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21.4.2015

Mitglieder Vorsorgeforum
2:31PM

OAK: Liste der anerkannten TER-Konzepte

Auf Gesuch von ICI Global, einem weltweit tätigen Fachverband von regulierten Fonds, hat die OAK BV das Kostenkonzept der „Total Annual Fund Operating Expenses“ gemäss Form N-1A der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) anerkannt. Damit können in Zukunft auch Fonds aus den USA in den Jahresrechnungen der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen kostentransparent im Sinne der Weisungen OAK BV W – 02/2013 ausgewiesen werden.

Unter nachfolgendem Link ist die aktuelle „Liste der anerkannten TER-Kostenquoten-Konzepte für Kollektivanlagen“ zu den Weisungen OAK BV W – 02/2013 „Ausweis der Vermögensverwaltungskosten“ enthalten.

  Liste

10:19AM

Altersarbeit: Unternehmen mobilisieren Reserven

Mit der bevorstehenden Pensionierungswelle der Generation der Babyboomer hält der demografische Wandel allmählich Einzug in die Schweizer Unternehmenslandschaft. Lange galt dabei die Zuwanderung qualifizierter ausländischer Arbeitskräfte als wirksamstes Mittel, um den Negativtrend wenn auch nicht zu stoppen, so doch zumindest abzufedern. Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative im Februar vergangenen Jahres jedoch ist diese Option unsicherer geworden, schreibt die NZZ.

image

In der Wirtschaft fällt die Idee, das Renteneintrittsalter flexibler zu gestalten, auf fruchtbaren Boden. Beispielsweise verfügt Novartis seit einigen Jahren über einen Pool von pensionierten Mitarbeitern, die bereit sind, ihre frühere Tätigkeit oder eine neue Herausforderung im Unternehmen zu individuell ausgehandelten Konditionen wiederaufzunehmen. Mit dem Projekt «Bogenkarriere» versucht derweil der Migros-Genossenschafts-Bund, den Übergang seiner Mitarbeiter in den dritten Lebensabschnitt fliessend zu gestalten, damit der Erfahrungsschatz älterer Mitarbeiter dem Unternehmen möglichst lange erhalten bleibt.

  NZZ / Studie Avenir Suisse

7:57AM

U.K. Pension Funding Gap Hits Record High

ukThe funding gap in British pensions has ballooned to the highest level on record.

Official figures from the Pension Protection Fund, the government agency that underwrites U.K. pensions, showed that, as of Jan. 31, Britain's defined benefit pensions expect to have to pay out GBP 367.5 billion more than their assets will produce after the interest paid by U.K. government bonds fell in January.

The record deficit, which is a snapshot of asset values at one moment, is up GBP91.9 billion since the end of 2014, and compares to a much lower total deficit of GBP46.4 billion on the same day in 2014. The gap was accentuated by the sharp downward move in gilt yields in January this year. Pension funds discount their liabilities by the yield they expect to be able to get in the market in order to fund them, so when yields fall, the value of their liabilities rises.

  nasdaq

10:11PM

Those Swiss … Global Retirement Index

image

Those Swiss. They have great chocolate, beautiful lakes, fondue. And their citizens may actually be able to kick back and enjoy those things one day. The 2015 Natixis Global Retirement Security Index put Switzerland at the No. 1 spot in its annual ranking of the well-being and “life conditions” that pre-retirees and retirees can expect across 150 countries. The prospects for current and aspiring retirees in America is less good: The U.S. is stuck at No. 19, where it’s been for the past three years. That means it beat out No. 20, Slovenia (hurray!), but trails countries including Luxembourg, Iceland, and Belgium.

The global retirement index analyzes 20 trends across four categories—health, material well-being, finances, and quality of life—to rank 150 countries on how likely a secure and comfortable retirement is for their citizens. The good news for the U.S.: It moved up to No. 14 from No. 22 in the “finances in retirement” component of the ranking, thanks to good growth in gross domestic product, low interest rates, and low inflation. But the U.S. also has an aging population at a time when government debt is growing, says Ed Farrington, executive vice president for retirement at Natixis Global Asset Management, which could strain government programs that people count on, like Social Security. The U.S. is No. 19 in health; No. 37 in material well-being, dragged down by income inequality; and No. 25 in quality of life, just behind Mexico.

  Bloomberg /   Global Retirement Index

10:18AM

Aon Hewitt: Schweizer schlecht über AG-Leistungen informiert

aonUnternehmen sind nur mässig damit zufrieden, wie sie ihre Mitarbeitenden über den tatsächlichen Wert der Vergütungspakete informieren. Dies geht aus der Studie “EMEA Benefits Communication Survey 2015” von Aon Hewitt hervor, an der sich auch Schweizer Unternehmen beteiligt haben.

Hierzulande ist die Situation sogar noch unbefriedigender als im Rest von Europa: Während europaweit 40 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass die Mitarbeitenden unzureichend über ihre Vergütungs- und Leistungspakete Bescheid wissen, sind es in der Schweiz sogar 67 Prozent. Nur gerade ein Drittel glaubt, dass die Angestellten ein hohes oder sehr hohes Verständnis davon haben, was sie insgesamt eigentlich für ihre Arbeit zurückbekommen. Dies verwundert laut Aon wenig, kommuniziert doch gerade mal die Hälfte der befragten Schweizer Firmen überhaupt mit seinen Mitarbeitenden über das Total der Vergütungspakete und hat dafür auch ein Budget zur Verfügung. In der vor einem Jahr veröffentlichten selben Befragung haben noch fast zwei Drittel der Firmen seine Mitarbeitenden über das Thema informiert.

  Aon Hewitt /   Survey

2:48PM

Der Euro – eine Fehlkonstruktion

Hansueli Schöchli mokiert sich in der NZZ über die “lockeren Sprüche der Gewerkschafter” (welche einen Franken/Eurokurs von 1.40 empfehlen) und lässt sich dann über die Gemeinschaftswährung aus:

Im Kern ist die Frankenstärke vor allem das Spiegelbild des Euro-Problems. Der Euro ist eine Fehlkonstruktion, weil ihm die zentrale Basis fehlt – eine europäische politische Identität. Doch ein Ende mit Schrecken ist für Europas Politiker das schlimmere Szenario als ein Schrecken ohne Ende, weshalb Durchwursteln angesagt bleibt. Die Schweiz muss mit dieser Fehlkonstruktion und mit periodischen Fieberschüben an den Devisenmärkten leben. Es gibt keine für alle Zeiten «richtige» Antwort zum Währungsregime. Die Optionen sollten offen bleiben. Klar scheint, dass auf absehbare Zeit die Deklaration einer neuen Kursgrenze wenig glaubhaft wäre und der Erfolg der Kursgrenze Franken/D-Mark von 1978 nicht eins zu eins auf die heutige Situation zu übertragen ist. Der Euro-Raum ist politisch und wirtschaftlich viel heterogener und weniger stabil als das damalige Westdeutschland. Die Schweiz wird sich deshalb der Geldpolitik im Euro-Raum noch viel weniger ausliefern wollen als der Geldpolitik der damaligen Bundesbank.

  NZZ

2:11PM

Eco: Kritik am AHV-Fonds

srfMit über 30 Milliarden Franken ist er ein Schwergewicht unter den institutionellen Anlegern. Doch der AHV-Fonds hat in der Vergangenheit Milliarden an möglicher Rendite nicht erzielt. Und was die Kontrolle der Geschäftstätigkeit anbelangt, scheint das Parlament den AHV-Fonds vergessen zu haben, heisst es auf der Website von SRF zu einer Sendung von Eco.

Eco liege eine Untersuchung vor, die zwischen 2008 und 2013 den Anteil risikoreicher Anlagen wie Aktien am Gesamtvermögen und die erzielte kumulierte Rendite von über 40 institutionellen Investoren eruiert hat, darunter zum Beispiel auch der Unfallversicherer SUVA. Befund: Der AHV-Fonds hole im Vergleich zum Risiko, das er eingeht, unterdurchschnittlich wenig Rendite.

  SRF eco

8:20AM

Towers Watson: Risiken der CO2-Blase

towersLange haben sich institutionelle Schweizer Anleger wenig um die Problematik der «CO2-Blase» (Carbon Bubble) gekümmert. Dies könnte sich nun ändern, denn mit Towers Watson hat sich jüngst eine global agierende Anlageberatungs-Gesellschaft in die Debatte eingeschaltet, die mehr als 1000 Pensionskassen und andere institutionelle Investoren mit einem Anlagevermögen von über 2 Bio. $ zu ihren Kunden zählt.

Kern der Diskussion ist das im Kyoto-Abkommen festgehaltene Bestreben der internationalen Staatengemeinschaft, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Um dies zu erreichen, dürfte ein Grossteil der bekannten fossilen Energievorkommen nicht verbrannt werden, was zu enormen Abschreibungen bei den Energiefirmen führen würde, in deren Bilanzen diese stehen. Dementsprechend dürfte auch nicht mehr in die Suche und Entwicklung neuer Vorkommen investiert werden, deren Erschliessung und Förderung meist sehr teuer ist.

  NZZ

8:17AM

“L’éducation est au cœur du développement des ETF”

agefi2L'Agefi avait annoncé lundi dernier la création du Comité international d'orientation stratégique de TrackInsight. Cette plateforme d'analyse des ETFs européens permet aux investisseurs de comparer de façon intuitive leur qualité de réplication, entre autres, à l'aide de données fiables et totalement transparentes. Le Comité sera présidé par Pierre Guillemin, Head of Portfolio Management Asset Allocation & Equity chez Swiss Life Asset Managers. Par ailleurs, Pierre Guillemin est ingénieur de l'Ecole Centrale Paris, détenteur d'un Master en statistiques et processus stochastiques de l'université Paris VII et d'un MBA de HEC Lausanne.

Swiss Life Asset Managers (Swiss Life AM) est le troisième plus important fournisseur de fonds sur le marché suisse. Bénéficiant de la confiance de plus de 100 clients institutionnels (suisses et français) dans le cadre de mandats de gestion. Les instituts de prévoyance, tels que les fonds de pension, représentent une part importante de la clientèle de ce gérant d'actifs présent en Suisse, en France et en Allemagne. Plus significatif encore, le groupe appartient à l'une des plus anciennes compagnies d'assurance-vie. La gestion du risque y est pratiquement d'ordre génétique. Ce dont a fortement besoin l'industrie des ETFs.

  Agefi

8:10AM

Listed: highest-paid pension fund CEOs

FTFTfm research revealing multimillion-dollar salaries at some of the world’s largest pension funds has prompted condemnation over the vast gulf in earnings between chief executives and scheme members.

Analysis of 14 schemes showed Jim Leech, former chief executive of the Ontario Teachers’ Pension Plan, was paid $7.4m in 2013, while his eventual successor, Ron Mock, received $2.5m in his role as vice-president of fixed income and alternatives. The $175bn Canada Pension Plan Investment Board paid its chief executive, Mark Wiseman, $3.1m.

The Canadian pension salaries outstrip the total earnings of many chief executives in the private fund sector, including Man Group’s Emmanuel Roman, who was paid $3.4m for 2013, and Jupiter’s Edward Bonham Carter, who received $3m.

  FT

3:20PM

Negativzinsen: Cash-Abbau durch Renten-Vorauszahlung

ppcmetricsDie von der Nationalbank verfügten Negativzinsen – ausser der Publica können die Pensionskassen sich nicht durch ein SNB-Konto davon frei machen – scheint zu allerhand mehr oder weniger innovativen Gegenstrategien Anlass zu geben. Marco Jost (PPCmetrics) schlägt zur Verringerung der teuren Liquidität vor, den Pensionierten ihre Rente einige Monate im Voraus zu überweisen, nachdem auch das Einbunkern von Tausendernoten sich als problematisch zu erweisen droht. Jost schreibt in der Sonntags-Zeitung:

Der nächste Gedanke liegt auf der Hand: Die in den kommenden (z. B. 6 oder 12) Monaten anstehenden Zahlungen aus laufenden Renten könnten heute schon (gesammelt) erbracht werden. Mindestens solange die Rentenbezüger das Geld ohne Strafzinsen halten können, wäre dies durchaus auch in ihrem Sinne.

Die Mathematik der Pensions­kassen hat aber eine wichtige zusätzliche ­Dimension: Renten werden nicht für eine fixe Dauer ausbezahlt, sondern sind auf Lebzeiten ausgerichtet. Bei ­vorschüssiger Zahlung für mehrere ­Monate aufs Mal hätten die Renten­bezüger, die vor Ablauf dieser Zahlungsperiode sterben, zu viel erhalten. Das Rückfordern dieser Beträge aus der Erbmasse ist wiederum mit administrativen Kosten verbunden und widerstrebt auch dem Grundgedanken einer Rentenzahlung. Möglicherweise kompensieren die negativen Zinsen aber die ­Risiken mit der genannten Sterblichkeit und die vorschüssige Zahlung lohnt sich für die Pensionskassen sogar, wenn auf eine Rückforderung verzichtet wird.

(…) Mit steigendem Alter der Versicherten wird es hingegen immer unwahrscheinlicher, dass die erwarteten ­Entlastungen aus Todesfällen durch ­Negativzinsen kompensiert werden. Ob es sich für eine Pensionskasse rechnet, wenn sämtliche Rentenbezüger einen Rentenvorschuss erhalten, hängt dann von der spezifischen Struktur des Bestandes ab.

10:59PM

Jordan erteilt Pensionskassen Absage

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan keine andere Wahl gehabt, als den Euro-Mindestkurs aufzugeben. Wenn die SNB den Schritt später vorgenommen hätte, wäre der Schaden für die Wirtschaft grösser gewesen, sagte er.

«Alle Alternativen wären noch viel schlimmer gewesen für die Schweiz», sagte Jordan in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio SRF.

 

«Ein Aufschieben des Entscheids hätte enorme negative Konsequenzen gehabt für die Schweiz insgesamt und auch für die Nationalbank», sagte Jordan. Die Verwerfungen wären grösser geworden, ebenso die negativen Auswirkungen für die Wirtschaft.

Nichts wissen will Jordan von Forderungen der Pensionskassen, die sich gegen die Negativzinsen wehren und eine Ausnahme für sich verlangen. Die Negativzinsen wirkten nur, wenn es keine Möglichkeiten zur Umgehung gebe, sagte Jordan. Die gleichen Massnahmen sollen für alle Finanzmarktakteure gelten.

 

  Tages-Anzeiger / Forderung ASIP / SRF Echo der Zeit

10:32AM

«Für Kassen mit vielen Rentnern wird's schwierig»

imageDer Beobachter hat Alfred Bühler, Partner PPCmetrics, zur Situation der PKs nach dem Frankenschock befragt. Auszüge:

Beobachter: Die Schweizer Pensionskassen sollen rund 30 Milliarden verloren haben, als die Nationalbank den Euro nicht mehr stützte.
Alfred Bühler: Am Tag, an dem die Nationalbank den Mindestkurs aufgab, verloren die Kassen schätzungsweise 20 Mil­liarden Franken. Seit Beginn des Jahres beträgt der Verlust zwischen 10 und 15 Milliarden.

Um solche Währungsschocks zu überleben, bilden die Kassen Reserven. Sind die gross genug?
Die kurzfristige Betrachtung wird dem langfristigen Anlagehorizont der Pensionskassen nicht gerecht. 2014 konnten sie auf ihren Anlagen einen Gewinn von 50 bis 60 Milliarden Franken erzielen. Die Verluste muss man also relativieren.

Die Kassen rechnen ihre zukünftigen Vorsorgeleistungen mit einem technischen Zinssatz hoch. Wurde dieser angepasst?
Die Zinsen wurden nur zögerlich an das massiv gesunkene Zinsniveau angepasst. Die ausgewiesenen Deckungsgrade sind daher zu hoch. Viele Kassen überschätzen ihre tatsächliche finanzielle Lage.

Wo besteht der grösste Handlungsbedarf für die zweite Säule?
Der weitere Rückgang des Zinsniveaus hat die Umverteilung zwischen aktiven Versicherten und Rentenbezügern verstärkt. Das gilt insbesondere für rentnerlastige Kassen ohne starken Arbeitgeber. Die geplante Reform «Altersvorsorge 2020» des Bundes kann dieses Problem nur sehr langfristig lösen.

  Beobachter

1:18PM

SNB-Politik: Reaktion bei Safra Sarasin

Inside Paradeplatz berichtet über die Folgen der SNB-Netativzinspolitik für die Kunden von Safra Sarasin. Ein Vorbote, was uns alles noch erwartet? Lukas Hässig schreibt:

Die brasilianisch kontrollierte Safra-Sarasin gibt als erste Schweizer Bank den Minuszins flächendeckend an ihre Kunden weiter. Damit setzt die Basler Privatbank einen neuen Höhepunkt in der rapide unter die Nullgrenze abrutschenden Schweizer Zinslandschaft.

Safra-Sarasin-Berater riefen gestern ihre Externen Vermögensverwalter (EVV) an, die Privatkunden betreuen, welche Bares und Wertpapiere bei der Basler Bank verbucht haben. Der Tagesbefehl vom Rheinknie lautete: Sofort allen Kunden 0,75 Prozent Minuszins auf allen Cash-Konten belasten.

Ausnahmen gab es keine. Weder gewährt Safra einen Freibetrag bis zu einer oberen Grenze, noch nahm sie kleine Kunden aus der Schweiz von der Sofortmassnahme aus.  (…)

Auf Anfrage dementierte gestern Abend ein Sprecher der Basler Bank, dass Safra-Sarasin den Negativzins breitflächig belasten würde. Die Massnahme sei “selektiv für sehr wenige, spezifische Kunden mit grossen Positionen” eingeführt worden. Bei den betroffenen Kunden handle es sich um “Profis, welche die Realität und die Notwendigkeit dieses Schrittes zur jetzigen Zeit verstehen” würden. Die Bank rechne nicht mit einem Massenexodus erzürnter Kunden, da mit diesen “mehrfache Beziehungen” bestehen würden. “Einzig wegen dem” würden diese kaum davonlaufen.

Erste Reaktionen lassen das Gegenteil vermuten. Der Safra-Sarasin droht ein Exodus. Ein Kunde, der seit Jahren über seinen unabhängigen Vermögensverwalter bei der Sarasin war, kündigte gestern unverzüglich alle seine Konten.

  Inside Paradeplatz

12:09PM

Swiss regulator to publish catalogue for minimum risk standards

ipeSwitzerland’s regulator – the Oberaufsichtskommission, or OAK – is to unveil in the coming months a catalogue of minimum risk standards to be applied by all Pensionskassen from next year.

Speaking at the annual BVS conference, the regional supervisory body for the canton of Zurich, André Tapernoux, head of risk management at the OAK, confirmed that the regulator would decide on the standards “over the next few months”.

The introduction of a unified risk-assessment catalogue has been under discussion by pension fund representatives, industry experts and regional supervisory authorities for the last year.

One of the chief proponents has been BVS director Roger Tischhauser, who has argued that regional supervisors need a standard by which to measure Pensionskassen.

At the conference in Zurich, Tapernoux agreed, acknowledging that regional supervisory bodies required “reliable individual figures” for each Pensionskasse.

He said the OAK had therefore concluded it was “useful to make it mandatory for Pensionskassenexperten to calculate certain key figures”.

Tapernoux told IPE the regulator had not yet decided which parameters the new catalogue will include, but he did say they would be taken from existing guidelines issued by the SKPE, the chamber of pension fund experts.

  IPE

10:26AM

AV2020 – “Luftschloss des Bundesrates”

Die NZZ nimmt die technischen Vorgaben des Bundesrates zur Altersvorsorge 2020 unter die Lupe. Insbesondere die Senkung des Umwandlungssatzes von derzeit 6,8 auf 6% hält nach Meinung der Zeitung einer kritischen Prüfung nicht stand. Sie zieht dazu die Aussagen einer vom BSV bei der BAK in Auftrag gegebenen Analyse zur Entwicklung der künftigen Renditen heran. In der NZZ heisst es dazu:

Nimmt man mit 2% den Mittelwert der (erwarteten) Bandbreite, ergäbe dies laut dem Pensionskassenexperten Stephan Wyss von Swisscanto bei Annahme einer weiter steigenden Lebenserwartung einen mathematisch korrekten Umwandlungssatz von 5% – womit die Renten über einen Viertel tiefer sein müssten, als sie beim derzeitigen Umwandlungssatz sind, und einen Sechstel tiefer, als sie nach Vollzug des Reformpakets des Bundesrats wären. Bei einem technischen Zins von 3% läge der korrekte Umwandlungssatz gemäss Wyss bei 5,6% und damit immer noch deutlich tiefer als die vom Bundesrat anvisierte Marke. Die Kammer der Pensionskassenexperten empfiehlt einen Umwandlungssatz von 5,6%.

  NZZ / BAK-Studie

9:03AM

NZZ: “Mindestzins viel zu hoch”

Werner Enz fordert den Bundesrat auf, den aktuellen BVG-Mindestzins von 1,75% zu überdenken. Er schreibt:

Würde der BVG-Mindestzins nun aufgehoben, ausgesetzt oder zumindest stark abgesenkt, wären einige Freiheitsgrade gewonnen, ein vertrauensbildendes Signal gesetzt. Es darf nicht unterschätzt werden, dass schlecht positionierte Pensionskassen oder Rentnerkassen, die sich eine aggressive Anlagestrategie eigentlich nicht leisten dürfen, just aufgrund behördlicher Vorgaben in solche Gewässer gelockt werden. Gewiss, drei Jahre mit schönen Anlagerenditen in Folge haben die Deckungsgrade der meisten Kassen auf über 100 Prozent steigen lassen, aber das ist eine Momentaufnahme.

Die Eskalation an der Zinsfront, die womöglich Vorbote für eine Verschärfung der Euro-Krise ist, darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Verharren die Frankenzinsen längere Zeit im Minusbereich, wird es spätestens dann sehr ungemütlich, wenn es an den Aktienmärkten zu Einbrüchen kommt oder die Immobilienpreise in der Schweiz ins Rutschen geraten. Insgesamt sind die Anlagerisiken gestiegen. Da wäre es nicht verkehrt, wenn die falsch gesetzten BVG-Parameter – der gesetzliche Rentenumwandlungssatz ist das noch grössere Ärgernis als der Mindestzins – korrigiert oder aus der Welt geschafft würden.

  NZZ

8:58AM

Wandelanleihen gegen den Frankenschock?

Stefan Hiestand, CEO AgaNola, empfiehlt Wandelanleihen in der aktuellen Lage nach der Frankenaufwertung. Auf moneycab schreibt er:

“Wandelanleihen haben die Aufhebung der Euro-Franken-Untergrenze sehr gut gemeistert. Investoren in Wandelanleihenfonds mit abgesicherter Fremdwährung blieben von der Aufhebung der Untergrenze weitgehend verschont. Gerade in der heutigen Situation ist die Wandelanleihe für Pensionskassen eine willkommene Alternative zu Obligationen. Eine Wandelanleihe besteht einerseits aus einer Anleihe mit einer regelmässigen Zinszahlung (Coupon) und einer Rückvergütung des Kapitals bei Fälligkeit. Was aber die Wandelanleihe gerade in der aktuellen Situation interessant macht, ist andererseits das Recht des Käufers, die Anleihe in eine vordefinierte Anzahl Aktien umzutauschen. Steigt der Gegenwert der Aktie über den Rückzahlungswert, macht der Käufer von seinem Wandelrecht Gebrauch und schöpft den Gewinn ab. Andernfalls bleibt es bei der Rückvergütung des Nominalwertes am Ende der Laufzeit, sofern der Emittent solvent bleibt.”

moneycab

1:39PM

Negativ-Zinsen – nicht für die Publica, ASIP interveniert bei der SNB

imageAuf Obligationen gibt es praktisch keine Zinsen mehr, auf Barbeständen wird ein Negativzins erhoben. Ausnahmefall: die Publica. Als bundesnaher Betrieb kann sie gemäss Darstellung von 10vor10 auf SRF ein Girokonto bei der SNB eröffnen, das nicht unter die Negativzins-Vorschrift fällt. Dass stösst dem ASIP sauer auf. Er hat einen Brief an SNB-Direktor Jordan imagegeschrieben und aus sozialpolitischen Überlegungen ähnliche Lösungen für die anderen Pensionskassen verlangt.

Die Nationalbank wird auf das Schreiben reagieren, allerdings nicht über die Medien, wie SRF berichtet.

Update. Der ASIP hat seinen Mitgliedern ein Mail folgenden Inhalts zukommen lassen:

Vor dem Hintergrund negativer Verfallsrenditen auf Bundesobligationen und der angekündigten Belastung negativer Zinsen von diversen Banken haben wir der Schweizerischen Nationalbank vor zwei Tagen den Antrag unterbreitet, den schweizerischen Pensionskassen die Möglichkeit einzuräumen, ein Girokonto bei der SNB eröffnen zu können, das mindestens zu 0% verzinst wird. Die privat- oder öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen bilden Solidargemeinschaften, um die berufliche Vorsorge (2. Säule) als Teil des schweizerischen Sozialversicherungssystems durchführen zu können. Sie gelten unseres Erachtens als „andere Inhaber von Girokonten in Schweizerfranken“ gemäss Merkblatt „Negativzins auf Girokontoguthaben“ der SNB, auf deren Guthaben in der Regel kein Negativzins erhoben wird. Gerade angesichts der tiefen bis negativen Renditen auf den Nominalwertanlagen gewinnt die Cash-Haltung vermehrt an Gewicht.

Über die Antwort der SNB auf unser Anliegen werden wir Sie wieder informieren. Wir sind überzeugt, mit diesem Antrag im Sinne der Versicherten in der beruflichen Vorsorge gehandelt zu haben.

Update 2: In der NZZ heisst es dazu: “Der Direktor der Publica, Dieter Stohler, bringt Verständnis für den Asip-Vorstoss auf. Inländische Sparer auf dem Feld der sozialen Sicherheit sollten nicht bestraft werden. Es verhalte sich tatsächlich so, dass die SNB dem Bund und ihm nahestehenden Betrieben - die Publica gehört in den weiter gefassten Kreis der dezentralen Bundesverwaltung - Giro-Dienste zu 0% Zins anbiete. Stohler gibt weiter zu bedenken, dass die Proportionen gewahrt werden. Die Minderkosten würden unter 1Promille der Jahres-Performance betragen; es könnten nicht unlimitiert Gelder auf dem seit Jahren bestehenden SNB-Girokonto gehalten werden, und es sei nicht ausgeschlossen, dass die SNB-Bestimmungen eines Tages änderten.

Viel grösser als eine direkte Ersparnis aufgrund der Nichtbelastung durch Negativzinsen seien die indirekten Kosten daraus. Die Absicherungskosten für Fremdwährungsrisiken seien seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses um ein Mehrfaches gestiegen und im Verhältnis dazu viel grösser. Viele Pensionskassen sind in den kommenden Wochen und Monaten gezwungen, ihre Strategie zur Absicherung der Wechselkursrisiken zu überdenken.”

  SRF

7:49PM

Swiss government relents on conversion rate to win over voters

ipeA Swiss government official has expressed hope that the Altersvorsorge 2020 pension reform package will survive an “unavoidable” referendum and acknowledged that the government conceded on a major point to achieve this.

In its proposed draft – to be debated by Parliament – the government recommended lowering the conversion rate used to calculate pension payouts from accrued assets from 6.8% to 6%, even though it believes the 6% figure to be too high.

Both industry representatives and government experts agree on the need for the sizeable cut to avoid further transfers of active members’ assets to pensioners.

Swiss actuaries, in their comments on the draft law, strongly recommended lowering the conversion rate even further.

However, Jürg Brechbühl, director at the Swiss Federal Insurance Office (BSV), told participants at a recent conference in Zurich that the government had set the conversion rate level with “the referendum in mind”.

  IPE

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