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14.4.2014

Mitglieder Vorsorgeforum
12:29PM

TW: Marktentwicklung entlastet Pensionspläne

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Towers Watson schreibt in ihrem Swiss Pension Finance Watch zu Q4/2013: Die weiterhin günstige Entwicklung der Märkte im vierten Quartal hat den Unternehmen in der Schweiz erneut eine Atempause im Zusammenhang mit der Berichterstattung ihrer Pensionskassen verschafft. Die Planvermögen verzeichneten einen Anstieg, während die Pensionsverpflichtungen seit dem Vorquartal abnahmen. Insgesamt verbesserte sich so der hypothetische Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis des Planvermögens gegenüber den Pensionsverpflichtungen) um rund 4 Prozentpunkte. Der TW Pension-Index stieg von 99,1 per 30. September 2013 auf 102,9 per 31. Dezember 2013.

Peter Zanella, Leiter Retirement Solutions bei Towers Watson, hält fest: «Die im Jahresverlauf zu beobachtende Zunahme der Planvermögen  hat den Unternehmen geholfen ihre Bilanzen zu verbessern.  Jetzt bietet sich die Gelegenheit die guten Anlagerenditen des vergangenen Jahres effektiv zu realisieren, indem man den Wechsel der Anlagestrategie in Erwägung zieht  (zum Beispiel durch Umschichtung von ertragsorientierten Anlagen wie Aktien in besser an den Verpflichtungen ausgerichteten Anlagen wie Anleihen). Denkbar wären sogar innovativere Risikominderungsoptionen, zum Beispiel Buy-outs von Pensionsverpflichtungen oder Langlebigkeits-Swaps.  Durch eine risikofreiere und näher an den Verpflichtungen ausgerichtete Anlagestrategie ist es möglich, die künftige Volatilität der Bilanz zu minimieren. Zudem können die im Jahresverlauf erzielten positiven Renditen können gesichert werden und sind somit zukünftig nicht mehr durch mögliche Schwankungen des Aktienmarktes gefährdet. Für Unternehmen, die ihre Pensionsverpflichtungen in der Schweiz ausweisen, ist diese Vorgehensweise sicher eine Überlegung wert.»

  Mitteilung Towers Watson

12:06PM

D: Freiwillige Arbeitgeberbeiträge zur Schweizer Pensionskasse sind steuerpflichtig

Über die Grundversorgung hinausgehende Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sind in Deutschland steuerpflichtig.

In einem aktuellen Urteilsfall war der Kläger ein in der Schweiz beschäftigter deutscher  Grenzgänger. Die Arbeitgeberin des Mitarbeiters erbrachte nach schweizerischem Recht sowohl Arbeitgeberbeiträge zur AHV als auch solche zur IV. Daneben entrichtete sie für den Kläger Beiträge an eine Pensionskasse.

Während ein Teil der an die Pensionskasse erbrachten Arbeitgeberbeiträge zwingend zu erbringen war (Obligatorium), leistete die Arbeitgeberin darüber hinaus noch weitere Beiträge aufgrund eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages (Überobligatorium).

Streitig war, ob auch die überobligatorisch erbrachten Arbeitgeberbeiträge steuerfrei sind. Dies hat der Deutsche Bundesfinanzhof in seinem Urteil verneint.

Ausgaben des Arbeitgebers für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers sind steuerfrei, soweit der Arbeitgeber dazu nach sozialversicherungsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften verpflichtet ist (§ 3 Nr. 62 Satz 1 EStG). Das gilt auch, wenn die Verpflichtung auf ausländischen Gesetzen beruht. Danach bleiben obligatorische Arbeitgeberbeiträge zu einer schweizerischen Pensionskasse sowie Arbeitgeberleistungen auf Grundlage der schweizerischen AHV sowie der schweizerischen IV steuerfrei.

Zur Vermeidung einer Überprivilegierung von im Ausland beschäftigten Arbeitnehmern ist die zusätzliche Steuerfreiheit der für sie geleisteten freiwilligen Arbeitgeberleistungen auf Ausnahmefälle beschränkt. Sie greift nur, wenn verpflichtend zu erbringende Zukunftssicherungsleistungen lediglich eine Grundversorgung gewährleisten und deshalb unterhalb der inländischen gesetzlichen Arbeitgeberleistungen liegen.

  Haufe

4:29PM

Baselland verliert Triple-A

Die internationale Rating-Agentur Standard & Poor’s (S & P) hat den Kanton von AAA auf AA+ zurückgestuft. Mit A-1+ bleibt dagegen das sogenannte Kurzfristrating unverändert. Und das Prädikat für den Ausblick wird sogar von bisher «negativ» auf «stabil» hochgestuft.

Die Rating-Agentur nennt zum einen die Verschlechterung des Finanzhaushalts und zum andern den hohen Finanzierungsbedarf als Hauptursachen für die Herabstufung. Verantwortlich für den hohen Finanzierungsbedarf ist in erster Linie die Ausfinanzierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) in der Höhe von rund einer Milliarde Franken. Womit sich die Verschuldung des Kantons massiv erhöht.

  BaZ

9:23AM

PK SBB erreicht Etappenziel, andauernde Umverteilung

Die Pensionskasse SBB schreibt in einer Mitteilung an die Versicherten: “Erstmals seit Jahren erreichte der Deckungsgrad per Ende Jahr wieder einen Wert über 100%. Allerdings ist die Decke noch immer dünn, und es fehlen die Schwankungsreserven, die unserer Kasse die so wichtige Stabilität verleihen könnten. Die positive Entwicklung erlaubt es, die seit 2010 von Arbeitgeber und Versicherten paritätisch erhobenen Sanierungsbeiträge von je 2,5% des beitragspflichtigen Lohnes per sofort aufzuheben. (…)

Ohne Gegenmassnahmen ist damit zu rechnen, dass die seit Jahren beobachtete Umverteilung von den aktiven Versicherten zu den Rentenbezügern andauern wird. Die PK SBB hat berechnet, dass seit 2007 jährlich rund 300 Millionen Franken zu Gunsten der Rentenbezüger umverteilt wurden.

Der Stiftungsrat hat deshalb in den letzten Monaten eine Vielzahl möglicher Massnahmen zur nachhaltigen Stabilisierung der PK SBB und zur langfristigen Sicherung der Renten der heutigen und künftigen Rentner vertieft analysiert. Zu den im Rahmen des «Massnahmenpakets 2017» geprüften Varianten gehört auch die Einführung eines variablen Rentenmodells (VRM ). Es ist das erklärte Ziel der PK SBB und der SBB, dass die Massnahmen für die Versicherten nicht zu einem Leistungsabbau führen. Die angedachten Massnahmen sind mit erheblichen finanziellen Konsequenzen verbunden und können von der PK SBB nicht alleine getragen werden. Die SBB ist sich ihrer Verantwortung als attraktive Arbeitgeberin bewusst, kennt die Konsequenzen der angedachten Massnahmen und will die PK SBB bei ihren Anstrengungen unterstützen. Zu diesem Zweck werden derzeit entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten geprüft.

Der Stiftungsrat hat die Verzinsung der Altersguthaben der aktiven Versicherten für 2013 beim BVG-Mindestzins von 1,5 % festgelegt. Für das laufende Jahr 2014 werden sämtliche Kapitalflüsse 2 mit 1,75 % verzinst. Über die Verzinsung der Altersguthaben im Jahr 2014 wird der Stiftungsrat wie gewohnt Ende Jahr beschliessen.”

  Mitteilung PK SBB

5:22PM

BVK-Stiftungsrat reduziert geplanten Geschäftsführer-Lohn

Der zu gleichen Teilen aus Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengesetzte Stiftungsrat der BVK hat den ursprünglichen Lohnanstieg für BVK-Chef Thomas R. Schönbächler reduziert. Mit 320’000 Franken liegt das neue Jahresgehalt nun unterhalb der Lohnhöhe vergleichbarer privatrechtlicher, aber im Rahmen vergleichbarer öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen und deutlich unter dem Lohn eines Regierungsrats.

In einer Mitteilung der BVK heisst es dazu: “Nachdem der ursprüngliche Lohnentscheid am 10. Dezember 2013 bekannt geworden war, kam es in der Öffentlichkeit, bei Versicherten und angeschlossenen Arbeitgebern zu zahlreichen Reaktionen. Der Stiftungsrat musste selbstkritisch zur Kenntnis nehmen, dass er bei seinem ursprünglichen Lohnentscheid das Umfeld und die Rahmenbedingungen der BVK zu wenig gewürdigte hatte, zumal die BVK wesentliche Finanzmittel vom Kanton erhalten hat und sich aktuell noch in einer Übergangs- und Sanierungsphase befindet. (…)

Der paritätisch zusammengesetzte Stiftungsrat hat sich nun sehr deutlich auf einen Jahreslohn von 320’000 (statt 380’000) Franken  geeinigt. Wie schon beim ursprünglichen Entscheid gibt es keine zusätzliche Bonus-Komponente. Damit hat sich der Stiftungsrat für eine Lohnhöhe entschieden, die im Rahmen vergleichbarer öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen und deutlich unter der eines Regierungsrats liegt. Auch über die Löhne der übrigen Geschäftsleitungsmitglieder wurde entschieden. Diese bewegen sich im Bereich des kantonalen Lohnreglements.

Entschädigungen des Stiftungsrats
Die Entschädigungen für die BVK-Stiftungsräte bewegen sich innerhalb des üblichen Rahmens. Sie erhalten eine Jahrespauschale von 18'000 Franken, zuzüglich allfälliger Funktionspauschalen, sowie ein Sitzungsgeld von 600 Franken. Im Jahr 2013 erhielt ein Stiftungsrat eine durchschnittliche Gesamtentschädigung von ca. 27'000 Franken.”

  Mitteilung BVK / Mitteilung vom 15.12.2013 / 10.12.13

2:52PM

AU: Pensionskassen 2013 mit 5,14 % Rendite

austriaÖsterreichs Pensionskassen haben 2013 einen Veranlagungsertrag von durchschnittlich +5,14 % erwirtschaftet. Im Jahr davor waren es 8,4 %. Im langjährigen Durchschnitt (seit 1991) liegt das Veranlagungsergebnis pro Jahr bei plus 5,63 Prozent. Im Durchschnitt der letzten 10 Jahre (seit 2003) liegt das Veranlagungsergebnis pro Jahr bei plus 3,93 Prozent, im Durchschnitt der letzten 5 Jahre bei plus 5,21 Prozent pro Jahr.

 Mitteilung Fachverband

11:47AM

NYT: Want Better Hedge Fund Returns? Try One Led by a Woman

In the world of hedge funds, a relative few have a woman at the helm. And yet, these funds may be the standouts from the bunch, a new report argues.

In the years since the financial crisis, hedge funds managed by women performed better than a broader index that reflects the performance of the industry, according to a report released on Wednesday by the professional services firm Rothstein Kass. The report seeks to show that this “alpha” – superior returns, in Wall Street speak – is no mere fluke.

“There is meaningful alpha to be gained from investing in women-owned and -managed funds,” Meredith Jones, a director at Rothstein Kass who wrote the report, said in an interview. “There appear to be both behavioral and biological factors that impact women’s ability to manage money and make them consistent.”

  NYT

11:37AM

Treuhänder: Mitgliedschaft von PKs in einer MWST-Gruppe

Das Bundesgericht hat am 16. August 2013 entschieden, dass Einrichtungen der beruflichen Vorsorge entgegen dem Wortlaut von Art. 16 Abs. 3 der MWSTV bei Beachtung der vorsorgerechtlichen Verselbstständigungspflicht Mitglied einer MWST-Gruppe sein können. Der Artikel erörtert das Bundesgerichtsurteil und zeigt dessen Wirkungen und Geltungsbereich auf.

  Treuhänder

11:31AM

Studie zur Invaliditätsentwicklung

SNAGHTML21e8d8Die PKRück hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Versicherungswirtschaft und mit dem Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis der Universität St. Gallen eine breit angelegte Studie zur Invaliditätsentwicklung in der Schweiz durchgeführt. Den Schwerpunkt der Studie bildet die prospektive Einschätzung der Invaliditätsentwicklung. Die im Rahmen der Studie befragten Experten gehen mehrheitlich von einer stabilen bis leicht rückläufigen Gesamtentwicklung aus. Die Analyse der einzelnen Einflussfaktoren auf das Invaliditätsrisiko zeigt jedoch auf, dass die derzeitige Entwicklung der tiefen IV-Neurenten möglicherweise nicht nachhaltig ist, und allenfalls wieder mit einer steigenden Invalidisierung gerechnet werden muss.

Die Tatsache, dass mit der 1. und 2. Säule zwei Finanzierungsparteien bestehen, aber faktisch nur eine, die 1. Säule, bestimmt, hat weitreichende, insbesondere finanzielle Konsequenzen für die 2. Säule. Gemäss Analysen der Studie ist für Personen, die einen Anspruch auf volle Invalidenrentenleistungen haben, bereits mit einem Einkommen in Höhe von 78’400 Franken die Invalidenrente aus der 2. Säule höher als diejenige aus der 1. Säule.

Für die 2. Säule, bei welcher die Höhe der Leistungen stärker lohnabhängig festgelegt wird, stellt sich insbesondere die Frage, ob die allgemeine Entwicklung in der 1. Säule auch Rückschlüsse auf die finanziellen Leistungen der Vorsorgeeinrichtungen gibt. Hier zeigen die Ergebnisse der Studie, dass insbesondere der Personenkreis mit höheren Löhnen bzw. mit Löhnen über 130'000 Franken mit einem Rückgang der IV-Neurenten von 28.6% weniger stark vom allgemeinen Rückgang (47,8%, zwischen 2003 und 2012) betroffen ist. In der Folge stieg auch ihr Anteil an den Invaliditätsneurenten von 8,0% im Jahre 2003 auf 10,9% im Jahre 2012. Dies ist für die Vorsorgeeinrichtungen insbesondere entscheidend, da die Einkommensgruppe mit Löhnen von über 130'000 in den vergangenen zehn Jahren um 74,6% angewachsen ist. Die Vorsorgeeinrichtungen sind daher gut beraten, aufgrund der Invaliditätsentwicklung der ersten Säule keine unmittelbaren Rückschlüsse auf ihre finanzielle Belastung vorzunehmen.

  Medienmitteilung  /  Studie

9:16AM

Dutch Christians Protest Pension Fund’s Boycott of Israel

Approximately 350 Dutch Christian activists demonstrated early Monday in front of the headquarters of PGGM, manager of the largest pension fund in Holland, to protest its recent decision to pull out its investments in five Israeli banks, the European Jewish Press reported (EJP).

PGGM said it got rid of shares in Bank HaPoalim, Bank Leumi, First International Bank of Israel, Israel Discount Bank and Mizrahi Tefahot Bank  because they are involved in financing in Judea and Samaria, or what it called “occupied Palestinian territories.’’

The protesters, members of the Christian Foundation for Israel, held Israeli flags and banners reading ’’Stop the Boycott of Israel’’ while distributing pamphlets to the PGGM employees. They were accompanied by Holland’s Chief Rabbi Binyomin Jacobs, who denounced the fact that Israel is always singled out while PGGM ‘’should stop invest in many countries.’’

’We want PGGM to reconsider its decision,’’ Roger van Oordt, director of the Christian Foundation for Israel.‘’ The pension group manages more than $208 billion in funds and has more than $150 million worth of investments in Israel.

  Jewish Press

4:30PM

UBS PK-Barometer 12/2013

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Die UBS stellt fest: Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen können insgesamt wiederum auf ein erfreuliches Anlagejahr 2013 zurückblicken, dies obwohl ihnen der Dezember leicht negative Renditen bescherte. Mit 5,25% geraten die Einrichtungen mit einem Vermögen zwischen CHF 300 Mio. und 1 Mrd. gegenüber den grösseren und kleineren Pensionskassen mit über 6% etwas ins Hintertreffen.

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Wenn auch das Ergebnis vom Vorjahr nicht ganz erreicht wurde, ist 2013 eines jener Jahre, in denen die Pensionskassen eine über den Sollrenditen liegende Performance erzielen konnten.

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Die langfristigen Zinsen haben die lange erwartete Aufwärtsbewegung begonnen. Der japanische Yen hat stark, die skandinavischen Währungen und der US-Dollar etwas weniger nach unten korrigiert, während der Euro und das britische Pfund in etwa konstant geblieben sind. In der Folge haben die Fremdwährungsanleihen etwas stärker gelitten als die Papiere in Schweizer Franken. Die Schweizer Aktien vermochten einmal mehr die globalen Märkte zu schlagen. Bei den Immobilien wirkten sich die Direktanlagen stabilisierend aus, verloren doch die kotierten Immobilienfonds –1,8%. Bei den Hedge Funds lagen die erzielten Renditen unter den entsprechenden Indizes, aber immer noch im positiven Bereich. Einmal mehr zeigt es sich, dass Risiko – aber auch Ertrag – schwergewichtig von der Aktienquote bestimmt werden, schreibt die UBS.

  UBS Barometer

1:38PM

Start ins neue Vorsorgejahr

Der Pensionskassenverband hat an seinem traditionellen Neujahrsanlass mit Rück- und Ausblicken sowie Diskussionen mit Sozialpartnern und Parteienvertretern Aufschluss über den aktuellen Stand der Diskussion in der BV und die diversen und teilweise sehr konträren Meinungen über den richtigen Weg in die Zukunft gegeben.

Verbandspräsident Christoph Ryter rekapitulierte die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Pensionskassen stehen, wobei auch in einer halben Stunde nur eine kleine Auswahl vermittelt werden konnte. Zu den flexiblen Renten formulierte Ryter die Verbandsmeinung, dass im Obligatorium diese nicht zulässig seien, wohl aber in umhüllenden Kassen mit grossem Rentnerbestand. Dort könnten sie durchaus eine sinnvolle Möglichkeit darstellen, in schwierigen Situationen die Rentner verstärkt in die Verantwortung einzubeziehen. Im Übrigen seien flexible Renten primär die Folge falsch gesetzter Parameter.

Zum grossen Thema Altersvorsorge 2020 hat der ASIP bereits Meinungen seiner Mitglieder abgeholt. Der Verband gehört zu den wenigen Playern in der 2. Säule, die sich überwiegend positiv zum Vernehmlassungsentwurf geäussert haben. Was die Mitglieder offenbar am meisten stört ist die Erhöhung des frühest möglichen Rentenalters von 58 auf 62 Jahre. Akzeptiert wird hingegen die Senkung der Eintrittsschwelle, was die Zahl der Versicherten erhöhen wird.

Zur VegüV meinte Ryter, der ursprüngliche Entwurf sei im ASIP mit Freude zur Kenntnis genommen worden, die endgültige Fassung hingegen schon weniger. Diese gilt aktuell den guten Performancezahlen für 2013. Wenig Verständnis zeigte er für die Tendenz der OAK, die Transparenz bei den Vermögensanlagen höher einzustufen als die Erträge. Für die Versicherten von Bedeutung sei die Performance nach Kosten. Ryter kritisierte auch das Ziel der OAK einer 100%-Transparenz. Das könne kein “Must” für die Kassen sein.

Der ASIP will zu dieser Frage eine elektronische Umfrage starten, um die Situation und die Bemühungen der Pensionskassen zu erfassen. Damit soll der Öffentlichkeit auch gezeigt werden, dass diesbezüglich bei den Vorsorgeeinrichtungen viel geschieht.

11:24AM

CS PK-Index: Jahresbilanz 2013

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Im 4. Quartal 2013 nahm der Credit Suisse Pensionskassen-Index um 2.16 Punkte resp. 1,55% zu und liegt per 31. Dezember 2013 bei 141.30 Punkten ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000. Für das positive Resultat zeichnen primär der Oktober mit 1,30%, aber auch der November mit 0,39% verantwortlich. Der Dezember war mit -0,14% leicht negativ. Die Jahres-Rendite per 31. Dezember 2013 liegt mit 5,75% unter der Vorjahresrendite (7,20%), stellt jedoch trotzdem ein solides Resultat dar. Wie bereits im dritten Quartal, haben insbesondere die Aktienanlagen zum positiven Resultat des vierten Quartals 2013 beigetragen: Aktien Ausland (0,87%), Aktien Schweiz (0,49%). Die  Immobilien (0,28%) lieferten ebenfalls einen positiven Beitrag, während die Obligationenanlagen das Resultat leicht negativ beeinflussten: Obligationen CHF (-0,02%), Obligationen FW (-0,08%).

Die BVG-Mindestverzinsung (aktuell 1,5% p.a.) stieg im Berichtsquartal, ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000, um weitere 0.53 Punkte (resp. 0,37%) auf den Stand von 143.66 an. Die Differenz zwischen der BVG-Mindestverzinsung und dem Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index verringerte sich deutlich und liegt per 31. Dezember 2013 bei nur noch 2.36 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Differenz mehr als halbiert (2012: 7.94 Punkte).

Im Berichtsquartal haben sich die Engagements in Aktien Ausland (17,52%), Aktien Schweiz (13,89%) und Obligationen CHF (24,98%) erhöht, während die Engagements in sämtliche anderen Anlagen reduziert wurden. Am stärksten reduziert wurden die Liquidität (von 8,41% auf 7,53%) und die Immobilien (von 20,25% auf 19,82%). Die Schweizerfranken Quote fiel per 31. Dezember 2013 wieder unter 78% (77,8%) und liegt somit unter der Vorjahresquote (Q4 2012: 78,5%).

Mit der Jahresrendite von 5,75% wurde die BVG-Vorgabe um 4,25% übertroffen. Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 01.01.2000) beträgt per Jahresende 2,50%. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, welche 2,62% beträgt.

9:54AM

APK lässt Streitfrage um Nachschusspflicht vor Bundesgericht klären

Die Aargauische Pensionskasse APK ist mit dem Urteil des Versicherungsgerichts Aargau zum Fall Rudolfstetten nicht einverstanden und zieht den Fall weiter ans Bundesgericht. In einer Mitteilung schreibt dazu die APK: “Die ausgetretene Gemeinde Rudolfstetten, die jegliche Nachschusspflicht bestritt, wurde von der APK eingeklagt. Das Versicherungsgericht Aargau verpflichtete die Gemeinde im Oktober 2013 zur Zahlung der BVG-Unterdeckung zuzüglich Zins und lehnte die darüber hinausgehende Forderung der APK ab. Nach eingehender Analyse des kantonalen Urteils beschloss die APK, dieses an das Bundesgericht weiterzuziehen. Die APK ist damit bestrebt, einige Grundsatzfragen um die Höhe der Nachschusspflicht durch einen höchstrichterlichen Entscheid beantworten zu lassen. Die Dimension der komplexen, grundsätzlichen Fragestellungen verlangt im Interesse der heute angeschlossenen Arbeitgeber und Versicherten einen Weiterzug.”

  Mitteilung APK /   Entscheid Vers. Gericht

9:47AM

OAK Erhebung zur finanziellen Lage der PKs

Die Oberaufsichtskommission hat den Fragebogen zur Erhebung der finanziellen Lage der Pensionskassen auf ihrer Website aufgeschaltet.

  OAK

9:44AM

AR: PK in Selbständigkeit entlassen

Seit dem 1. Januar ist die kantonale Pensionskasse selbständig. Damit ist die Trennung von den Staatsfinanzen erfolgt. Auch tritt die Kasse nun mit neuem, kantonsnahem Erscheinungsbild und der Website www.pkar.ch auf.
10:33AM

Wechsel an der Spitze der Prevas

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SNAGHTML13f1c804Die beiden Gründer der Prevas AG, Georg Brönnimann und Claude Stierlin, verlassen nach über 30jähriger Tätigkeit im BVG das Erwerbsleben. Beide waren an der Entstehung und Weiterentwicklung der 2. Säule hautnah beteiligt. Ihre Nachfolge tritt nach einer 3jährigen Übergangszeit Viktor Ackermann an, neuer Inhaber der Prevas AG.

Die Prevas bietet diverse Dienstleistungen im Bereich der BV an: Von der Buchhaltung über die Bestandesführung bis hin zur Tätigkeit als Experte für berufliche Vorsorge.

  Prevas

12:19PM

Bern: Nun fehlen noch 3,6 Milliarden

BernDie BPK erzielte 2013 mit einer Rendite von 9,3 Prozent ein hervorragendes Ergebnis. Die Lehrerversicherungskasse BLVK schliesst mit einer Rendite von 6,2 Prozent ebenfalls gut ab. Die Pensionskassen legten diese Zahlen bereits offen, betonten aber, es handle sich um provisorische Angaben, schreibt die Berner Zeitung.

Damit konnten sie ihren Deckungsgrad verbessern. Die BPK steigert den Deckungsgrad von 79 auf 83 Prozent, die BLVK von 78 auf 80,7 Prozent. Die BPK rechnet mit 2,5 Prozent technischem Zins, die BLVK mit 3 Prozent.

Bei der BLVK reduzierte sich die Unterdeckung von 1,6 auf 1,4 Milliarden Franken; der Fehlbetrag der BPK verkleinerte sich von 2,6 auf 2,2 Milliarden Franken. Zusammengezählt haben sich die Lücken gegenüber dem Vorjahr von 4,2 auf 3,6 Milliarden Franken verringert.

  Berner Zeitung

12:07PM

UK pension scheme deficits increase over 2013

According to Mercer's Pensions Risk Survey data, the estimated aggregate IAS19 deficit for FTSE 350 defined benefit (DB) schemes stood at £97bn, which equates to a funding ratio of 85%, at 31 December 2013. The deficits increased despite the fact that UK equities returned 19% over the year and there were continued "significant" cash contributions from employers, Mercer said.

Mercer said that the increase in deficits is predominantly driven by the increase in long-term inflation expectations over the year. "Over 2013 as a whole it has been interesting to see how the three key elements which drive the deficit calculation have independently influenced the deficit," Mercer head of DB risk in the UK Ali Tayyebi said.

  PF Inside

10:09AM

Reiche Norweger

Jeder Norweger ist Millionär – zumindest in norwegischen Kronen gerechnet und theoretisch besehen. Denn der Staatsfonds ist nach neuen Daten der Zentralbank 5,11 Billionen Kronen wert, umgerechnet rund 611 Milliarden Euro. Bei einer Einwohnerzahl von knapp unter 5,1 Millionen entspricht das einem Wert von mehr als einer Million Kronen pro Kopf, was rund 120.000 Euro entspricht. Das habe es noch nie gegeben, sagte Notenbank-Sprecher Thomas Sevang laut Handelsblatt.

Die Einnahmen werden für schlechte Zeiten und zukünftige Generationen zurückgelegt. Die Regierung darf davon pro Jahr nur vier Prozent ausgeben, etwas mehr als der Fonds an Rendite abwirft.

Experten erwarten, dass sich der Fonds auch künftig gut entwickeln wird. Sein Wert belief sich 2013 auf 183 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Norwegens. Bis 2030 soll er auf 220 Prozent steigen.

Allerdings hat der Reichtum auch Schattenseiten. Er hält die Regierung von Reformen ab, kritisieren Ökonomen. Das Land leistet sich hohe Subventionen, die anderswo unvorstellbar wären. Bauern bekommen beispielsweise Geld dafür, damit sie Milchkühe in beheizten Ställen in der Arktis halten können. Auch die Sozialleistungen sind generös. „Jeder Fünfte im erwerbsfähigen Alter bezieht irgendeine Art von Sozialleistung“, so Ökonom Dörum – obwohl die offizielle Arbeitslosenquote nur bei 3,3 Prozent liegt.

  Handelsblatt

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