung Aon Hewitt

11:20AM

«Für alle anderen heisst es, die Rente sinkt»

imageDie Berner Zeitung hat mit Alfred Bühler von PPCmetrics ein Interview zu einem Befund der Swisscanto-Umfrage geführt: 40 Prozent der teilnehmenden Kassen haben angegeben, Senkungen der Umwandlungssätze ohne ausgleichende Massnahmen durchzuführen. Auszüge aus dem Gespräch:

Etwa 40 Prozent der von Swisscanto befragten Kassen gleichen die Verluste für die kommenden Rentnergenerationen nicht aus. Ist das nicht ein relativ hoher Anteil?
Ich gehe davon aus, dass der Anteil an Kassen, die nichts ausgleichen, sogar noch eher höher ist. Denn die Studie erfasst nur etwa ein Viertel aller Pensionskassen, darunter vor allem auch grosse Einrichtungen und öffentlich-rechtliche. Die öffentlich-rechtlichen Kassen richten Kompensationen aus, wenn der Umwandlungssatz sinkt.

Sind in kleineren Pensionskassen die Versicherten also schlechter dran?
Das kann man nicht so pauschal sagen. Gerade bei kleinen bis mittelgrossen Betrieben gibt es oft einen Patron, der sich für seine Mitarbeitenden einsetzt und die Last mitträgt.

Die Reform 2020 der Altersvorsorge sieht einen Umwandlungssatz von 6 Prozent vor. Braucht es diese Massnahme überhaupt noch, wenn nun Kassen dieses Niveau bereits in Eigenregie unterschreiten?
Es gibt Pensionskassen, die nur das gesetzliche Minimum anbieten. Für solche Vorsorgewerke ist dieser Schritt entscheidend, damit sie finanziell stabil bleiben.

Wie viele Arbeitnehmer sind solchen Minimumkassen angeschlossen?
Etwa ein Siebtel aller Aktiven. Es handelt sich um Mitarbeitende von Unternehmen aus Tieflohnbranchen wie Gastgewerbe, Tourismus oder Bau.

Die von Swisscanto befragten Pensionskassenvertreter kritisieren, dass die für 2020 angestrebte Reform der Altersvorsorge zu spät komme. Eine berechtigte Kritik?
Tatsächlich kommt die Reform spät. Doch selbst eine Absenkung des Umwandlungssatzes auf morgen würde die Kernprobleme nicht lösen.

Weshalb?
Bis eine Absenkung ihre Wirkung entfaltet, dauert es viele Jahre. Letztlich ist aber auch die per 2020 angestrebte Reform eine Verlagerung der Probleme in die Zukunft und eine Überwälzung der Kosten auf die folgenden Generationen.

Haben Sie eine andere Lösung?
Nein, solange die einmal gesprochenen Renten unangetastet bleiben.

  Berner Zeitung

11:10AM

Fachmitteilung zur VegüV

Nach Annahme der Abzocker-Initiative müssen die Pensionskassen ab 2015 zwingend ihre Stimmrechte bei kotierten Schweizer Aktien wahrnehmen. Der Pensionskassenverband ASIP hat dazu eine Fachmitteilung verfasst.

Bis 1.1.2015 müssen die betroffenen VE regeln, wie sie konkret ihre Stimmrechte im Interesse der Versicherten wahrnehmen und ihr Stimmverhalten gegenüber den Versicherten offenlegen wollen. Aus Sicht des ASIP sind die folgenden Punkte zwingend zu regeln:

  • Beschlussfassung über Grundsätze zur Wahrnehmung der Stimmrechte
  • Entscheidungsprozess bezüglich konkreter Wahrnehmung der Stimmrechte (insbesondere bezgl. Stimm- und Wahlpflicht und der massgebenden Traktanden gemäss VegüV)
  • Prozess der Offenlegung (Berichterstattung gegenüber den Versicherten)
  • Anpassung allfälliger „Securities Lending“-Bestimmungen (z.B. Rückruf von ausgeliehenen Wertpapieren für den Zeitpunkt der GV).

Der ASIP empfiehlt, diese Punkte formell zu beschliessen und im Anlage- oder allenfalls Organisationsreglement zu konkretisieren. Dazu hat der Verband eine Umsetzungshilfe erstellt, welche als Muster dienen kann. Sie enthält mögliche Reglementsbestimmungen ergänzt mit einem Begleitkommentar. ASIP-Mitglieder können die Mitteilungen gratis herunterladen, für Nichtmitglieder sind sie kostenpflichtig.

  ASIP Fachmitteilungen

10:50AM

Entwicklung der Todesursachen

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Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht zum zweiten Mal  eine Analyse zur Entwicklung verschiedener Todesursachen im Laufe der Zeit und über mehrere Generationen hinweg. Art und Häufigkeit der einzelner Todesursachen verändern sich über die Jahre und zwischen den Generationen. Die drei Veröffentlichungen zeigen dies für die Infektionskrankheiten sowie speziell für Aids; anhand von Krebs insgesamt sowie bei Dickdarm-, Lungen-, Brust-, und Prostatakrebs im Speziellen. Die dritte Publikation erklärt die Methodologie.

  Download Studie

10:38AM

Wachsende Macht der Stimmrechtsberater

SNAGHTML21d623dfDer Tages-Anzeiger berichtet über die wachsende Macht der Stimmrechtsberater, welche mit der Annahme der Minder-Initiative deutlich zugenommen hat. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Pensionskassen, welche bei Direktanlagen gesetzlich gezwungen werden, bei kotierten Titeln abzustimmen und aufgrund des oftmals grossen Aufwands sich dafür zunehmend auf die Dienstleistungen der Proxy Adviser verlassen. Während in der Schweiz Ethos eine dominierende Stellung einnimmt, ist es unter den einflussreichen amerikanischen Advisern insbesondere ISS.

Im TA heisst es dazu: “Gross ist der Ärger der Firmen über das Abstimmungsverhalten grosser Schweizer Investoren, insbesondere Pensionskassen. Diese würden teilweise blind den Empfehlungen der Stimmrechtsberater folgen. «Besonders ärgerlich ist der Umstand, dass hiesige Pensionskassen sich oft auf den Rat ausländischer Berater abstützen und diesen nicht hinterfragen», sagt ein Anwalt, der Unternehmen bezüglich General­versammlungen berät. «Da ISS, Glass ­Lewis und andere nur wenig mit den Verhältnissen in der Schweiz vertraut sind, ist dies problematisch.»

Mit ein Auslöser dieses Frusts ist der Umstand, dass ISS offenbar schon nur aufgrund einzelner Sätze die beantragte Statutenänderung als Ganzes abgelehnt hat. Dem Vernehmen nach stört sich der Stimmrechtsberater daran, wenn Firmen einen Passus aufnehmen, um ihren Verwaltungsräten Leistungen für die Pensionskasse ausrichten zu können. (…)

Der Ruf nach mehr Transparenz ertönt auch in der Schweiz. Neben den Inter­essen­kon­flikten sollen die Richt­linien, anhand derer die Berater vorgehen, sowie die eigentlichen Empfehlungen kurz vor der Generalversammlung allen zugänglich gemacht werden. Dies fordern etwa Ethos-Direktor Biedermann und Gregor Greber vom Stimmrechtsberater Z-Rating. Biedermann denkt zudem darüber nach, einen runden Tisch einzuberufen, um das Thema Selbstregulierung mit allen hiesigen Stimmrechtsberatern zu besprechen.

Fraglich bleibt jedoch, ob sich ISS und Glass Lewis freiwillig den Forderungen nach mehr Transparenz sowohl in der Schweiz als auch in der EU unterwerfen. Beteiligen sich die beiden nicht, bringt eine Selbstregulierung wenig.”

  Newsnet

4:53PM

Swisscanto: Der Stand der Dinge in der 2. Säule

370 (Vorjahr 343) Vorsorgeeinrichtungen haben an der Pensionskassen-Umfrage 2014 der Swisscanto teilgenommen. Sie weisen total ein Vermögen von 506 (481) Mrd. auf und versichern 2,8 Mio. Destinatäre, davon 2,1 Mio. Aktive. Das erlaubt schlüssige Daten über den Zustand der beruflichen Vorsorge der Schweiz. 

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Die Performance für 2013 wurde mit durchschnittlich 6,3 Prozent ermittelt. Über die Hälfte der teilnehmenden Kassen melden für ihre Rendite einen Wert zwischen 5 und 7,5 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des vermögensgewichteten Deckungsgrades bei den privatrechtlichen Kassen von 108 auf 110 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (keine Staatsgarantie) weisen einen Deckungsgrad von 101, jene mit Teilkapitalisierung und Staatsgarantie von 75 Prozent aus.

Das gute Ergebnis für 2013 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittelfristig die Situation sich weniger verheissungsvoll darstellt. So erreicht die durchschnittlich erzielte Performance über acht Jahre lediglich 2,7 Prozent, wobei die Werte sich zwischen 2,1 Prozent für die kleinsten Kassen mit unter 50 Mio. Franken und gut 2,8 Prozent für die grössten mit über 1 Mrd. Franken Vermögen bewegen. Sie liegen deutlich unter der langfristig angestrebten Performance von 3,9 Prozent und erreichen selbst die Sollrendite von 3,1 Prozent nicht.

Die Stabilisierung ihrer Finanzierungssituation angesichts historisch tiefer Zinsen und einer steigenden Lebenserwartung erreichten die Pensionskassen vor allem mit der Senkung ihrer technischen Zinsen respektive der Umwandlungssätze. Der technische Zins im Beitragsprimat ist bei den privaten Kassen seit 2007 von durchschnittlich 3,7 Prozent auf 2,9 Prozent zurückgenommen worden, bei den öffentlichen Kassen von 3,5 auf 3,1 Prozent.

Es ist absehbar, dass die Anpassung weiter voranschreitet. Die laufenden Senkungen der Umwandlungssätze, die von den Teilnehmern gemeldet werden, weisen mittlere Zielgrössen von knapp unter 6 Prozent auf, womit bereits jener Wert anvisiert wird, der auch in der "Altersvorsorge 2020" geplant ist. Allerdings sind auch weit tiefere Sätze vorgesehen. Ein geringerer Umwandlungssatz ist mit einer verringerten Rentenleistung verbunden. Dies kann nur mit kompensierenden Massnahmen verhindert werden. 40 Prozent der Kassen, welche ihren Umwandlungssatz senken, sehen keine solchen Massnahmen vor. Dort, wo Ausgleichsmassnahmen geplant sind, kommen bei zwei Dritteln der Kassen höhere Sparbeiträge zur Anwendung, 40 Prozent erhöhen die Sparkapitalien der Versicherten, eine Minderheit von 13 Prozent setzt das Rentenalter herauf. Hier sind insbesondere öffentliche Vorsorgeeinrichtungen anzutreffen.

  Swisscanto PK-Studie Dokumente

1:13PM

Curtius: Solvenz, Repression und Invalidität

imageAWP Soziale Sicherheit hat in Ausgabe 10/2014 den zweiten Teil eines Interviews mit Christoph Curtius, Finanzchef der PKRück, publiziert. Auszüge zu den Themen Solvency II und AHV-Rentenalter.

Soziale Sicherheit: Die Umsetzung von Solvency II ist ein Quantensprung für die Versicherungswirtschaft. Wie wird sich dieser Paradigmenwechsel auf die Branche auswirken?
Curtius: Solvency II wird nun per 1. Januar 2016 nach mehreren Verzögerungen zur Anwendung kommen. Die Erfahrungen verschiedener Marktteilnehmer zeigen, dass aufgrund der ökonomischen Betrachtungsweise der Solvabilität II Vorschriften die Solvenzresultate ein anderes, allenfalls nicht kohärentes Bild mit jenen von Solvabilität I ergeben können.

Was ist die Konsequenz davon?
Auffallend ist, dass Investitionen in Staatsanleihen durch die neuen Vorschriften stark gefördert werden. Letztendlich zwingt hier die Aufsichtsbehörde beziehungsweise ein staatliches Organ die Versicherer, ihre Staatsschulden zu finanzieren. Das kann auch als finanzielle Repression bezeichnet werden.

Wird Solvency II das Produkt-Pricing von PKRück beeinflussen?
Nein. Denn das würde sonst heissen, dass unser Eigenkapital knapp ist. Das ist nicht der Fall. PKRück weist auch unter den neuen Vorschriften eine komfortable Kapitalausstattung auf.

Ist vor diesem Hintergrund die Rückversicherung ein Eigenkapitalsubstitut?
Das kann einer der Gründe für einen Rückversicherungsvertrag sein.

Politiker diskutieren über eine Erhöhung des ordentlichen AHV-Rentenalters. Wird das die Eigenkapitalquote beeinflussen?
Die Eigenkapitalquote betrifft das nur indirekt. Wir haben die Neurentenquote in Abhängigkeit des Alters ermittelt und analysiert. Hier zeigt sich, dass sich das Risiko invalid zu werden sehr stark altersabhängig gestaltet. Da die Invalidisierungswahrscheinlichkeit in der Altersgruppe 60 bis 65 Jahren im Vergleich zu allen anderen Erwerbstätigengruppen besonders hoch ist, scheint dadurch ein relativer Anstieg der IV-Renten unvermeidlich.

Was heisst das konkret?
Experten gehen davon aus, dass eine Erhöhung des AHV-Alters bei sonst unveränderten Rahmenbedingungen in den kommenden zehn Jahren zu einem Anstieg der IV-Neurenten um 10,9% im Vergleich zum Stand von 2012 führen könnte. Damit würde die Zahl der IV-Neurenten wieder ungefähr auf das Niveau von vor der Umsetzung der 5. IV-Revision ansteigen.

12:45PM

Les CPs stoïques face à la condamnation de Credit Suisse

Condamné, Credit Suisse a-t-il fait fuir ses partenaires? Dans une interview à la Neue Zürcher Zeitung, Urs Rohner, le président de la banque, reconnaît qu’il a fallu «beaucoup réconforter les clients», même si, jusqu’à présent, il n’y a «guère eu de réactions négatives». Il ajoute qu’il n’y a eu «aucun incident particulier avec les contreparties sur le marché ­interbancaire». Mercredi, il disait également n’avoir rien entendu de négatif provenant des agences de notation.

L’aveu de culpabilité de la banque suisse pouvait conduire certains fonds de pension à ne plus travailler avec elle. Cela peut être le cas s’ils disposent de recommandations à suivre concernant les entreprises ayant été condamnées par la justice.

En Suisse, les caisses de pension ne semblent pas prendre cette direction. Contactée, la caisse de pension des CFF, par exemple, n’a pas de directives de ce genre.

Directeur de l’Association suisse des institutions de prévoyance (ASIP), Hanspeter Konrad n’a pas eu connaissance de réactions immédiates de caisses de pension suite à l’aveu de culpabilité de Credit Suisse. Et cela, aussi en perspective de la prochaine assemblée générale de la banque. De son côté, Gérard Fischer, le directeur de Swisscanto, a rappelé que les décisions prises en matière d’exercice des droits de vote par la société ont lieu dans la phase qui précède les assemblées générales. Toute décision en réaction à l’annonce de mardi serait ainsi prise lors de l’assemblée de 2015.

  Le Temps

12:38PM

Weniger WEF-Gelder beansprucht

(sda) Die strengeren Massstäbe der Banken bei der Hypothekenvergabe zeitigen ihre Wirkung auch bei der zweiten Säule. Erstmals seit dem Jahr 2000 ist im vergangenen Jahr die Summe der für den Kauf von Wohneigentum genutzten Pensionskassengelder unter zwei Milliarden Franken gefallen.

Insgesamt wurden letztes Jahr aus der zweiten Säule noch 1,8 Milliarden Franken an Vorbezügen für Eigenheime ausbezahlt - eine halbe Milliarde weniger als 2012. 2008 hatten die Kapitalbezüge mit 3,2 Milliarden Franken einen Höchststand erreicht, wie aus den vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) publizierten Zahlen der Eidg. Steuerverwaltung hervorgeht. Stark rückläufig ist auch die Zahl der Personen, die Vorsorgegelder für selbstgenutztes Wohneigentum beansprucht haben. 2013 wurde noch gut 24'500 Vorbezüge registriert, gegenüber 28'600 im Vorjahr und 44'400 im Rekordjahr 2008.

Seit Mitte 2012 müssen Käufer von Eigenheimen von den nötigen 20 Prozent Eigenmittel 10 Prozent aus anderen Guthaben als der zweiten Säule berappen. In diesen verschärften Selbstregulierungsrichtlinien der Banken sieht BWO-Sprecher Christoph Enzler denn auch die Hauptursache für den Rückgang der Vorbezüge.

Neben demografischen Gründen könnten laut Enzler aber auch die Diskussionen um die sozialpolitischen Auswirkungen dieser Form der Wohneigentumsförderung mitgespielt haben. Das Parlament hat den Bundesrat kürzlich beauftragt, zu untersuchen, wie viele der Personen, die Vorsorgekapital beziehen, später auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind.

10:03AM

Zinsschere schliesst sich (etwas)

imageGemäss dem jährlich von Complementa durchgeführten Risiko Check-up ist die Obligationenquote auf einen historischen Tiefststand von unter 40% gesunken, während Aktien mit einem Anteil von 30% historisch betrachtet wieder leicht übergewichtet sind. Bei drei von vier Kassen liege der Aktienanteil mittlerweile über der strategisch festgelegten Quote. Die Immobilienquote bleibt seit nunmehr 10 Jahren relativ konstant bei 16%.

Die durchschnittliche Verzinsung der Vorsorgekapitalien von aktiv Versicherten und Pensionären bleibt trotz gutem Anlagejahr konstant bei 2,6%. Detaillierter betrachtet, erhielten die aktiv Versicherten mit 1,8% eine um 0,1% Prozentpunkte höhere Verzinsung gegenüber dem Vorjahr. Folglich ergebe sich beim technischen Zins erneut ein leicht tieferer Wert von 3,1%. Die Schere zwischen diesen Zinssätzen, die sich seit 2002 stetig öffnete, zeige damit «zarte Signale des Schliessens».

  NZZ

12:50PM

NZZ: Fortschritte bei der Swiss Life

Werner Enz befasst sich in der NZZ mit der Swiss Life und ihrem Kollektivgeschäft 2013. Enz schreibt: Im hartnäckig niedrigen Zinsumfeld sind Garantieleistungen von Lebensversicherern im Geschäft mit Vorsorgegeldern offensichtlich stark nachgefragt. Ebenso wie Axa Winterthur (+10%) erreichte Swiss Life mit +13%, gemessen an Prämieneinnahmen, ein zweistelliges Wachstum.

(…) Mit Blick auf laufende Renten, die zwingend zu leisten sind, wie auch wegen des stark übersetzten gesetzlichen Umwandlungssatzes wurden die Rückstellungen um weitere 953 Mio. Fr. verstärkt. Gerne wüsste man, wie viel Geld 2013 wegen unvernünftiger gesetzlicher BVG-Auflagen von Jung zu Alt umverteilt wurde; bei Axa Winterthur waren es 416 Mio. Fr. Immerhin sagte Swiss Life, unter Berücksichtigung ihres Portfolio-Bestands müssten sie auch einen Betrag in dieser Grössenordnung dafür aufwenden.

imageEin qualitativer Sprung gelang Swiss Life 2013 bei den Verwaltungskosten. Je Versicherten gerechnet, fielen sie dank moderner IT-Infrastruktur innerhalb eines Jahres um 10% auf 373 Fr. Die Vermögensverwaltungs-kosten verharrten mit 0,18 (0,19)% auf niedrigem Stand. Die sanft sinkende Kostenprämie, die laut Finma-Auflagen gesondert ausgewiesen werden muss, spiegelte zu Teilen diese Effizienzgewinne.

  NZZ

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