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Die aktuelle Diskussion

Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

Alle Meldungen zum Thema

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Parl. Vorstösse zum Thema BVG 2013

Änderungen in der BV auf 1.1.2014

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Umfrage Kapitalbezug

Umfrage geschlossen.

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24.11.2014

Mitglieder Vorsorgeforum
2:38PM

ESTV Kreisschreiben Nr. 41 zur Freizügigkeit

Die ESTV hat ein neues Kreisschreiben Nr. 41 zur Freizügigkeit in der beruflichen  Vorsorge veröffentlicht. Das Kreisschreiben ist gemäss Einschätzung der Steuerinformationen.ch “sicher von eminenter Bedeutung für alle in der Beratungs- und Lebens- sowie Sozialversicherungsbranche tätigen Fachleute.”

Das neue Kreisschreiben ersetzt das bisher gültige Kreisschreiben Nr. 22 der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 4. Mai 1995.

Im neuen KS 41 werden – wie bis anhin im KS 22 – steuerliche Fragen im Zusammenhang mit dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1993 über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge  [FZG] und der entsprechenden Ausführungsverordnung erläutert.

Es scheint folgender Passus auf einen eigentlichen Paradigmenwechsel hinzuweisen: “Dabei ist zu beachten, dass ein Bezug "in Tranchen" (Teilkapitalbezug) steuerlich unbeachtlich ist. Tritt ein entsprechender Vorsorgefall oder Barauszahlungsbestand (mit Barauszahlungsbegehren) ein, wird steuerlich stets über das ganze Vorsorgeguthaben abgerechnet. Ausnahmen, in welchen nur der ausgerichtete (Teil-)Betrag zur Besteuerung kommt, sind ausschliesslich im Rahmen des Vorbezugs für Wohneigentumsförderung sowie bei Anwendbarkeit von Art. 25f FZG bei definitivem Verlassen der Schweiz möglich."

Wir werden Sie über die Reaktion der Fachverbände auf dem Laufenden halten.

  Steuerinformationen KS 41 /   Kreisschreiben 41 / KS 22

2:21PM

BSV Forschungsprojekt: FZ-Leistungen

Ziel des Projektes: Ausgehend von einer begrenzten Anzahl Freizügigkeitseinrichtungen soll die Machbarkeitsstudie Angaben zur jährlichen Höhe der Freizügigkeitsleistungen, die den Kreislauf der beruflichen Vorsorge verlassen, und zur Höhe der Leistungen, die im Kreislauf verbleiben oder darin wieder aufgenommen werden liefern. In einer zweiten Phase ist aufzuzeigen, unter welchen Voraussetzungen eine systematische und vollumfängliche Erhebung der Zahlungsflüsse der Freizügigkeitsleistungen bei sämtlichen in der Schweiz tätigen Freizügigkeitseinrichtungen möglich ist.

Endtermin für die Einreichung: 16.10.2014; Projektbeginn: 27.10.2014; Projektabschluss: 20.02.2015.

  BSV

11:14AM

Eingliederung ins Erwerbsleben wird gestärkt

Der Bundesrat möchte die Eingliederung ins Erwerbsleben in der IV weiter fördern. Er hat die Verordnung über die Invalidenversicherung angepasst und auf den 1.1.2015 in Kraft gesetzt. Damit können die Integrationsmassnahmen flexibler eingesetzt werden. Ausserdem wird die Beratung von Arbeitgebern und Fachpersonen in Schule und Ausbildung explizit als Aufgabe der IV-Stellen verankert. Weitere Änderungen betreffen unter anderem die Qualität von medizinischen Gutachten und die Beratung von Personen, die einen Assistenzbeitrag beantragen.

  Mitteilung IV /   Verordnung IV

9:41AM

Reallohnerhöhung dank geringer Teuerung

aon-hewittSchweizer Arbeitnehmer werden im nächsten Jahr durchschnittlich 2,1 Prozent mehr Lohn erhalten. Dabei sollen alle Gehaltsstufen – vom Arbeiter bis zum Top-Management – zumindest prozentual von der gleichen Erhöhung profitieren. Dies geht aus der vom HR-Beratungsunternehmen Aon Hewitt durchgeführten Studie „Global Salary Increase Survey 2014/2015“ hervor, an der sich in der Schweiz 191 Unternehmen aus den Dienstleistungsbranchen und der Fertigungsindustrie beteiligten.

Unter Einbezug der Teuerung (0,5%) ergibt sich mit 1,6% eine Reallohnerhöhung, die sich im europäischen Vergleich im Normalbereich bewegt. So beträgt gemäss der Studie beispielsweise in Deutschland die durchschnittliche Erhöhung zwar 3,0 Prozent, netto bleiben aber wegen der höheren Teuerung bloss 1,8 Prozent mehr zur Verfügung. „Die wirtschaftlichen Aussichten sind für Unternehmen in der Schweiz in den letzten Monaten aus unterschiedlichen Gründen eher gedämpft worden“, sagt Sacha Cahn, Associate Partner und Vergütungs-Experte bei Aon Hewitt Schweiz. “Entsprechend steigen auch im nächsten Jahr die Löhne in der Schweiz in etwa gleich wie in den letzten Jahren.“

word  Mitteilung Aon Hewitt

3:14PM

SVV: Altersvorsorgemonitor 2014

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Im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV befragt das Forschungsinstitut gfs.bern seit 2011 jedes Jahr über 1200 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz über die Wahrnehmung, Einstellung und Forderungshaltung zum Thema Altersvorsorge. Die Ergebnisse dieser Befragungen werden jeweils in der Studie «Altersvorsorgemonitor» zusammengefasst und analysiert.

Der Altersvorsorgemonitor untersucht über mehrere Jahre folgende Schwerpunkte:

  • Die Beurteilung des wirtschaftlichen Umfeldes in der Schweiz
  • Die Beurteilung des Altersvorsorgesystems in der Gegenwart und in der Zukunft
  • Die Beurteilung der eigenen Altersvorsorge in der Gegenwart und in der Zukunft
  • Die Forderungshaltung gegenüber möglichen Problemlösungen

Die Erhebungen wurden 2014 zum vierten Mal durchgeführt. Seit 2013 wird der Altersvorsorgemonitor publiziert.

Die Einstellungen zur Altersvorsorge sind seit Jahren relativ stabil. Dennoch konnten 2014 einzelne Veränderungen wahrgenommen werden:

  • Die Wahrnehmung der Wirtschaftslage hat sich erneut verbessert. Vor allem überwiegt in der Prognose der folgenden zwölf Monate die optimistische einer pessimistischen Sicht. Die wirtschaftlichen Probleme werden als weniger relevant wahrgenommen.
  • Die Altersvorsorge bleibt für die Mehrheit der Pensionierten eine Erfolgsgeschichte, die auch von den jüngeren Generationen breit wahrgenommen wird. Dies prägt auch 2014 die Einstellung gegenüber der Altersvorsorge massgeblich.
  • Die grosse Mehrheit überträgt diese individuellen Erfolgsgeschichten auf das ganze System: Aus Sicht der Stimmberechtigten funktioniert die heutige Altersvorsorge gut. Allerdings nimmt – trotz optimistischerer Wirtschaftslage und der letztmals beobachteten Aufbruchstimmung durch die Reformabsichten – die Kritik auf tiefem Niveau zu. Diese Kritik wird vor allem und 2014 insbesondere in der Meinungswirkung anwachsend durch die Sorge um die langfristige Finanzierung genährt.
  • Bezüglich der zukünftigen Altersvorsorge ist man im Vergleich zu den Vorjahren zuversichtlicher, weiterhin aber weniger optimistisch als mit Blick auf die heutige Altersvorsorge. Dennoch gelten die Probleme der Altersvorsorge als lösbar. Damit traut man den geplanten Reformen augenscheinlich nach wie vor eine Problemlösung zu.
  • Mehrere Lösungsansätze sind grundsätzlich akzeptiert, insbesondere auch eine Schuldenbremse für die AHV. Allerdings werden alle (erkennbaren) Leistungskürzungen für sich genommen abgelehnt; unverbindliche Vorschläge ohne weitreichende individuelle Konsequenzen für sind dagegen akzeptierter. Mehreinnahmen durch höhere Beiträge an die 1. und 2. Säule sind vor dem Hintergrund einer optimistischen Wirtschaftseinschätzung mehrheitsfähig geworden. Die Stimmberechtigten ziehen es vor, die Probleme über Mehreinnahmen statt mit weniger Ausgaben lösen zu wollen.

  Altersvorsorgemonitor

1:26PM

“Überalterung setzt Pensionskassen zu”

swisscantoIn der NZZ schreibt Michael Ferber über das Herbst-Mediengespräch der Swisscanto zur aktuellen Lage der Pensionskassen. Im Bericht heisst es: “Laut Swisscanto-Vertretern gefährdet die zunehmende Überalterung die Stabilität der Pensionskassen. In der beruflichen Vorsorge ist die Gruppe der Rentner anteilsmässig deutlich kleiner als die der aktiven Versicherten, die Rentner besitzen aber fast 50% des Vorsorgekapitals. Bereits heute gebe es Pensionskassen, bei denen das Vorsorgekapital der Rentner höher sei als das der Aktiven, teilte die Gesellschaft mit (vgl. Grafik). Gerechnet auf das Vorsorgevermögen von rund 680 Mrd. Fr. hat sie eine jährliche Umverteilung von rund 3,4 Mrd. Fr. von Aktiven zu Rentnern bei den Pensionskassen errechnet. Bezogen auf die aktiven Versicherten käme dies einer jährlichen Umverteilung von 880 Fr. pro Person gleich – und aufgrund der demografischen Entwicklung müsse davon ausgegangen werden, dass die Umverteilung noch zunehme.

Swisscanto-Chef Gérard Fischer verlangte in seiner Rede, wichtige Parameter in der beruflichen Vorsorge wie der Umwandlungssatz sollten nicht mehr politisch festgelegt werden. Die Diskussion über die Rentenreform zeige derweil, dass die Politik nicht geeignet sei, um genügend rasch auf demografische Veränderungen und ökonomische Realitäten zu reagieren.

Das in der zweiten Säule definierte Kapitaldeckungsverfahren mutiere ohne Massnahmen langsam zum Umlageverfahren, hiess es an dem Anlass. Um das Überleben der Pensionskassen zu sichern, müsse die Umverteilung innerhalb der Vorsorgeeinrichtungen eingedämmt werden. Kassen sollten nur Renten zahlen müssen, die sie auch finanzieren können – dies bedeute eine Senkung der Umwandlungssätze und eine flexible Gestaltung der Renten.”

  Artikel NZZ / Unterlagen Swisscanto

5:41PM

Unbehagen gegen Aktivitäten der OAK, Kritik an Kennzahlen-Projekt

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In seinem Referat am Mediengespräch der Swisscanto über die aktuelle Situation der beruflichen Vorsorge äussserte Hanspeter Konrad, Direktor des ASIP, Bedenken gegenüber der zunehmenden Regelungsdichte. Konkret ging er in diesem Zusammenhang auf die Aktivitäten der Oberaufsichtskommission ein. “Aktuell werden Diskussionen über die Ausgestaltung der Aufsicht in der beruflichen Vorsorge geführt. Es geht vor allem darum, ob Aufsichtsbehörden im Sinne einer verstärkt risikoorientierten Aufsicht frühzeitig Einfluss nehmen und in welchem Umfang sie als Regulatoren den Pensionskassen Vorgaben machen sollen.

Seit 2013 publiziert die OAK jeweils im Frühling einen Bericht, der Aufschluss geben soll über die Systemsicherheit der beruflichen Vorsorge. Die Pensionskassen liefern der OAK die dazu notwendigen Daten. Eine relativ zeitnahe Einschätzung der finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen durch die OAK ist zu begrüssen. Problematisch wird es aber, wenn die OAK, ergänzend zu dieser allgemeinen Lagebeurteilung der beruflichen Vorsorge, kassenindividuell Noten verteilt. Die OAK wird mit einem solchen starren Bewertungssystem der äusserst breiten Palette an verschiedenartigen Pensionskassen nicht gerecht. Die Aufgabe der Risikoeinschätzung liegt vom Gesetz her klar beim obersten Führungsorgan.

Unter dem Deckmantel der vermeintlich zu wahrenden Systemsicherheit wird zusätzlich diskutiert, ob die OAK oder (einzelne) Aufsichtsbehörden von den unterstellten Pensionskassen auf jährlicher Basis zusätzlich "einheitliche" Kennzahlen verlangen dürfen. Ein solches Vorgehen ist nicht zielführend und trägt den gesetzlich vorgegebenen Aufgaben und Kompetenzen nicht Rechnung. Vielmehr würde damit letztlich auch der Grundstein für einheitliche versicherungstechnische Vorgaben (z.B. bezgl. Höhe des technischen Zinssatzes) durch die OAK gelegt. Die Führungsorgane sollen selber und eigenverantwortlich festlegen, welche Grundlagen sie für die Risikoeinschätzung benötigen. Es braucht keine weiteren Vorschriften mit einer Verschiebung der Verantwortung weg vom Führungsorgan hin zur Aufsichtsbehörde. Im Spannungsfeld von Vorsorgesicherheit und Regulierung muss auch die OAK diese Zusammenhänge beachten.”

  Referat Konrad

5:06PM

Swisscanto-Studie 2014

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Swisscanto hat ihre jährlich erscheinende Pensionskassen-Studie mit Daten, Analysen, Fachbeiträgen und Kommentaren zur aktuellen Situation der beruflichen Vorsorge der Schweiz publiziert. Neben einer Fülle an Informationen zu Anlagen, Leistungen und Versicherungstechnik der Kassen dürften die Beiträge prominenter Exponenten der Vorsorge mit pointierten Aussagen zur Vorsorge-Politik auf Interesse stossen.

Die in der Studie vermittelten Daten beruhen auf der Umfrage der Swisscanto, welche diese jeweils im Frühjahr durchführt und an welcher 370 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vorsorgevermögen von 506 Mrd. Franken teilgenommen haben. Zum Ausdruck kommt, dass die Pensionskassen nach dem dritten Jahr mit einer erfreulichen Performance ihre Finanzierungssituation deutlich verbessern konnten, ihre im privaten Sektor guten Deckungsgrade aber nur dank massiver Anstrengungen in den vergangenen Jahren zu erreichen vermochten. Aufgrund der weiterhin steigenden Lebenserwartung und der anhaltend tiefen Kapitalmarktzinsen waren vielfach einschneidende Sanierungsmassnahmen, Beitragserhöhungen sowie häufig auch Leistungskürzungen zur Stabilisierung notwendig.

Zu den Herausforderungen durch Demographie und Kapitalmarkt kommen für die Pensionskassen die hausgemachten politischen Probleme. Christoph Ryter, Präsident des Pensionskassenverbands ASIP, sowie Gérard Fischer, CEO der Swisscanto, äussern ihre Bedenken zur fortschreitenden Flut an Vorschriften sowie der sie begleitenden Verpolitisierung der 2. Säule. Ryter spricht in diesem Zusammenhang von einem „gefährdeten Zukunftsmodell“, Fischer warnt vor einem Stillstand, der zu einem Rückschritt werden könnte.

Josef Bachmann, Geschäftsführer der Pensionskasse PwC, formuliert die selben Vorbehalte gegenüber der Entwicklung der letzten Jahre und erachtet gleichfalls die verspätete und trotzdem heftig bekämpfte Senkung des Umwandlungssatzes als eigentliche Gefährdung für die Pensionskassen. Als Möglichkeit, die Stabilität der Vorsorgeeinrichtungen zu verbessern, schlägt er die Einführung variabler Renten vor, wie sie die PwC-Kasse bereits kennt, beispielsweise bei den SBB aber verworfen wurden – aus politischen Überlegungen.

Der politisch statt vesicherungstechnisch determinierte Umwandlungssatz stellt insbesondere für BVG-Minimalkassen ein grosses Problem dar, weil sie anders als die grossen, umhüllenden Kassen ihren Umwandlungssatz nicht mittels Anrechnungsprinzip unter das gesetzliche Mindesterfordernis senken können. An der Swisscanto-Umfrage haben auch dieses Jahr wieder zahlreiche solcher BVG-Kassen teilgenommen. Auf der Basis der entsprechenden Angaben haben Stephan Wyss und Heinrich Flückiger (Swisscanto Vorsorge AG) ihre aktuelle Situation analysiert und errechnet, welche Konsequenzen sich aus dem versicherungstechnisch viel zu hohen Umwandlungssatz ergeben. Ihre Schlussfolgerung: selbst die in der Altersvorsorge 2020 anvisierte Senkung des Satzes auf 6 Prozent reicht nicht aus für eine nachhaltige Entspannung ihrer finanziellen Lage.

Als wichtiger neuer Akteur im Bereich 2. Säule hat sich seit 2012 die Oberaufsichtskommission etabliert. Auch sie sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, zur Regulierungsflut beizutragen und überdiese mit ihren Bemühungen in Richtung einer präventiven Aufsicht von bewährten Prinzipien abzuweichen. Thomas Hohl, früherer Geschäftsführer der Pensionskasse Migros und Mitglied der Kommission, äussert sich in einem Interview zu den Kritiken und stellt die Arbeitsweise der OAK und ihre Ziele dar.

Ausserhalb der politischen Diskussion und deshalb von der Öffentlichkeit weit weniger beachtet hat sich in den vergangenen Jahren ein bedeutsamer Wechsel bei den verwendeten technischen Grundlagen angebahnt. Es handelt sich um den Übergang von den klassischen Perioden- zu den Generationentafeln. Christoph Furrer, Pensionsversicherungs-Experte (Deprez Experten) und Verfasser der technischen Grundlagen VZ 1990 bis 2010, beschreibt die Systemunterschiede und die Vorteile und Folgen eines Wechsels. Die zentrale Differenz besteht in der Berücksichtigung der laufenden Erhöhung der Lebenserwartung. Die biometrischen Daten stammen aus der Vergangenheit, zu berechnen sind aber die Leistungen der Zukunft. Bei der Verwendung von Periodentafeln werden dafür auf der Basis einfacher Faustregeln zusätzliche Rückstellungen gebildet, Generationentafeln bauen die erwartete Entwicklung direkt in die Tafeln ein.

Dauernde und grosse Aufmerksamkeit beansprucht die Entwicklung der Kapitalmärkte. Die aktuelle Situation ist geprägt durch die Tiefzinspolitik der grossen Zentralbanken. Diese dürfte zwar noch geraume Zeit andauern, doch ist früher oder später mit einer Normalisierung zu rechnen. Thomas Liebi, Chefökonom der Swisscanto, sieht als Folge dieses Politikwechsels verstärkte Kursschwankungen und Rückschläge an der Börse und allgemein eher unterdurchschnittliche Renditen.

Der Studienband mit zahlreichen Tabellen und Grafiken ist in Deutsch und Französisch erhältlich und kann als PDF-Datei auf www.swisscanto-pk-studie.ch heruntergeladen werden oder als gedruckte Publikation unentgeltlich bezogen werden.

  Swisscanto PK-Studie

12:29PM

Anlagestiftung Swiss Life: Re-Opening der Anlagegruppe Immobilien Schweiz

Die Anlagestiftung Swiss Life öffnet per 1. Dezember 2014 die Anlagegruppe Immobilien Schweiz für die Neuzeichnung von Ansprüchen. Das geplante Emissionsvolumen beträgt CHF 500 Millionen. Per 31. Juli 2014 betrug die Performance seit der Lancierung 5,39% pro Jahr. Die Anlagegruppe wird nach der Wiedereröffnung ein Zielvermögen von rund CHF 1,5 Milliarden aufweisen und damit zu den grössten Immobilien-Anlagegruppen in der Schweiz gehören.

9:31AM

TA: Verzinsungspraxis bei PKs

Pensionskassen sind frei, die Arbeitnehmer- und ­Arbeitgeberbeiträge, die ihnen während eines Jahres zufliessen, erst ab dem nächsten Jahr zu verzinsen. Wie eine TA-Umfrage unter zehn grossen Schweizer Pensionskassen und Sammelstiftungen* zeigt, machen fast alle davon Gebrauch, obwohl sie die Möglichkeit hätten, im Reglement eine grosszügigere Regelung vorzusehen. Einzig die Pensionskasse der UBS gibt an, den Zins ­sofort monatlich gutzuschreiben, schreibt der Tages-Anzeiger.

Stefan Thurnherr, Geschäftsleitungsmitglied des VZ Vermögenszentrums, schätzt, «dass den Versicherten durch die Praxis der Kassen jedes Jahr zwischen 100 und 140 Millionen Franken an Zinsen entgehen». Ihre Altersrenten bei der Pensionierung fallen dadurch geringer aus. Seine Berechnungen stützt Thurnherr auf die Sozialversicherungsstatistik 2013 und den derzeitigen ­Minimalzins von 1,75 Prozent.

Thurnherr zu Kritikern dieser Praxis: «Es wäre nicht korrekt, den Pensionskassen die ganze Schuld zuzuweisen, denn es ist abrechnungstechnisch eine recht komplexe Sache», sagt er. «Zudem erhalten die Kassen die Beiträge von den Arbeitgebern meist nicht monatlich, sondern quartalsweise. Das Gesetz lässt den Firmen sogar bis zum ersten Monat des neuen Jahres Zeit für die Überweisung.» Auch die Arbeitgeber nimmt Thurnherr in Schutz: «Wenn schon, stehen die Vorsorgekommissionen und Stiftungsräte in der ­Verantwortung. Diese Gremien sind paritätisch zusammengesetzt, und die ­Arbeitnehmer hätten es in der Hand, für ihre Sache einzustehen.»

  Tages-Anzeiger

8:34AM

FAQs zur PK Solothurn

Am 28. September stimmen die Solothurner Stimmbürger über die Ausfinanzierung der kantonalen Pensionskasse ab. Pensionskassen-Experte und Finanzpolitiker Beat Loosli (FDP) nimmt Stellung. Die Kasse weist einen Fehlbetrag von 1,1 Mrd. Franken auf.

  AZ Solothurner Zeitung

5:38PM

“Ressourcen nutzen statt Gutachten erstellen”

pkrueckIn den letzten Jahren hat die Zahl der psychiatrischen IV-Gutachten massiv zugenommen  und den Gutachtern ein Millionengeschäft beschert. Die PKRück kritisiert diese Entwicklung seit langem und fordert, dass gemeinsam mit allen Beteiligten früh auf ein aktives Leistungsfallmanagement gesetzt wird und sich damit die Ressourcen der Betroffenen nutzen und aktivieren lassen.

Für Andreas Heimer, Mitglied der Geschäftsleitung der PKRück, zeigt die aktuelle Berichterstattung über die Zunahme an psychiatrischen IV-Gutachten vor allem eines ganz deutlich: «Es braucht eine Richtungsänderung: Statt Gutachten zu erstellen, müssen die Ressourcen der betroffenen Personen besser genutzt werden – und zwar frühzeitig.»

«Die PKRück richtet dabei ihren Fokus bereits in einer frühen Phase auf die berufliche Reintegration», betont Andreas Heimer. Gemeinsam mit ihren Partnern beurteile die PKRück jeden einzelnen Fall. Alle erkrankten Personen, bei denen entsprechende Erfolgschancen erkannt werden, erhalten ein Case Management. Bei 65 Prozent der Case Management-Fälle der PKRück handelt es sich um Personen mit psychischen Erkrankungen. Von diesen werden 60 Prozent reintegriert. «Dies gelingt, weil die betroffenen Personen von Case Managern auf ihrem Weg zurück in eine Arbeitsfähigkeit begleitet werden – mit den Ärzten und insbesondere den Psychiatern als Partner.»

Mitteilung PKRück

2:55PM

Motion Schilliger: BVG-Umverteilung

Mit seiner Motion will Schilliger Massnahmen treffen, damit die einzelnen BVG-Versicherten über die ungewollte Umverteilung innerhalb einer Vorsorgeeinrichtung im obligatorischen Bereich informiert werden. Sie sollen also darüber informiert werden, wie viel Kapital zur Stützung des gesetzlich zu hoch angesetzten Mindestumwandlungssatzes - dies im Widerspruch zum Kapitaldeckungsprinzip - zu ihren Ungunsten umverteilt wird.

Der Bundesrat empfiehlt mit Blick auf das Vorhaben Altersvorsorge 2020 die Motion abzulehnen. Der Nationalrat stimmte mit 132 gegen 48 für die Annahme.

  Ratsprotokoll / Motion

2:50PM

Motion Graber: Zukunfts-Technologien

Ständerat Graber hat am 12. Dezember 2013 die vorliegende Motion eingereicht, gemäss welcher der Bundesrat beauftragt wird, Änderungen von gesetzlichen Bestimmungen und Anlagerichtlinien in dem Sinne vorzuschlagen, dass Pensionskassen zukünftig in der Lage sind, in langfristige, zukunftsgerichtete Anlagen zu investieren. Weiter wird der Bundesrat eingeladen, einen privatwirtschaftlich organisierten Zukunftsfonds Schweiz zu initiieren, der auf Wunsch der Pensionskassen, also freiwillig, ihre zukunftsträchtigen Anlagen zur Betreuung übernimmt. Der Bundesrat empfiehlt Annahme der Motion, und auch der Ständerat hat sich für Annahme der Motion ausgesprochen, und zwar einstimmig. Die NR-Kommission hat die Motion beantragt mit 11 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung, die Motion anzunehmen.

Babara Schmid berichtete für die Kommission: “Es wurden in der Kommission auch kritische Fragen gestellt, z. B. ob durch die Neuerungen nicht die Rentensicherheit gefährdet werde oder ob tatsächlich ein Bedarf an mehr Risikokapital vorhanden sei. Des Weiteren wurde gefragt, wie ein solcher Fonds zumindest anfänglich finanziert werden solle und ob es richtig sei, dass eine öffentliche Behörde einen privatwirtschaftlich organisierten Fonds arrangiere.
Es ist klar, dass die Finanzierung mit den erforderlichen Mitteln erst zustande kommt, wenn viele Pensionskassen mitziehen. Dies scheint aber möglich zu sein, weil das Konzept nach Auffassung der Mehrheit überzeugt. Die vom Bundesrat eingesetzte Arbeitsgruppe kann zudem Hindernisse aus dem Weg schaffen. Gefordert sind in erster Linie günstige staatliche Rahmenbedingungen. Der Bundesrat hat angekündigt, bei einem Ja zur Motion die offenen Fragen zu klären.” Die Motion wurde vom NR am 10.9.14 angenommen.

  Ratsprotokoll

2:43PM

Parl. Initiative Pelli: Stärkung der Wohlfahrtsfonds

Am 17. Juni 2011 reichte Nationalrat Fulvio Pelli die parlamentarische Initiative 11.457, "Stärkung der Wohlfahrtsfonds mit Ermessensleistungen", ein, welche eine Reform von Artikel 89bis ZGB in der Hinsicht anstrebt, dass weniger Bestimmungen des BVG und der BVV2 auf Wohlfahrtsfonds mit Ermessensleistungen angewendet werden. In der 1. BVG-Revision wurden die Wohlfahrtsfonds nicht mitberücksichtigt, was zu einer unbeabsichtigten Ausweitung der auf sie anwendbaren Normen durch die entsprechenden Verweise im ZGB auf das BVG führte.

Ziel der parlamentarischen Initiative Pelli war es, die Funktion der Wohlfahrtsfonds zu erhalten, damit diese auch in Zukunft bei Not- und Härtefällen den Arbeitnehmenden und Hinterbliebenen helfen können oder eine rasche Sanierung der eigenen Pensionskasse ermöglichen. Allenfalls können mit dieser auch Restrukturierungen abgefedert werden.

Die Zahl der Wohlfahrtsfonds ist seit einiger Zeit konstant rückgängig: 1992 gab es über 8000 Wohlfahrtsfonds, kurz nach der Jahrtausendwende noch 5000 und 2010 nur noch 2631. Das gesamte Vermögen der Wohlfahrtsfonds belief sich 2010 auf 16,8 Milliarden Franken, 2002 hatte dieses Vermögen noch 24 Milliarden Franken betragen.

Die SP-Fraktion äusserte Bedenken: Bea Heim: “Entgegen der Kommissionsmehrheit ist die SP-Fraktion der Ansicht, dass es Transparenzvorschriften braucht. Ohne Transparenz bleiben diese Fonds undurchsichtige Kässeli. Ein solches Image wäre nicht gut für die an sich lobenswerten Ziele der patronalen Wohlfahrtsfonds.”

Die FDP wehrte sich gegen Forderungen des Bundesrates. Danile Schneeberger: “Nun will der Bundesrat eine Ergänzung zur Transparenz und eine Präzisierung bei den Bedingungen für die Steuerbefreiung. Diese Anträge wurden von der SGK erst gestern noch einmal behandelt. Es handelt sich dabei nicht um neue Voraussetzungen, sondern um Punkte, die in der vorberatenden Subkommission wie auch in der SGK selber bereits ausführlich diskutiert und grossmehrheitlich abgelehnt worden waren. Bei den geforderten Anpassungen wird der Zweck von Wohlfahrtsfonds verkannt. Gerade die administrativen Erleichterungen, z. B. in der Rechnungslegung, und die Bedingungen für die Steuerbefreiung sind elementar, um den Fortbestand der Wohlfahrtsfonds zu sichern. Die SGK hat diverse Anhörungen durchgeführt und in grosser Arbeit eine praxistaugliche und gute Lösung erarbeitet. Der Gesetzesentwurf ist ausserdem sehr breit abgestützt.” Die Motion wurde angenommen.

  Ratsprotokoll

2:18PM

Risikotragende Deckungsgrade per Ende August

ppcmetricsDer von PPCmetrics konzipierte risikotragenden Deckungsgrad neutralisiert unterschiedliche technische Zinssätze und Kassenstrukturen und bringt sie auf den gleichen Nenner. Gleichzeitig wird ein transparenter Vergleich mit anderen Vorsorgeeinrichtungen möglich. Die aktuelle Untersuchung zu Stand und Entwicklung umfasst über 200 Schweizer Vorsorgeeinrichtungen mit einem Gesamtvermögen von rund CHF 450 Mrd.

Die Erhebung zeigt, dass sich die Finanzierungsituation der Vorsorgeeinrichtungen stark verbessert hat:

  • Aufgrund der steigenden Zinsen und der sehr guten Performance der Aktienmärkte ist der durchschnittliche risikotragende Deckungsgrad der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im Jahr 2013 von 94.3% auf 107.1% gestiegen.
  • Im Jahr 2014 haben sich der Einfluss der wieder sinkenden Zinsen und der weiter steigenden Aktienmärkte kompensiert. Der durchschnittliche risikotragende Deckungsgrad ist bis Ende August 2014 geringfügig auf 109.7% gestiegen.
  • Trotz der erfreulichen Entwicklung des risikotragenden Deckungsgrades seit Anfang 2013 gibt es immer noch einige privatrechtliche Vorsorgeeinrichtungen, deren risikotragender Deckungsgrad weit unter 100% liegt.
  • Diese oft stark rentnerlastigen Vorsorgeeinrichtungen stellen gerade bei möglichen Teilliquidationen ein hohes potentielles Risiko für die jeweiligen aktiven Versicherten dar.

Auf der Website www.deckungsgrad.ch können Vorsorgeeinrichtungen die Errechnung des risikotragenden Deckungsgrads online vornehmen.

9:37AM

U.K. Employers Face Pensions Headache on Scotland Independence

ukBritish companies employing hundreds of thousands of people could face a multi-billion pound pensions headache if Scotland votes to split from the U.K. in the referendum.

European Union rules forbid pension funds with members in two different EU countries from running a deficit. If Scotland splits from the U.K. and becomes an independent EU state, the pension schemes of many large companies with employees on both sides of the border would fall afoul of EU law, leaving companies needing to quickly plug substantial holes in their pension funds.

EU rules allow two years for pension funds to comply with its requirements. Most pension funds have much longer recovery plans at the moment. A spokeswoman for the European Commission wouldn't comment specifically on Scotland but said: "Cross-border pension funds need to be fully funded at all times."

More than 20 British companies could be affected significantly, with the largest impact on BT Group PLC, G4S PLC, J Sainsbury PLC, Tesco PLC and TUI Travel, TT.LN +1.33% according to JP Morgan. They could be left either having to find billions of pounds quickly or embarking upon a costly split of their pension funds. BT's pension scheme is the largest corporate pension scheme in the U.K. with 320,000 members, £47 billion (around $75 billion) in liabilities and a funding shortfall of £6 billion.

  WSJ

6:16PM

UBS PK-Barometer August 2014

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Im Gegensatz zum Wetter zeigten sich die Kapitalmärkte im August von ihrer sonnigen Seite, kommentieren die UBS-Analysten. Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen konnten Renditen von über 1% verzeichnen. Dass es den meisten trotzdem nicht gelungen ist, die verschiedenen BVG-Vergleichsindizes zu erreichen oder gar zu schlagen, hängt damit zusammen, dass überdurchschnittliche Liquiditätsbestände gehalten wurden, die einzige Vermögensklasse ohne Ertrag.

Die Renditen der schweizerischen Pensionskassen betragen seit 2008 zwischen 34,3% (kleine Einrichtungen) und 36,5% (grosse Einrichtungen). Dies entspricht einer annualisierten Performance von 5,3% bis 5,6% mit einem Durchschnitt von 5,4% für alle Vorsorge- werke in diesem Zeitraum. Die grossen Pensionskassen konnten gegenüber den mittleren und kleineren, die eine praktisch identische Performance in der Periode erzielten, ihren Vorsprung knapp halten.

  UBS PK-Barometer

9:24AM

Tool für individuelle AHV-Prognosen

Damit sich niemand den Kopf über die Herkunft und die allfällige politische Motivation von AHV-Szenarien zerbrechen muss, stellte Avenir Suisse schon vor 3 Jahren ein Berechnungstool dazu online, mit dem sich jeder seine eigene Prognose erstellen und die entsprechenden Schlüsse daraus ziehen kann.

Dieses Tool wurde nun aktualisiert und präzisiert. Es stehen fünf volkswirtschaftliche und vier politische Einflussgrössen zur Verfügung, die man nach Belieben anpassen kann. Als Vergleichsszenario und Ausgangsbasis dient das Bevölkerungsszenario des Bundesamtes für Statistik mit einem «moderat hohen Wanderungssaldo» (A-09-2010). Die Ausgangsannahmen zu Reallohnwachstum, Inflationsrate und Anlagerendite entsprechen im Wesentlichen jenen des Bundesrates.

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Das Excel-Programm, das bei Avenir Suisse heruntergeladen werden kann, erlaubt die beliebige Anpassung der genannten Parameter (Einflussgrössen), die resultierende Grafik veranschaulicht die Konsequenzen.

Es zeigt sich, dass der Einfluss der wirtschaftlichen Grössen relativ gering ist. Wirklich “einschenken” würden die Erhöhung des Beitrags- oder des Mehrwertsteuersatzes auf jeweils rund 11 Prozent sowie die Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung. Alles höchst unbeliebt.

  Mitteilung Avenir Suissexls_icon   Download Excel-File

12:45PM

Lawsuit on High-Frequency Trading

A group of pension funds has joined with the City of Providence, R.I., in a lawsuit that claims that major stock exchanges improperly favored high-frequency traders at the expense of other investors.

The pension funds, including one in Boston and another in Stockholm, have joined a lawsuit originally filed by Providence in April, according to a filing in the Federal District Court in Manhattan. They are taking aim at some of the biggest stock exchanges — including the New York Stock Exchange, Nasdaq and BATS Global Markets — as well as the investment bank Barclays, which operates a private stock trading venue known as a dark pool.

  NYT

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