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Parl. Vorstösse zum Thema BVG 2013

Änderungen in der BV auf 1.1.2014

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2.3.2015

Mitglieder Vorsorgeforum
9:02AM

NZZ: Konti, Kommissionen, Konkurs

Werner Enz berichtet in der NZZ über “den Niedergang” der Freizügigkeitsstiftung Continua und deren Konsequenzen für die Destinatäre. Enz stellt fest: “Der «Fall Continua» wirft ein grelles Schlaglicht auf das Institut Freizügigkeitspolice, das im BVG-Sparen zwar einen wichtigen Stellenwert hat, aber hinsichtlich der Aufsichtspraxis zumindest bis 2011 ziemlich lax gehandhabt wurde. Wer BVG-Sparen unter diesem Titel mit Sicherheit und Schutz dank einer professionellen Aufsicht verbindet, kann sein blaues Wunder erleben”.

Obschon Prozessrisiken bestanden, sah sich Noventus, eine Tochter der Ecofin Holding, Ende 2013 ermutigt dazu, die Continua zu übernehmen. Im Verlauf des Jahres 2014 wurde die Continua in Noventus Passage umfirmiert und völlig renoviert. Geschäftsführer Hansueli Edelmann räumt ein, man habe zwar damals von Prozessrisiken Kenntnis gehabt, diese aber unterschätzt.

Enz kommt zum Schluss: “Letztlich schützt das Bundesgericht die Ansprüche der BVG-Versicherten, doch fragt sich, wie NoventusPassAge dereinst alle wird zufriedenstellen können. Es wurden umfangreiche Abklärungen getroffen, beispielsweise ein Kapitaleinschuss, eine Garantieleistung oder die Rettung durch den Sicherheitsfonds. Letzterer wies auf die Gesetzeslage hin, wonach Freizügigkeitsstiftungen keine Vorsorgeeinrichtungen sind. So blieb am Ende nichts anderes übrig als der Gang zum Konkursamt, wobei noch offen ist, wer wirklich die Zeche bezahlen muss.”

 NZZ

8:46AM

UK: Plans to relax annuity rules

Millions of retired workers would be given the power sell their pensions, under major being drawn up by ministers. Up to five million pensioners would stand to benefit from the proposals, if they would rather have money in their bank accounts than a guaranteed income every year.

Reforms announced in last year’s Budget will mean working people who retire in future will be able to cash-in their pension savings for a lump sum which they will be free to spend as they wish. But an estimated five million pensioners who have already retired will miss out because they are locked into their contracts until they die.

Steve Webb, the Pensions Minister, told The Telegraph he wanted to change the law to enable these pensioners to sell their annual lifetime incomes – known as “annuities” - to the highest bidder at any time after they have retired.

Pensioners may decide they would rather have cash than a guaranteed income stream to give money to children, to pay for home renovations or to invest.

  The Telegraph

8:42AM

UK considers ban on non-disclosure agreements

The UK government is to debate a ban on non-disclosure agreements that conceal fees between pension funds and asset managers, in a bid to provide individuals with more information about how their pensions are managed.

  Financial Times

8:36AM

FT: Hedge fund survey

image

Calpers is not alone in its retreat from hedge funds. The UK’s £20bn Railways Pension Scheme wants to reduce its £1bn exposure. The same is true for the £39.6bn BT Pension Scheme and the third-largest pension fund in the Netherlands, PMT, with €55bn.

Such institutional rumblings should not come as a surprise. Last year’s survey revealed the paradox of rising net flows into an industry delivering lacklustre performance while stocks continued to shine for a fifth straight year.

BarclayHedge reports hedge fund asset growth in 2014 is set to accelerate past the 8.35 per cent annual expansion rate witnessed since 2008. This is occurring despite hedge funds continuing to underperform the S&P 500 for the sixth straight year. In the year to November, the average fund was up 3.5 per cent while US stocks rose nearly 14 per cent. The MSCI World Index in dollars was up over 7 per cent.

 Financial TimesBarclay Hedge  HF Report

6:57PM

BVK im Deckungsgrad-Finish

imageDie NZZ hat sich mit der Situation der BVK auseinandergesetzt, welche vor Jahresende einen Deckungsgrad von knapp unter 100 Prozent ausgewiesen hat. Sollte er zum Jahresbeginn auf über 100 Prozent ansteigen, hätte dies für die Kasse eine Reihe von Konsequenzen. Die NZZ schreibt: “Ob der Deckungsgrad Ende Jahr die 100-Prozent- Grenze knackt, entscheidet sich in einem Fotofinish. Ende 2013 betrug er 96,1 Prozent, Ende Oktober 2014 lag er bei 99,1 Prozent, also fast schon im Zielbereich der Sanierung. Seit dann sind die Aktienkurse zwar tendenziell leicht gestiegen, der SMI kletterte etwa von rund 8800 auf über 9000 Punkte. Prognosen sind laut Schönbächler aber nicht möglich. (…)

Neugierig auf den Deckungsgrad per Bilanzstichtag ist auch die Finanzdirektion des Kantons ZH. Die 2 Milliarden Franken für die Einmaleinlage sind zwar definitiv weg; der Kantonsrat hatte sie im Frühling 2012 zähneknirschend gesprochen. Die jährlichen Sanierungsbeiträge, die in der Rechnung 2011 für die Jahre bis und mit 2019 bereits zurückgestellt worden sind, würden aber im besten Fall zumindest teilweise obsolet.

Insgesamt geht es um eine Summe von 617 Millionen Franken. 132 Millionen sind bereits wieder im Trockenen, da die Sanierung besser voranschritt als geplant und die Schwelle von 90 Prozent beim Deckungsgrad bereits im ersten Jahr der Sanierung überschritten wurde. Eine entsprechende Rückstellung wurde in der Rechnung 2013 aufgelöst. Im Budget 2014 ist zudem geplant, weitere 40 Millionen aufzulösen: Ob dies tatsächlich so umgesetzt wird, entscheidet die Regierung im Rahmen der Rechnung 2014. Trifft nun Ende Jahr das Szenario «100 Prozent» tatsächlich ein, könnten im besten Fall weitere 269 Millionen Franken in die Rechnung des Kantons zurückfliessen, was angesichts der drohenden Defizite in den nächsten Jahren höchst willkommen wäre.

BVK-Chef Schönbächler warnt aber vor zu starker Euphorie: «Mit dem Auflösen von Rückstellungen wäre ich zurückhaltend, solange der Deckungsgrad nicht klar über 100 Prozent liegt. Es kann rasch wieder in die andere Richtung gehen.»

Thomas Schönbächler hat in einer vertonten Folienpräsentation für die Versicherten die Grundlagen der Kasse und ihren aktuellen Finanzierungsstand erläutert.

Update: Per 5. Januar war bei der BVK noch unklar, mit welchem DG die Kasse das neue Jahr begonnen hat. Das werde man, so Thomas Schönbächler, erst Ende Januar wissen. Auf irgendwelche Prognosen oder Einschätzungen will er sich bewusst nicht einlassen.

  Artikel NZZ    BVK / Präsentation Schönbächler /

5:10PM

20 Minuten: Antoinette Hunziker weibelt für grüne Investments

imageIn einem Interview mit 20 Minuten fordert Antoinette Hunziker-Ebneter, ehemalige Chefin der Schweizer Börse und künftige Präsidentin der BeKB, ein verstärktes Engagement der Pensionskassen in nachhaltige Anlagen. Auszüge:

Antoinette Hunziker-Ebneter, als ehemalige Chefin der Schweizer Börse liegt Ihnen die Jagd nach Rendite quasi im Blut. Heute sind Sie eine prominente Verfechterin nachhaltiger Anlagen, ist das kein Gegensatz?
Hunziker-Ebneter: Wenn eine Firma 5000 Arbeitsplätze abbaut, dann steigt automatisch ihr Aktienkurs. Das ist aber nur kurzfristig gedacht. Langfristig ist ein Unternehmen nur erfolgreich, wenn es in neue Produkte und Arbeitsplätze investiert. Rendite und sinnvolle Geldanlagen schliessen sich überhaupt nicht aus.

Das sagen Sie jetzt, weil das Ihr neues Geschäftsmodell als Vermögensverwalterin ist.
Nein, ich bin auch dafür, dass die Börse Nachhaltigkeitskriterien in ihr Zulassungsreglement aufnimmt.

Das müsste auch Pensionskassen interessieren, die ihr Geld langfristig anlegen.
Die Schweizer Pensionskassen (PK) investieren ein Vermögen von über 700 Milliarden Franken. Mehr als die Hälfte der Ersparnisse der Schweizer fliesst Jahr für Jahr in die Pensionskassen. Sie haben eine grosse Macht. Und wir sollten wissen, ob sie das Geld in unserem Sinn anlegen. Denn es geht nicht nur um unsere Altersvorsorge, sondern dieses Geld gestaltet auch unsere Zukunft mit, je nachdem wie es eingesetzt wird.

Wie meinen Sie das?
Das ist wie beim Einkaufen: Ich hätte vor 20 Jahren auch nicht gedacht, dass ich heute im Supermarkt schaue, woher das Gemüse, die Früchte kommen und wie sie angebaut wurden. Jetzt aber gehört das für viele einfach dazu. Und wie beim Einkaufen passiert das nun auch beim Geldanlegen. Da achten wir nun auch auf Bio und Fairtrade. Nach dem Bio-Essen kommt jetzt das Bio-Investment. Der Anteil der nachhaltigen Anlagen ist in den letzten zehn Jahren von 3 auf 10 Prozent gestiegen.

Sie meinen, wie inzwischen die Konsumenten können und sollen auch Anleger die Wirtschaft steuern?
Die PKs haben mehr Macht über die Unternehmen als sie glauben. Sie könnten nicht nur nach der Aktienrendite schauen, sondern eben zugleich auch nach der Nachhaltigkeit. Aber dazu bräuchte es mehr Wissen, es ist aufwendiger als einfach in einen Börsenindex oder in eine bestimmte Branche zu investieren. Man muss den Mut haben dazuzulernen.

Wie könnte das konkret gehen?
Es gibt keine zehn Gebote für PKs. Aber neun Fragen, die Arbeitnehmer in puncto Nachhaltigkeit an ihre PK stellen sollten: Zuallererst, ob das Geld nach ökologischen und sozialen Kriterien angelegt wird. Und wie sie die genau definieren. Und wie die PKs die Nachhaltigkeitskriterien bei den Aktienunternehmen überprüfen, nämlich woher sie ihre Informationen über die Unternehmen beziehen. Es genügt nicht, die Hochglanz-Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen zu lesen.

  20 Minuten

4:57PM

Aktuelles von der 2. Säule für deutsche Leser, Strategieanpassung der Publica

In einem Beitrag von Daniel Zulauf berichtet die deutsche Börsen-Zeitung über die Rückschlagsängste von Schweizer Pensionskassen nach dem Börsenjahr 2014. Konkret wird dies am Beispiel der Publica erläutert und dargestellt, welche Strategieänderungen diese im laufenden Jahr vorzunehmen gedenkt. Zulauf schreibt:

Nebst Anpassungen bei den Leistungsversprechen versucht die Kasse, ihre Anlagestrategie zu verbessern. Offenkundiger Ausfluss dieses Bemühens sind die Anfang 2014 getroffenen Entscheidungen, die einen Aus- und Umbau des Portefeuilles an festverzinslichen Anlagen zum Inhalt haben. Zu diesem Zweck reduzierte Publica die strategische Aktienquote von 33 % auf 29 %. Die freigesetzten Mittel werden in inflationsgeschützte Staatsanleihen außerhalb der Schweiz investiert. Zudem wird der Bestand an Schweizer Staatspapieren, die kaum etwas abwerfen, zugunsten von Staatsanleihen aus Ländern der Eurozone, den USA, Großbritannien und Kanada verringert. Und schließlich sucht die Kasse nach zusätzlichem Know-how im Bereich von nichtöffentlich gehandelten Schuldpapieren.

Mit dem strategischen Richtungswechsel verfolgt die Kasse zwei Ziele: Die neuen Anlagekategorien sollen höhere laufende Erträge einbringen und gleichzeitig die gestiegenen Risiken des Deckungsgrades verringern. Zwar deckt das vorhandene Kassenvermögen von 37 Mrd. Franken die Gesamtheit aller in der Zukunft liegenden Verpflichtungen von Publica derzeit noch relativ komfortabel zu rund 105 % ab. Doch ein Einbruch der Aktienkurse oder ein unvermittelt starker Zinsanstieg könnte die vorhandene Sicherheitsmarge rasch abschmelzen lassen.

Private-Debt-Anlagen im Immobilien-, Unternehmens- und Infrastrukturbereich sind nach Auffassung der Kassenleitung grundsätzlich geeignet, das Rendite-Risiko-Profil der Anlagen zu verbessern. Im November hat die Kasse ein Anlagekonzept verabschiedet und eine entsprechende Mandatssuche für vier externe Manager gestartet.

Wunder kann allerdings auch eine neue Anlagestrategie nicht bewirken. Im Wissen darum, dass solche Veränderungen stets auch mit neuen Risiken einhergehen, tastet sich Publica betont vorsichtig in das unbekannte Gelände vor.

4:42PM

The Coming Retirement Crisis

imageFeeling pleased that I had survived another year and the annual predictions of the apocalypse, I made the mistake of picking up “Falling Short: The Coming Retirement Crisis and What to Do About It” (Oxford University Press).

Written by Alicia H. Munnell, the director of the Center for Retirement Research at Boston College, with Andrew D. Eschtruth, a colleague there, and Charles D. Ellis, a widely respected consultant and author, “Falling Short” does a fine job of clearly laying out the whats and whys of the impending crisis. It also provides a number of reasonable sounding alternative paths to avoiding financial Armageddon for the coming generations of seniors.

But when I put the book down, I was left with a queasy feeling in my stomach that we are destined to calmly continue down the path we are on until all those reasonable sounding solutions are no longer practical.

  NYT

9:44PM

Blick: “So zocken uns die Pensionskassen ab”

Der Blick kommentiert Ergebnisse zur Erhebung der Vermögensverwaltungskosten in der Pensionskassen-Statistik 2013. Aufgrund der neuen Bruttomethode für die Kollektivanlagen sind sie naturgemäss deutlich höher, für den Blick Anlass zu Aufschrei und Empörung. Das BFS will die Zahlen anfang 2015 publizieren. Dem Blick scheinen sie bereits zugespielt worden zu sein. Das Blatt schreibt:

Nun, nach neuer Berechnungsmethode, ist das Ergebnis schockierend: Sie sind dreimal höher. Drei Milliarden Franken jährlich wurden den Versicherten letztes Jahr abgeknöpft! Das entspricht 0,4 Prozent der gesamten PK-Vermögen.

Zur Kasse wurden vor allem Angestellte von Bund, Kantonen und Gemeinden gebeten. Ihnen belasteten die PK-Verwalter rund 800 Franken pro Kopf, wie der ehemalige Preisüberwacher-Experte Josef Hunkeler (67) aus der Statistik ausgegraben hat. Bei den PK der Privatwirtschaft mussten die Versicherten immer noch 500 Franken abliefern. Pro Jahr.

Dem PK-Experten Werner Hug (69) sind die Gebühren zu hoch. «Das zeigt, dass sich viele PK bisher nicht getrauten, den Banken das Messer an den Hals zu setzen.» Der Experte geht davon aus, dass halb so hohe Gebühren möglich sind: «Grössere PK schaffen das bereits heute.» Immerhin sind die Gebühren nun bekannt. Hug freut sich. «Der Wettbewerb verstärkt sich. Die PK werden professioneller. Ineffiziente Kassen werden sich sputen müssen.»

Die neuen Zahlen sind noch aus einem anderen Grund brisant. «So transparent wie die Schweizer PK ist europaweit niemand. Wir haben ein Beispiel gesetzt», sagt der St. Galler PK-Experte Ueli Mettler voller Stolz.

Hans Peter Konrad (56) vom PK-Verband Asip freut sich über die neue Kostentransparenz. «Wir begrüssen das.» Man betreibe viel Aufwand, um die Kosten möglichst offen darzulegen.

Update: Werner Hug hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass die detaillierten Daten als Excel-Datei beim BFS bereits heruntergeladen werden können. Das entsprechende Blatt ist als Link hier angefügt.

  Blick / PK-Statistik 2013 / PK-Statistik BFSxls_icon  Datenblatt Vermögensverwaltung

12:22PM

Pensionskassen werden Swissgrid-Aktionäre

Die NZZ schreibt: “Die Energiegruppe Alpiq entledigt sich im Rahmen der regulatorischen Möglichkeiten ihrer Beteiligung an der Netzwerkgesellschaft Swissgrid. Die 34,7%-Beteiligung wurde in eine neue Tochtergesellschaft (Alpiq Grid Beteiligungs AG) eingebracht, an der private und öffentlichrechtliche Pensionskassen aus der Schweiz mit 49,9% beteiligt sein werden. Die IST3 Investmentstiftung erwirbt zudem 49,9% des Gesellschafterdarlehens der Alpiq an Swissgrid. Zusammen mit einer bereits bewilligten Tranche von 75 Mio. Fr. werden Alpiq 363 Mio. Fr. zufliessen. Der Erlös dient u. a. dem Abbau der Mitte 2014 auf 2 Mrd. Fr. liegenden Nettoverschuldung. Die Wandelverpflichtung beim Darlehen verbleibt bei der Alpiq.”

  NZZ

4:59PM

PPCmetrics: Negativzinsen der SNB und Institutionelle

Am 18.12.2014 informierte die Schweizerische Nationalbank über die Einführung von negativen Zinsen. In einer Präsentation zeigt PPCmetrics die Auswirkungen auf institutionelle Anleger und gibt Empfehlungen. Die Beratungsfirma fasst die Situation so zusammen:
  • Im Gegensatz zu Banken investieren institutionelle Investoren wie bspw. Pensionskassen ihre liquiden Mittel nicht direkt bei der Schweizerischen Nationalbank. Institutionelle Investoren sind somit nicht direkt von den negativen Zinsen betroffen.
  • Institutionelle Investoren sind jedoch dann betroffen, wenn Geschäftsbanken die negativen Zinsen ebenfalls auf Einlagen der Investoren erheben. Dies kann insbesondere bei sehr grossen Anlagevolumina möglich sein.
  • Es gilt zu beachten, dass bei kurzfristigen CHF-Staatsanleihen bereits seit einiger Zeit negative Renditen zu beobachten sind.
  • Die negativen Zinsen der SNB stellen eine Akzentuierung des seit längerem bestehenden generellen Problems eines Tiefzinsumfeldes dar.
  • Die negativen Zinsen der SNB, aber insbesondere auch die negativen Renditen von kurzfristigen Staatsanleihen führen zu hohen Opportunitätskosten bei der kurzfristigen Anlage von liquiden Mitteln.
  • Aufgrund des aktuell tiefen Zinsniveaus stellt die langfristige Erzielung der Sollrendite für viele institutionelle Investoren und insbesondere Pensionskassen eine grosse Herausforderung dar.
  • Wir empfehlen, die Auswirkungen einer lange anhaltenden Tiefzinsphase auf die erwartete Rendite der Anlagestrategie und die Leistungen der Pensionskassen zu analysieren.

image

  Unterlagen PPC

4:50PM

OAK: Liste der zugelassenen Vermögensverwalter

Nach Art. 48f BVV 2, in Kraft seit dem 1. Januar 2014, müssen die mit der Verwaltung von Vermögen der beruflichen Vorsorge betrauten Personen strengere Anforderungen erfüllen. Sie müssen über eine Zulassung der OAK BV verfügen, wenn sie nicht zu den unter Art. 48f Abs. 4 genannten Institutionen gehören oder nach Abs. 6 keine Zulassung benötigen.

Um die Voraussetzungen und das Verfahren der Zulassung näher zu umschreiben, hat die OAK BV Weisungen über die Zulassung von Vermögensverwaltern in der beruflichen Vorsorge erlassen, die am 20. Februar 2014 in Kraft getreten sind.

Die Zugelassenen werden von der OAK BV in die Liste der zugelassenen Vermögensverwalter in der beruflichen Vorsorge eingetragen. Die Liste wird auf der Internetseite der OAK BV publiziert.

  Unterlagen bei der OAK

4:45PM

finews: “Warum Martin Janssen ein Vorsorgewerk in Konkurs schickte”

Der Fall erstaunt: Ein Vorsorgewerk der 2. Säule geht Konkurs – und die Versicherten kommen nicht mehr an ihre Guthaben. Genau das ist jedoch mit einer Stiftung aus der Ecofin-Gruppe des bekannten Vorsorge-Experten Martin Janssen geschehen. Die Hintergründe erhellt ein Beitrag auf finews .

  finews

11:05AM

CHSS 6/14: Die Studien zur AV2020

imageIn der aktuellen Ausgabe der vom BSV herausgegebenen “Soziale Sicherheit” werden neben dem Schwerpunkt “Familie, Generationen und Gesellschaft” auch die drei mit Blick auf die “Altersvorsorge 2020” vom BSV in Auftrag gegebenen Studien vorgestellt. Es handelt sich um die drei Themen Wirtschaftsentwicklung bis 2035, Konsequenzen der AV2020 auf die Arbeitsplätze und Verwaltungskosten der Lebensversicherer. Wem die Lektüre der integralen Studien zu aufwendig und das Management Summary zu wenig ist, findet hier überschaubare Darstellungen der Fragestellungen und Resultate.

  CHSS 06/2014

11:36AM

Noch ein Rating?

AWP Soziale Sicherheit kündigt in ihrer neusten Ausgabe ein neues Rating von Gemeinschafts- und Sammelstiftungen an. AWP schreibt dazu in Nr. 214-23: “In den nächsten Monaten werden frei zugängliche Gemeinschafts- und Sammelstiftungen im Hinblick auf ihre finanzielle Gesundheit und längerfristige Leistungsfähigkeit getestet. Dazu hat Dr. Büttner & Partner einen innovativen Fitnessbarometer für Pensionskassen entwickelt, der aus vier Dimensionen beziehungsweise Kennzahlen (mit diversen Subkennzahlen) besteht: Finanzielles Polster, Krisenresistenz, substanzielle Stärke und Schlankheit sowie Leistung und Performance.”

  AWP

11:10AM

Schweizerische Sozialversicherungsstatistik

imageDie Schweizerische Sozialversicherungsstatistik 2014 ist erschienen. Sie gibt einen Überblick über die Finanzen der Sozialversicherungen der Jahre 2012 und teilweise 2013 sowie über die Entwicklung seit 1990. Erstmals seit 1990 wiesen 2012 alle Sozialversicherungen positive Rechnungssaldi aus. Nach 1990 waren zuerst die ALV, später die IV jahrelang defizitär gewesen. Gemäss der aktuellsten Gesamtrechnung der Sozialversicherungen (GRSV) wuchsen die Einnahmen 2012 schwächer als die Ausgaben. Dank des weiterhin erfreulichen Rechnungssaldos von 21,5 Milliarden Franken und dank Kapitalwertänderungen an den Finanzmärkten von 35,9 Milliarden Franken stieg das zusammengefasste Finanzkapital 2012 auf 757,9 Milliarden Franken.
Druckversion ab 30.1.2015 unter www.bundespublikationen.admin.ch bestellbar (Bestellnummer 318.122.14D).

  Sozialversicherungsstatistik 2014

11:03AM

Änderungen bei den Sozialversicherungen per 1.1.2015

Wie hoch sind die AHV- und IV-Renten ab 2015? Was ändert sich bezüglich der Beiträge bei „Sackgeldjobs“? Welche Grenzbeträge gelten neu in der Beruflichen Vorsorge? In einem Artikel der „Sozialen Sicherheit CHSS“ verschafft das Bundesamt für Sozialversicherungen einen Überblick über die für 2015 vorgesehenen Änderungen bei den Schweizer Sozialversicherungen. Ausserdem wird darin über die wichtigsten laufenden Reformen informiert.

  Änderungen bei den Sozialversicherungen

8:54AM

BLPK: Verrechnet

blEs war eine unliebsame Überraschung: Anstatt, wie im März angekündigt, 418’200 Franken verlangt die Basellandschaftliche Pensionskasse von der Gemeinde Zunzgen nun 1’584'400 Franken. Die Gemeinde muss den Betrag bis Ende Jahr überweisen.

  BZBasel

8:52AM

PKTG: Reglementsrevision, UWS 5,79%

thurgau2Mit der Revision ihres Reglements per 1.1.2016 wird die Pensionskasse Thurgau ihren Umwandlungssatz von 6,51 auf 5,79% senken. Für jene Versicherten, die bereits am 31. Dezember 2011 Mitglied der pk.tg waren und vor dem 1. Januar 1954 geboren sind (Angehörige des Polizeikorps: vor dem 1. Januar 1957), gilt die Besitzstandwahrung des UWS. Um das Leistungsziel zu erreichen, müssen die Sparbeiträge erhöht werden. Für die Arbeitnehmer macht dies eine zusätzliche Belastung von 0,95% aus; für die Arbeitgeber bedeutet dies einen Mehraufwand von 1,2%.

Zusätzlich zur Erhöhung der Sparbeiträge werden zur Erreichung des Leistungszieles flankierende Massnahmen notwendig. Analog der Reglementsrevision 2012 wird das vorhandene Altersguthaben um eine Aufwertungseinlage erhöht. Die Aufwertungseinlage fällt je nach Alter zwischen 0,3% und 12,9% aus. Je näher die versicherte Person vor der Pensionierung steht, desto höher ist die Aufwertungseinlage.

  Mitteilungen pk.tg / bluewin

5:04PM

PensExpert zu Eigenhypotheken

Der PK-Berater PensExpert informiert in einer Mitteilung zu den Eigenyhpotheken, welche kürzlich Gegenstand einer neuen Verordnung der OAK waren. In der Mitteilung heisst es:

Eigenhypotheken werden aus dem persönlichen Vorsorgevermögen des Versicherten organisiert und dienen zur Finanzierung des Eigenheimes. Bei einer Kadervorsorgelösung mit freier Anlagestrategiewahl können solche Hypotheken alternativ zu Obligationen im festverzinslichen Teil des Vorsorgeportfolios eingesetzt werden. Die Vorteile liegen darin, dass bis zu 10% des Vorsorgevermögens (via Eigenhypothek) in das eigene, selbstbewohnte Heim investiert werden kann und der dafür entrichtete Schuldzins als steuerbefreiter Zinsertrag ins eigene Vorsorgevermögen fliesst. Dabei müssen die beim steuerbaren Einkommen abzugsfähigen Schuldzinsen marktüblich und reglementarisch festgeschrieben sein. Im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen wie CHF Obligationen sind die Zinserträge aus dem Eigenhypotheken-Investment insbesondere bei einer variablen Hypothek sehr attraktiv.

Leider hatte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) Eigenhypotheken im Dezember 2011 als nicht zulässig erklärt. Nun hat jedoch die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) in einer definitiven Weisung festgestellt, dass ein absolutes Verbot von Eigenhypotheken nicht vereinbar ist mit dem aktuellen Gesetz. Damit ist diese höchst sinnvolle und nutzbringende Anlageform ab sofort wieder bis maximal 10% des Vorsorgeguthabens gestattet.

  Mitteilung / OAK-Weisung

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