Suchen und Folgen

.

Google-Suche auf vorsorgeforum.ch

Aktuell
Die aktuelle Diskussion

Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

Alle Meldungen zum Thema

___________________________________________________

 

 

Newsletter

Unser Newsletter ist kostenlos und erscheint 14tägig. Zur Anmeldung benützen Sie bitte das Formular  hier. Alle früheren Ausgaben finden Sie hier.

Die neuesten Ausgaben

Nr. 287 / PDF

Nr. 288 / PDF

Nr. 289 / PDF

 

18.5.2015

Mitglieder Vorsorgeforum
4:19PM

Ständeräte fordern Negativzins-Befreiung für PKs

(SDA). Die Nationalbank soll auf Guthaben von Sozialversicherungen und Pensionskassen keine Negativzinsen erheben. Vertreter der vier grossen Parteien im Ständerat verlangen, dass die kleine Kammer dazu eine Erklärung abgibt. Damit wollen sie den politischen Druck auf die Nationalbank erhöhen.

Das Parlament könne der Nationalbank (SNB) keine Vorgaben machen, sagte Anita Fetz (SP/BS) auf Anfrage. Es könne aber auf mögliche Kollateralschäden durch Negativzinsen hinweisen, welche die Nationalbank nicht beabsichtigt habe.

Die Forderung ist nicht neu. Der Pensionskassenverband und Politiker haben sie in den letzten Wochen mehrfach erhoben. SNB-Präsident Thomas Jordan antwortete bisher abschlägig: Die Negativzinsen wirkten nur, wenn es keine Möglichkeiten zur Umgehung gebe, sagte er.

Das ist auch Fetz bewusst. Mit der Erklärung gehe es aber darum, der Nationalbank zu signalisieren, dass über die Parteigrenzen hinweg die Erwartung nach einer Ausnahme bestehe. Neben Fetz haben Peter Bieri (CVP/ZG), Felix Gutzwiller (FDP/ZH) und Alex Kuprecht (SVP/SZ) den Antrag für eine Erklärung des Ständerats unterzeichnet. Sie präsidieren ihre jeweiligen Fraktionen im Ständerat.

Mit der Erklärung fordern die vier Parlamentarier, dass die SNB auf Guthaben auf Girokonten von obligatorischer Kranken- und Unfallversicherung sowie der beruflichen Vorsorge keine Negativzinsen erhebt. Das Büro des Ständerats entscheidet nächste Woche, ob der Antrag in der laufenden Session ins Programm aufgenommen wird. Behandelt würde das Geschäft dann voraussichtlich in der dritten Sessionswoche.

Gemäss Geschäftsreglement kann der Ständerat auf schriftlichen Antrag eines Mitglieds zu wichtigen Ereignissen oder Problemen der Aussen- oder Innenpolitik eine Erklärung abgeben. Er kann dazu auch eine Diskussion führen. Es handelt sich um ein schwaches Druckmittel, deshalb wird es selten angewendet.

Nach Ansicht der Antragsteller ist die Erklärung in diesem Fall aber das richtige Mittel. Eine dringliche Interpellation richte sich an den Bundesrat, und der könne auch nicht mehr tun, sagte Fetz. Und eine Motion sei ein Gesetzgebungsauftrag, die Nationalbank sei aber unabhängig in ihrer Entscheidung. Nach Ansicht der Fraktionschefs sei der gemeinsame Auftritt ein stärkerer Ausdruck.

Über die Wahl des richtigen Mittels gibt es unterschiedliche Auffassungen: Die CVP hat eine Fraktionsmotion beschlossen, mit der sie den Bundesrat auffordern will, zusammen mit der Nationalbank Lösungen für das Problem der Negativzinsen bei Sozialversicherungen vorzuschlagen.

  Mitteilung SDA / NZZ / Vorstoss ASIP

10:58AM

Rentable Hotela

8,98% Rendite erzielte die Hotela-Vorsorgestiftung auf ihren Anlagen im Jahr 2014. Damit übertraf sie die Indizes von CS (7.73%) und UBS (7.33%) deutlich. «Wir haben sowohl von der positiven Entwicklung der Märkte profitiert als auch von unserer neuen Anlagestrategie», freut sich Generaldirektor Michael Bolt. Vom 1. April bis 1. Oktober 2014 schichtete die Vorsorgestiftung ihre Anlagen um. In der Strategie wurden die Anteile der Aktien auf 25% und die Alternativanlagen auf 17% erhöht. Mit einer Rendite von 15.64% im Jahr 2014 verlief die Entwicklung bei den Immobilien besonders gut. Die Aktien erreichten 13.95%. Die Rendite der Obligationen war mit 6.14% höher als in den Vorjahren.

Dank der überdurchschnittlichen Rendite stieg der Deckungsgrad der Hotela-Vorsorgestiftung bis Ende 2014 auf über 100%. Zugute kommt der Hotela ihre tiefe Sollrendite auf den Anlagen von 1.6%. Alles, was darüber ist, erhöht den Deckungsgrad. Die Versichertenstruktur der Hotela ist nach wie vor ausgezeichnet – auf einen Rentner entfallen rund 18 aktive Versicherte. Die Anzahl Rentner ist somit tiefer als bei den meisten anderen Pensionskassen, und die Versicherten sind mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren deutlich jünger.

Die neue Anlagestrategie bewährt sich auch nach dem Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015, die Untergrenze von 1.20 Franken für einen Euro aufzuheben. Ende Januar 2015 stand die Hotela-Vorsorgestiftung mit einer Rendite von -0.8% vergleichsweise gut da. Einer der Hauptgründe: Der ungedeckte Anteil an Euro im Hotela-Portfolio ist gemäss der neuen Strategie mit 3.25% gering. Der Anteil an Franken beträgt mehr als 75%, der Anteil an US-Dollar 11%.

  Mitteilung Hotela

10:38AM

SRF: Heikle Investitionen in den Immobilienmarkt

“Der Frankenschock kühlt den Markt für Büros und Wohnimmobilien ab. Trotzdem investieren die Pensionskassen – auf der Jagd nach Rendite – munter weiter in Immobilien. Das könnte gefährlich werden”, heisst es auf der Website von SRF zu einer Sendung von “Echo der Zeit”.

Weiter heisst es: “Die Ökonomen sind besorgt, aber nicht alarmiert. Einen Preissturz auf dem Immobilienmarkt wegen des Frankenschocks befürchten sie nicht. Immobilienmarkt-Experte Fredy Hasenmaile von der Credit Suisse hofft auf eine sanfte Landung. Obschon auch er weiss: Die Frankenstärke belastet die Wirtschaft. Das ist schlecht für die Nachfrage nach Immobilien und damit schlecht für die Preise.

Bei den Büroliegenschaften herrscht bereits ein Überangebot. Die Leerstände sind hoch. Dieser Teilmarkt ist bereits im Abschwung. Der Frankenschock kommt noch dazu: «Bei den Geschäftsliegenschaften dürfte es etwas holpriger werden. Da sehen wir deutliche Zeichen eines Überangebots», sagt Hasenmaile.

Die Lage ist zunehmend schwierig für alle, die in Immobilien investieren – so auch für die Pensionskassen. Sie haben schon über 100 Milliarden Franken in Immobilien angelegt. Das ist im Durchschnitt ein Fünftel ihrer gesamten Kapitalanlagen. Aus den Erträgen müssen sie die Renten der Versicherten begleichen. Und da geht die Rechnung immer weniger auf. (…)

Hanspeter Konrad, Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP, sagt: «Der Entscheid der SNB hat die Anlagetätigkeit erschwert.» Den Pensionskassen könne man aber keinesfalls die Schuld dafür geben, dass sie weiter in Immobilien investierten, sagt Konrad – dass sie also die Überproduktion auf dem Liegenschaftsmarkt durch ihr Verhalten noch zusätzlich anheizen. «Jedem Investment muss ein entsprechender Ertrag gegenüberstehen. Natürlich können auch Pensionskassen nicht beliebig in Immobilien investieren.»

Konrad plädiert für Zurückhaltung bei Anlagen in neue Bauprojekte, die den Boom befördern, aber nicht die Qualität der Immobilien-Anlagen. Statt dessen sei es besser, das Geld in die bestehenden Liegenschaften zu stecken: Die eigenen Häuser und Wohnungen baulich auf den neuesten Stand zu bringen, um sie dann möglichst rentabel zu vermieten.

Die Botschaft der Pensionskassen ist klar: «Nein», man wolle den Abschwung auf dem Immobilienmarkt nicht verstärken. Das leuchtet ein. Denn schliesslich haben ja auch die Pensionskassen kein Interesse, die ihnen anvertrauten Vorsorge-Milliarden durch eine verfehlte Anlagestrategie in den Sand zu setzen.

  SRF Echo der Zeit

6:39PM

Sicherung von Alimenten durch die Pensionskassen

Mit einer Änderung des ZGB will der Bundesrat die Sicherung des Kindsunterhalts verbessern. Der Ständerat hat dazu eine Idee entwickelt, welche bei SR Sommaruga auf grosse Begeisterung gestossen ist und auch die Mehrheit des grossen Kammer überzeugte: Die Pensionskassen sollen miteinbezogen werden, weil das ja anscheinend ihre vordringlichste Aufgabe ist und sie sonst keine Sorgen haben. Dagegen gewehrt hat sich nur die SVP und Yves Nidegger als Vertreter des Minderheitenantrags hat einige graphische Bilder (“Verameisierung” der Gesellschaft, DDR als Vision) für seine Kritik gefunden:

Cette loi va dans une direction à mon avis funeste, que le Conseil des Etats a encore aggravée, par une usine à gaz servant à mobiliser les caisses de pension, dont le but n'est pas celui-là, afin de traquer les sommes d'argent éventuellement saisissables en cas de négligence dans le paiement d'une pension alimentaire.

Pourquoi est-ce une étatisation inutile? Parce que celui qui néglige ses pensions alimentaires se voit, aujourd'hui déjà, confronté à un organe de recouvrement cantonal, à qui la créance a été cédée, lequel organe dépose une plainte pénale et agit par la voie des poursuites. Il se retrouve donc confronté à un procureur et à des saisies, et la possibilité d'éluder le paiement lorsque de liquidités existent est extrêmement limitée.

En regard de cela, mobiliser les caisses de pension en les obligeant à tenir des dossiers, à se faire indiquer qui est mauvais payeur en termes de contribution alimentaire, à mentionner l'existence-même de mise en gage de la caisse de pension au profit de l'achat d'un bien immobilier, bref tous ces domaines d'information, d'incombance et d'obligations des caisses, qui n'ont pas cette mission, tombent à plat. Ils n'expriment ici que cette intention d'étatisation générale et de prise en main par l'Etat de relations qui, au départ, recourent au droit privé, avec les moyens de l'Etat qui existent déjà lorsque quelqu'un néglige ses obligations de manière fautive, ce qui atteste que cela suffit.

Sommaruga hatte ihre Sympathien bei der Mehrheit, deren Ideen sie wortreich erläuterte:

Die Inkassobehörden erhalten mit der beantragten Ergänzung die Möglichkeit, den Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen diejenigen Personen zu melden, die ihre Unterhaltspflicht seit mindestens vier Monaten vernachlässigen.

Danach soll die betreffende Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtung verpflichtet werden, die Inkassobehörden über jede vorgesehene Auszahlung des Kapitals zu informieren, und mit dieser Meldung erhält die Inkassobehörde dann die Möglichkeit sicherzustellen, dass das auszubezahlende Kapital auch tatsächlich für das Begleichen der offenen Unterhaltsverpflichtungen verwendet wird. Mit andern Worten: Wenn eine Person ihre Unterhaltspflicht vernachlässigt und die Inkassobehörde weiss, in welcher Vorsorgeeinrichtung diese Person ihr Guthaben hat, dann soll die Inkassobehörde diese Einrichtung informieren. Wird bei dieser Einrichtung eine Barauszahlung beantragt, muss die Einrichtung die Inkassostelle, die sie kontaktiert hat, umgehend darüber informieren - und die Inkassostelle erhält die Gelegenheit, innerhalb von 30 Tagen die notwendige Massnahme zur Sicherung der Unterhaltsansprüche einzuleiten.

Das Schöne an dieser Ergänzung ist, dass wir keine neuen Institutionen schaffen. Wir führen lediglich eine Informationspflicht ein, damit die Behörden die bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die Alimentenansprüche durchzusetzen. Es stimmt, es wird einen gewissen Mehraufwand für die Pensionskassen geben, aber wir denken: In einer Gesamtabwägung ist dieser Mehraufwand vertretbar, weil die Vorlage die öffentlichen Kassen entlastet.

Die  Mehrheit erhielt 134, die Minderheit 54 Stimmen.

  Ratsprotokoll / Botschaft, Dokumente

9:40AM

Von der Perioden- zur Generationentafel

Der Schweiz. Versicherungsverband hat in knapper Form die Unterschiede zwischen den beiden versicherungstechnischen Systemen Periodentafel und Generationentafel dargestellt. Erwähnt wird u.a., dass kürzlich auch die PK der SBB den Wechsel vollzogen hat.

  Mitteilung SVV / Ausführliche Darstellung Christoph Furrer in der Swisscanto-Studie

9:15AM

Cash Interview mit Kaspar Müller, Ethos

image

Kaspar Müller tritt im Juni nach 18 Jahren als Präsident der Stiftung Ethos ab. Im cash-Interview blickt er auf die nächsten Generalversammlungen - und hält Rückschau auf ein bewegtes Stück Schweizer Aktionärsgeschichte. Auszüge:

Inwieweit haben die Unternehmen die Vorgaben der Minder-Initiative umgesetzt?
Viele Firmen haben das schon 2014 getan. Wir haben aber diverse Schwachpunkte moniert und deshalb nur in 33 Prozent der Fälle Ja gestimmt, im Schnitt wurden die entsprechenden Statutenänderungen aber mit 88 Prozent der Stimmen angenommen. Dieser Unterschied erklärt sich weitgehend damit, dass über diese Änderungen bloss im Paket abgestimmt werden konnte. Da wurde eben die Einheit der Materie verletzt, indem z.B. Lohnfragen und Konkurrenzklauseln in einem Paket kombiniert wurden. Kritischster Punkt war und bleibt, dass viele Unternehmen schon im Vornherein über den variablen Teil der Vergütung des kommenden Geschäftsjahres, also den Bonus, abstimmen wollen. Es ist doch evident: Über die variable Vergütung kann man nur am Ende des Geschäftsjahres, wenn die Resultate bekannt sind, also retrospektiv abstimmen. Dies erlaubt es den Aktionären die Verbindung zwischen variabler Vergütungen und erzielter Leistung zu bewerten. Der Bundesrat erachtet übrigens im Vorentwurf des Gesetzes für Aktiengesellschaften prospektive Abstimmungen über variable Vergütungen als unzulässig.

Ethos war ja nicht in allen Punkten mit der Minder-Initiative einverstanden. Brauchte es die Initiative, um den nötigen Schwung in die Vergütungsdiskussion zu bringen?
Ethos befasst sich mit den Löhnen als Governance-Thema schon seit 2004, also noch vor der Finanzkrise. Wir pochten immer auf konsultative Abstimmungen, also auf Selbstregulierung. Das wollten viele Unternehmen nicht annehmen und sagten: Wir warten auf das Gesetz. Und jetzt, wo das Gesetz da ist, verpuffen viele ihre Energie damit, Lösungen zu finden, die dem Geist der Initiative widersprechen. Damit habe ich Mühe, das ist doch nicht unternehmerisches Denken.

  cash

9:07AM

Members of €32bn Danish pension funds to vote on fossil fuel divestment

Hundreds of thousands of academics, engineers and lawyers in Denmark are set to vote on divesting their €32bn (£23bn) pension funds from the fossil fuels that drive climate change.

The first of a series of resolutions will be filed on Monday asking six funds to dump their coal investments by 2018 and exclude high-risk oil and gas projects such as tar sands extraction and Arctic drilling.

Campaigners are hopeful of success after resolutions demanding divestment from all fossil fuels were only narrowly defeated in 2014. The pension funds, which Danish professionals are obliged to join, cover almost 5% of the nation’s workforce.

  Guardian

1:54PM

OAK: Tiefere Abgaben für 2014

Die OAK BV hat die variablen Aufsichtsabgaben für das Jahr 2014, die im Laufe dieses Jahres in Rechnung gestellt werden, im Vergleich zum Vorjahr deutlich tiefer ansetzen können. Die Abgaben für die Vorsorgeeinrichtungen betragen für das Jahr 2014 50 Rappen (Vorjahr : 80 Rappen ) pro versicherte Person und ausbezahlte Rente, was einer Senkung von 37,50% entspricht. Die Grundabgabe von 300 Franken für jede Vorsorgeeinrichtung bleibt unverändert. Auch die Abgaben der Anlagestiftungen, des Sicherheitsfonds und der Auffangeinrichtung kommen für das Jahr 2014 substantiell tiefer zu liegen. Es werden 70% des Tarifs erhoben (Vorjahr 100% ).

  Mitteilung OAK

8:15PM

First Swiss: Stiftungsräte haften

Die ehemaligen Stiftungsräte der BVG-Sammelstiftung «First Swiss Pension Fund» und weitere Verantwortliche haften für die rund 30 Millionen Franken an Vorsorgegeldern, die unter ihrer Ägide aus der Kasse verschwunden sind. Das Bundesgericht hat Beschwerden gegen ein entsprechendes Urteil abgewiesen, schreibt der Bund.

Den Millionenbetrag hatte der Sicherheitsfonds BVG im Dezember 2010 eingeklagt. Er hatte die gesetzlichen Leistungen an die 744 Versicherten übernommen, wie es bei Insolvenzfällen jeweils vorgesehen ist.

Im September 2006 hatte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) als Aufsichtsbehörde alle Stiftungsräte des «First Swiss Pension Fund» ihres Amtes enthoben und die Liquidation der Sammelstiftung veranlasst.

Diese hatte trotz mehrmaliger Mahnungen nicht den Nachweis über das Vorsorgevermögen von rund 38 Millionen Franken erbracht. Das war auch nicht möglich, denn das Geld war zweckwidrig verschoben worden.

Die acht ehemaligen Stiftungsräte und vier weitere mitverantwortliche Personen haften nun für die über 33 Millionen Franken, die der Sicherheitsfonds vorgeschossen hat.

  Bund

12:07PM

NZZ: “Negativzinsen als Gefahr für Sparer und Altersvorsorge”

Michael Ferber schreibt in der NZZ: “Mit dem «Franken-Schock» vom 15. Januar und als Folge der Negativzinsen sind die Renditen von Frankenobligationen in bisher nicht gekannte Tiefen gesunken. Bis in den Bereich mit längeren Laufzeiten hinein bringen Schweizer Staatsobligationen den Investoren nicht nur keinen Ertrag mehr – die Anleger bezahlen sogar dafür, dass sie der Eidgenossenschaft ihr Geld leihen «dürfen».

Diese Entwicklung tönt nicht nur verrückt, sie setzt auch die Pensionskassen, bei denen viele Bürger den grössten Teil ihrer Vermögen liegen haben, unter Druck. Einerseits dürften die Banken die Negativzinsen zunehmend auf die Vorsorgeeinrichtungen überwälzen. Zudem legen die Pensionskassen rund zwei Fünftel ihrer Gelder in Obligationen und in Liquidität an. Auf Sicht von mehreren Jahren drohen hier Renditen von im Durchschnitt rund null Prozent.

Es gilt hier aber die reale Verzinsung der Anlagen im Auge zu behalten. Würde die Deflation in der Schweiz in diesem Jahr, wie von manchen Wirtschaftsinstituten prognostiziert, 1,5 Prozent betragen, dann liesse sich mit den Obligationen wohl erneut eine positive Rendite erzielen. Trotzdem dürfte es für die Pensionskassen in der näheren Zukunft sehr schwierig werden, die für die Deckung ihrer Verpflichtungen nötigen Renditen zu erzielen. (…)

Ausserdem wird durch die Entwicklung ein für den Vermögensaufbau sehr wichtiger Faktor, der Zinseszinseffekt, weitgehend ausgeschaltet. Dadurch entsteht gerade langfristig orientierten Anlegern grosser Schaden, denn der Effekt kommt besonders bei langen Sparphasen stark zum Tragen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass Zuwächse aus Zinserträgen mit jeder neuen Zinsperiode immer grösser werden. Gerade Bürgern, die bereits in jungen Jahren mit dem Sparen beginnen, half er so in der Vergangenheit wesentlich bei der Vermögensbildung. Durch die extrem niedrigen oder neuerdings sogar negativen Zinsen profitieren Anleger und Sparer immer weniger von dieser Magie des Zinseszinseffekts.

  NZZ

8:46AM

FT: Defined benefit pension schemes vulnerable to eurozone

EUCompanies with underfunded defined-benefit pension schemes are particularly vulnerable to economic conditions in the eurozone, according to Standard & Poor’s. Defined schemes pay pensions tied to the final salary of their employees. The rating agency blames the sharp fall in long-term bond yields ahead of the imminent start of the European Central Bank’s €60bn-per-month asset-buying programme.

Such yields determine the “discount rate” that pension funds must use to calculate the present value of their liabilities: the lower the rate, the higher the liabilities.

S&P estimates that defined-benefit scheme liabilities will have increased 11-18 per cent, equivalent to €58bn- €92bn, in 2014, driven by the sharp fall in long-term corporate bond yields and only partly offset by the fall in long-term inflation expectations.

S&P analysed the funding of the top 50 European companies it rates that are most exposed, with defined-benefit pension plan deficits greater than 10 per cent of adjusted debt and with outstanding adjusted debt greater than €1bn. At the end of 2013 this group had pension fund liabilities totalling €527bn. Compared with plan assets of €356bn, this meant they had an average funding deficit of just over 30 per cent.

The agency expected companies to continue to manage their pension risk exposure by exploring options such as lowering pension benefits by freezing pensionable salaries, capping future pension increases, increasing the retirement age and closing plans to new and even existing members.

  Financial Times / NZZ

8:35AM

TA: Die Kosten der Negativzinsen für Krankenkassen und Pensionskassen

Der Tages-Anzeiger schreibt über die Folgen der Negativzinsen auf Krankenkassen und Pensionskassen. Beide halten sie grössere Bargeldbestände, die nun wegen der Nationalbankpolitik Kosten verursachen. Der TA schreibt:

“Neben den Krankenkassen sind auch Pensionskassen von den Negativzinsen betroffen. Sie bezahlen schon heute einen unbekannt hohen Betrag, Tendenz steigend. «Die Freibeträge der Banken für flüssige Mittel sinken laufend», bestätigt Lukas Riesen von PPCmetrics, der grössten Pensionskassenberatungsfirma der Schweiz. Eine mittelgrosse Pensionskasse mit einen Sparvermögen von 2 Milliarden Franken hält im Schnitt 40 bis 60 Millionen Franken liquide. Gilt der Negativzins langfristig, verliert sie pro Jahr 3 bis 4 Millionen Franken Sparvermögen.

Rechnet man diesen Verlust auf das Vermögen der 2. Säule hoch, werden den BVG-Versicherten bis Ende Jahr geschätzte 120 bis 180 Millionen Franken allein wegen der von der SNB verfügten Negativzinsen entgehen. Dieser Verlust entspricht fast der Hälfte der gesetzlichen BVG-Mindestverzinsung.

CVP-Fraktionschef Filippo Lombardi sagt, es dürfe nicht sein, dass dieses Zwangssparen durch die von der SNB eingeführten Negativzinsen zum Teil rückgängig gemacht wird. «Durch die Einführung der Negativzinsen entsteht eine Art Rentenklau”.

Weil die SNB keine negativzinsfreien Girokonti für die Pensionskassen einrichten will (Ausnahme Publica), hat der ASIP interveniert. Dazu heisst es im TA: “«Der Asip bedauert diesen Entscheid ausserordentlich», erklärt Verbands­direktor und Rechtsanwalt Hanspeter ­Konrad. Er hält den Argumenten der SNB Folgendes dagegen: «Sämtliche Vorsorgeeinrichtungen gelten unseres Erachtens als ‹andere In­haber von Girokonten in Schweizer Franken› gemäss Merkblatt der SNB, auf deren Guthaben in der Regel kein Negativzins erhoben wird.» Das Merkblatt schliesst in der Tat nicht aus, dass Krankenkassen und Pensions­kassen ein zinsloses Girokonto führen können.

Wie reagieren die Kassen? Laut dem Währungsspezialisten Wolfram Klingler von der Firma XTP investieren Pensionskassen ihre liquiden Mittel in kurzfristige Anlagen, die noch nicht in den negativen Bereich abgerutscht sind. Damit gehen sie aber höhere Risiken ein. «Entweder haben sie einen sicheren Verlust oder ein noch höheres Verlustrisiko. Das ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera

  TA

2:24PM

AV2020 und die Frauen

Das BSV hat in einem neuen Papier die Konsequenzen zusammen gefasst und erläutert, die mit der Altersvorsorge 2020 für die Frauen verbunden sind. Begründet wird die Erhöhung des Frauenrentenalters und auf die Vorteile verwiesen, welche die Reform den Frauen bringt.

image

In der Mitteilung heisst es: “Tieferes Frauenrentenalter nicht mehr begründbar: Bei der Einführung der AHV im Jahr 1948 lag das AHV-Alter der Frauen gleich wie dasjenige der Männer bei 65 Jahren. Es wurde dann mit der 4. AHV-Revision 1957 auf 63 und mit der 6. AHV-Revision 1964 auf 62 Jahre gesenkt. Das tiefere Frauenrentenalter wurde einerseits physiologisch begründet. Es wurde argumentiert, die Körperkräfte der Frauen liessen im Alter früher nach als jene der Männer. Andererseits ging es darum, die unterschiedliche Behandlung der alleinstehenden gegenüber den verheirateten Frauen zu eliminieren. (…)

So stellt das tiefere Frauenrentenalter heute nicht mehr eine sozialpolitisch begründbare Differenzierung gegenüber den Männern dar, sondern ein geschlechtsspezifisches Privileg. Die Frauen müssen für die gleiche Rente ein Jahr weniger lang arbeiten als die Männer. Mit der Reform wird das korrigiert.

Witwenrenten für kinderlose Frauen sind ein Überbleibsel des gesellschaftlich überholten «Ernährermodells», bei dem der Mann erwerbstätig ist und für den finanziellen Unterhalt der Familie sorgt, die Frau hingegen die Erwerbsarbeit aufgibt und für den Haushalt sorgt. Heute kann den kinderlosen Frauen eine Erwerbstätigkeit zugemutet werden. Wenn sie freiwillig darauf verzichten, soll darum nicht die Allgemeinheit ihr Risiko des «Ernährerausfalls» tragen müssen.

Die Eintrittsschwelle der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird um einen Drittel gesenkt, von heute rund 21’000 auf rund 14’000 Franken. Damit werden Personen mit kleinen Löhnen oder mit mehreren kleineren Arbeitspensen besser geschützt. Davon profitieren vor allem Frauen. Die Verbesserung erfüllt denn auch eine langjährige Forderung von Frauenorganisationen.

In der AHV findet eine Umverteilung von Männern zu Frauen statt. Trotz tieferen Einkommen sind die Altersrenten der Frauen im Durchschnitt etwa gleich hoch wie diejenigen der Männer. Das ist hauptsächlich auf das Splitting, die Erziehungsgutschriften und die Rentenformel zurückzuführen. Bei der Umverteilung spielt aber auch die längere Rentenbezugsdauer der Frauen eine grosse Rolle.”

  Mitteilung BSV

10:16AM

Mitteilung zum SNB-Entscheid zu Girokonten

Durch die Medien konnte der ASIP erfahren, dass sein Antrag auf Einrichtung negativzinsfreier Girokonten für Pensionskassen durch die Nationalbank abgelehnt wurde. Jetzt hat sich der Pensionskassenverband dazu bei seinen Mitgliedern geäussert. In der Mitteilung heisst es:

“Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat mit Brief vom 20.2.2015 mitgeteilt, dass sie dem Antrag des ASIP, Girokonti für Pensionskassen mit einer Verzinsung von mind. 0% einzurichten, im Rahmen des Nationalbankgesetzes nicht stattgeben kann. Der ASIP bedauert diesen Entscheid ausserordentlich. Mit der Grenze für einzelne Banken, einen Teil der Einlagen ebenfalls zu 0% verzinst zu erhalten und erst den Negativzins von z.Zt. -0.75% auf Guthaben ab dieser Grenze zu bezahlen, wollte man ja primär den Retail-kunden vor negativen Zinsen (teilweise) schützen. Der grösste Teil des Vermögens von Privatpersonen liegt aber meist nicht auf Bankkonti, sondern in den Pensionskassen dieser Versicherten. Freigrenzen wie für die Banken wären für die Pensionskassen als Durchführungsstelle für eine Sozialversicherung aus unserer Sicht somit ebenfalls angezeigt gewesen.

Wir werden uns auch in Zukunft für möglichst gute Lösungen für die Vorsorgeeinrichtungen in diesem schwierigen Umfeld einsetzen.

An der ASIP-Mitgliederversammlung vom 8. Mai 2015 in Zürich nimmt ein Mitglied der SNB Stellung zur aktuellen Geld-, Währungs- und Zinspolitik.”

   
10:28AM

Stiftungsrat: “Auf Arbeitnehmerseite sitzen oft Kader”

In den Stiftungsräten von Pensionskassen müssen die Arbeitgeberinnen und die Arbeitnehmer gleich stark vertreten sein. So will es das Gesetz. Doch was ein Arbeitnehmer ist, bestimmt jede Pensionskasse selber, schreibt der Tages-Anzeiger.

Wo erfolgt die Abgrenzung zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Das Gesetz über die berufliche Vorsorge verlangt lediglich, dass im Stiftungsrat gleich viele Vertreter von Arbeitnehmern wie Arbeitgeberinnen sitzen müssen, definiert aber nicht, wer Arbeitnehmer ist und wer nicht. Gemäss dem Bundesamt für Sozialversicherungen sind nach herrschender Lehre alle Angestellten, welche die Entscheide in einem Unternehmen wesentlich beeinflussen können, nicht als Arbeitnehmervertreter wählbar. Es sei aber Sache des Stiftungrates, dies konkret zu regeln.

Viele Vorsorgestiftungen schränken den Kreis der wählbaren Angestellten explizit ein. So können sich etwa beim Uhrenkonzern Swatch nur Versicherte als Arbeitnehmervertreter wählen lassen, die keine massgebende Stellung im Betrieb haben, bei dem sie beschäftigt sind. Auch die BVG-Sammelstiftung von Swiss Life lässt Angehörige der Direktion eines angeschlossenen Betriebs nicht als Arbeitnehmerdelegierte zu. Mitarbeiter mit Kaderfunktion sind aber ausdrücklich erwünscht. Ziel wäre ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kader und Nichtkader, sagt Dajan Roman, Mediensprecher von Swiss Life. Das werde aber nicht immer erreicht, vor allem wenn zu wenige Arbeitnehmer ohne Kaderfunktion kandidierten. Das sei auch bei der letzten Wahl der Fall gewesen, weshalb im aktuellen Stiftungsrat mehrheitlich leitende Angestellte sässen.

Damit ist die BVG-Stiftung von Swiss Life keine Ausnahme. Wie die TA-Kurzumfrage zeigt, machen Kaderangestellte bei den Kassen von Manor und der Gemeindekasse Comunitas ebenfalls die Mehrheit der Arbeitnehmervertretung aus und sind auch bei anderen Kassen gut vertreten. Das liege unter anderem daran, dass Kaderangestellte eher über die nötigen Kenntnisse verfügten als Angestellte in tieferen Positionen, sagt Peter Graf, Arbeitnehmerdelegierter bei Swiss Life. Graf ist selber Kadermitarbeiter einer mittelgrossen Baufirma; als solcher habe er regelmässig Kontakt mit einfachen Angestellten und könne somit auch deren Interessen vertreten.

  TA

10:22AM

L’Agefi: Difficile recrutement de membres

La professionnalisation du fonctionnement de toutes les personnes impliquées dans la gestion d’une caisse de pension compte parmi les principaux objectifs de la réforme structurelle du deuxième pilier entrée en vigueur en 2011. Cela passe notamment par une extension des responsabilités des organes assurant le contrôle interne.

Le cahier des charges des Conseils de fondation a ainsi de fortes similitudes avec les conseils d’administration. Sauf qu’ils ne peuvent pas bénéficier d’une décharge. Le droit des fondations révisé entré en vigueur en 2006 avait déjà conféré aux fondations le pouvoir de se retourner contre les actions du Conseil de fondation. Les exigences vis-à-vis des membres d’un conseil de fondation ont ainsi considérablement augmenté.

  L’Agefi

10:18AM

Zanella: Beunruhigende Folgen des SNB-Entscheids

imagePeter Zanella, Head of Retirement Solutions, Towers Watson Schweiz, befasst sich in Finanz und Wirtschaft mit den Folgen der Aufhebung des Euromindestkurses auf die Pensionskassen. Zanella hält fest: “Sollte sich herausstellen, dass die Situation Bestand hat, denken wir, dass Anlagestrategien mit einem Zeithorizont von bis zu zehn Jahren neu ausgerichtet werden sollten, und auch der Vorsorgeplan ist zu überdenken. Bei der Modellierung von optimalen Anlagestrategien stellen sich jedoch grosse Herausforderungen: In der Praxis gab es kaum je eine Periode, in der die risikofreie Bundesobligationenrendite negativ war. Auf diesem Parameter basieren jedoch die meisten Portfoliotheorien und Berechnungsmodelle. Der Druck, neue risikogerechte Renditequellen aufzuspüren, bleibt bestehen, und die Geldschwemme, die durch die Massnahmen der EZB ausgelöst wird, verschärft den Kampf um positiven Ertrag.” (…)

“Als weitere Folge der Notenbankentscheide werden sich die Pensionskassen-verpflichtungen substanziell um mehr als 5% erhöhen – und zwar sowohl für die Bilanzen der Vorsorgeeinrichtungen selbst wie auch aus Sicht der internationalen Rechnungslegung. Ferner ergeben sich einschneidende, vorwiegend negative Auswirkungen aus dem hohen Frankenkurs. So werden Unternehmen gezwungen sein, ihre Kostenstrukturen zu überprüfen und  Restrukturierungsmassnahmen umzusetzen. Für Pensionskassen bedeutet dies einen beschleunigten Anstieg von Teilliquidationen, was eine Verschlechterung des Aktive-Rentner-Verhältnisses zur Folge hat.” (…)

“Schweizer Anleger und damit auch die Pensionskassen, ihre Versicherten und die angeschlossenen Arbeitgeber müssen als grosse Leidtragende der Notenbankentscheidungen angesehen werden. Sofern die in Gang gesetzte Deflationsspirale nicht gebremst werden kann, wird eine ungemütliche Zeit auf die Schweiz und besonders auf ihr Altersvorsorgesystem zukommen.”

  FuW

2:03PM

«Il y a une vraie voie d’acceptation»

imageAlain Berset, conseiller fédéral, répond aux sceptiques qui pensent que le grand projet Prévoyance 2020 n’a aucune chance d’aboutir.

Prévoyance 2020 est une vaste réforme, il s’agit de retraites, de questions très sensibles qui ont plusieurs fois abouti à des impasses politiques. Le processus a commencé en 2012, après votre arrivée, avec une présentation au Parlement en fin d’année. Le timing de départ est-il encore réaliste?
Berset:
Oui, mais le rythme dépendra évidemment des travaux parlementaires. Je suis optimiste, il y a une vraie conscience de l’importance du dossier. Prévoyance vieillesse 2020 est désormais sur la table du Parlement, et cette phase devrait durer environ deux ans. Il y aura ensuite un vote populaire, un processus qui prend aussi un certain temps. 2020 est un objectif général, il reste raisonnable et réaliste.

Il s’agit surtout de répondre au phénomène de vieillissement de la population. Un long et lent processus… Personne n’a de raisons de se presser.
L’augmentation de l’espérance de vie et des volumes de prestations versées qui en découlent font partie du problème, mais quelque chose de bien plus tangible se rapproche à grands pas: la retraite des baby-boomers. Celles et ceux qui sont nés en gros entre 1955 et 1965. Ce phénomène-là va commencer en 2020 précisément. Il s’agira de le financer, du côté de l’AVS en particulier.

  L’Agefi

10:10AM

Le Temps: “La double casquette de David Théoduloz”

David Théoduloz est économiste au Groupe Mutuel, député PDC au Grand Conseil et candidat au Conseil national. Mais il est aussi, depuis une semaine, le nouveau président de la CPVal, la caisse de pension de l’Etat du Valais. Il y représente l’employeur, soit le Conseil d’Etat. La CPVal gère 3,6 milliards de fortune pour 11’000 assurés.

Or, les collectivités publiques peuvent choisir de déléguer tout ou partie de la gestion de leur caisse de pension à un assureur privé comme le Groupe Mutuel. «Nous considérons que ces deux fonctions ne constituent pas un conflit d’intérêts», explique Paul Rabaglia, directeur du Groupe Mutuel. «Nous avons défini, avec le cadre concerné, un processus de récusation s’il devait traiter d’aspects liés à la caisse publique de l’Etat.»

Et si la CPVal décidait de déléguer certaines activités au Groupe Mutuel? «Alors il devrait se récuser auprès de la caisse publique», répond Paul Rabaglia.

  Le Temps

10:00AM

Frankenkurs: “Absicherung jetzt noch wichtiger”

image

Marc Brütsch und Stephan Thaler (Swiss Life) gehen in ihrem Beitrag in der Schweizer Personalvorsorge auf die Themen Kursabsicherung nach dem SNB-Entscheid sowie die Konjunkturaussichten ein. Sie schreiben: “Der SNB-Kurswechsel hat das Thema der Fremdwährungsabsicherung wieder zuoberst auf die Agenda gebracht. Unsere Meinung bleibt unverändert: Währungsrisiken werden vom Markt nie adäquat entschädigt. Anlagen in Fremdwährungsobligationen sollten zwecks Schonung des Risikobudgets mit einer strategischen Absicherung der Währungsrisiken gekoppelt werden.

Und nicht nur das, Anlageverantwortliche müssen abklären, in welchem Umfang die eingesetzten Kollektivanlagen oder erteilten Mandate an Vermögensverwalter tatsächlich abgesichert sind. Denn eine hundertprozentige Absicherung ist aus operationellen Gründen – im Unterschied zu einer währungsgesicherten Benchmark- Performance – kaum je umsetzbar.”

  Artikel Brütsch / Thaler

Page 1 ... 5 6 7 8 9 ... 288 Next 20 Entries »