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26.10.2014

Mitglieder Vorsorgeforum
10:09AM

U.K. pension funding deficit rises 12.6%

The aggregate deficit of U.K. occupational pension funds in the Pension Protection Fund's 7800 index increased 12.6% to £122.7 billion ($205.9 billion) in July. Total liabilities were £1.296 trillion as of July 31, an increase of 1.6% compared with June 30, while total assets increased slightly, by 0.5%, to £1.173 trillion. The funding ratio decreased one percentage point to 90.5%.

According to the PPF 7800 index's latest update, 71.3% of the 6,150 pension funds covered had a deficit as of July 31, compared with 70% at the end of June. The number of funds with a surplus decreased to 28.7%, from 30% at the end of June.

  P&I

7:46AM

AXA : Gebremstes Kollektivgeschäft

Axa Winterthur informiert in einer Medienmitteilung über die Geschäftsentwicklung im ersten Semester 2014. Auffallendes Detail bildet die anscheinend gezielte Reduzierung der Neuabschlüsse bei der Vollversicherung im Kollektivgeschäft. Axa schreibt: “

Im Bereich Kollektivleben positioniert sich die AXA Winterthur als Komplettanbieterin und setzt bewusst vermehrt auf teilautonome Lösungen. «Nach den Rekordjahren 2012 und 2013 in der Vollversicherung haben wir uns angesichts der anhaltend tiefen Zinsen und erhöhten regulatorischen Anforderungen entschieden, neben der Vollversicherung verstärkt auch teilautonome Lösungen anzubieten und unsere Kunden mit einem differenzierten Angebot entsprechend zu beraten», erklärt Thomas Gerber, Leiter Leben der AXA Winterthur. Während kleinere Unternehmen weiterhin auf die Vollversicherung mit umfassenden Garantien angewiesen sind, kann es für mittlere und grössere Unternehmen, die das Anlagerisiko ganz oder teilweise selber tragen können, attraktiv sein, vom zusätzlichen Rendite- und Leistungspotential einer teilautonomen Lösung zu profitieren. «Im ersten Halbjahr 2014 ist der Anteil an Kunden, die sich für eine teilautonome Vorsorgelösung entschieden haben, bereits erfreulich gestiegen», so Gerber. Als Folge der strategischen Neuausrichtung verringerte sich das Prämienvolumen im Kollektivlebengeschäft wegen der Reduktion bei den Einmaleinlagen um 9,5 Prozent auf 5,282 Milliarden Franken.

  Mitteilung AXA

7:38AM

OAK: FAQ zur Zulassung von Vermögensverwaltern

Im Stil eines Beipackzettels zu Medikamenten hat die Oberaufsichtskommission eine Liste mit “häufig gestellten Fragen” (FAQ) zu den Weisungen 01/2014 Zulassung von Vermögensverwaltern in der beruflichen Vorsorge publiziert.

  FAQ-Liste / Weisung 01/14

7:02PM

APK: Geld noch längst nicht in der Kasse

Das Bundesgerichtsurteil gegen Rudolfstetten heisst noch nicht, dass die Aargauische Pensionskasse APK bei allen Gemeinden, die 2008 die Vorsorgeeinrichtung gewechselt haben, widerstandslos Millionen nachfordern kann schreibt Urs Moser in der Aargauer Zeitung.

Gleich nach Bekanntwerden des Urteils machte zum Beispiel Zofingen geltend, dass man sich in einer besonderen Situation befinde: Die Stadt war der APK-Vorgängerin 1984 voll ausfinanziert beigetreten, einem neuen Rechnungslegungsmodell, auf dem die Forderungen von 15 Millionen gegenüber Zofingen beruhen, habe man aber nie zugestimmt. Die Stadt dürfte sich somit in einer anderen rechtlichen Position befinden als Rudolfstetten, sagte Ammann Hans-Ruedi Hottiger.

Die vom Bundesgericht – im Gegensatz zum Aargauer Versicherungsgericht – nun bejahte volle Nachschusspflicht für die Unterdeckung zum Zeitpunkt des Austritts kommt die betroffenen Gemeinden teuer zu stehen.

Die Forderung gegenüber Wohlen zum Beispiel beläuft sich auf gut 7 Millionen, inklusive Zinsen auf rund 9,5 Millionen Franken. Vizeammann Paul Huwiler hütet sich aber, diese Zahl bzw. eine entsprechende Verpflichtung gegenüber der APK zu bestätigen.

Auch er stellt sich auf den Standpunkt, dass zuerst aufgrund der Begründung des Bundesgerichtsurteils analysiert werden müsse, ob der Fall in seiner Gemeinde gleich gelagert ist wie in Rudolfstetten. Weitere Gerichtsverfahren seien zum jetzigen Zeitpunkt nicht auszuschliessen, meint Huwiler.

Muss Wohlen zahlen, wird das für die Gemeinde zum finanziellen Kraftakt: Man hat keine Rückstellungen getätigt. Flattere eine 9-Millionen-Rechnung ins Haus, habe das zwar noch keinen unmittelbaren Einfluss auf die Erfolgsrechnung, weil man die entsprechenden Rückstellungen mit der Aufwertungsreserve gemäss dem neuen Rechnungslegungsmodell verrechnen könne.

32 Gemeinden sind im Zug des Wechsels vom Leistungs- zum Beitragsprimat und der Ausfinanzierung aus der Aargauischen Pensionskasse ausgetreten und haben ihr Personal bei einer anderen Vorsorgeeinrichtung versichert. Die APK hat die vollen Vorsorgekapitalien an die neuen Vorsorgeeinrichtungen überwiesen, obwohl eine Unterdeckung vorlag. Im Streit vor Bundesgericht ging es um die Frage, wie sich der Fehlbetrag berechnet, für den die ausgetretenen Arbeitgeber eine Nachschusspflicht haben. Das Aargauer Versicherungsgericht stützte die Auffassung der Gemeinden, dass der BVG-Deckungsgrad von 100 Prozent massgebend ist. Das Bundesgericht gab nun aber der APK recht, deren Reglemente eine zusätzliche Wertschwankungsreserve vorsehen. Insgesamt geht es um einen Betrag von rund 60 Millionen Franken.

  Aargauer Zeitung

6:35PM

APK gewinnt vor Bundesgericht

bgerDie Aargauische Pensionskasse (APK) hat im Rechtsstreit mit der Gemeinde Rudolfstetten-Friedlisberg vor dem Bundesgericht weitgehend einen Sieg errungen. Die Gemeinde muss der APK eine Nachzahlung von 1,11 Mio CHF sowie Zins überweisen. Die Gemeinde war aus der APK ausgetreten.

Das Bundesgericht hiess die Beschwerde der APK gegen ein Urteil des kantonalen Versicherungsgerichtes teilweise gut. Die Gemeinde muss auch die Gerichtskosten des Verfahrens von 15'000 CHF bezahlen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil hervor.

Im Oktober 2013 hatte das Versicherungsgericht die Klage der APK gegen die Gemeinde grösstenteils abgewiesen. Die Gemeinde sollte lediglich 103'483 CHF nachzahlen, entschied das Gericht. Die Gemeinde akzeptierte das Urteil des Versicherungsgerichtes und überwies der APK die Summe.

Die Pensionskasse hatte von der Gemeinde per Klage jedoch eine Nachzahlung von 1,15 Mio CHF verlangt. Die Gemeinde im Bezirk Bremgarten war per Ende 2007 aus der APK ausgetreten. Aufgrund der damaligen Unterdeckung der Pensionskasse forderte die APK den Ausgleich des Fehlbetrages.

Das Bundesgericht hält es für unbestritten, dass der APK-Deckungsgrad im Zeitpunkt des Austritts der Gemeinde Ende 2007 73,9% betrug. Der versicherungstechnische Fehlbetrag belief sich demnach auf 1,637 Mio CHF, wie aus den Erwägungen des Bundesgerichtes hervorgeht. Nach Abzug der Arbeitgeberreserve von 522'035 Franken verblieben 1,115 Mio CHF.

Der Rechtsstreit zwischen der APK und Rudolfstetten-Friedlisberg hat eine besondere Bedeutung. Die APK klagte die Gemeinde als Musterfall ein. Insgesamt 45 Arbeitgeber, vor allem Gemeinden, waren per Ende 2007 aus der APK ausgetreten. Die Pensionskasse möchte von diesen ehemaligen Mitgliedern insgesamt 60 Mio CHF.

  SDA/NZZ

3:29PM

CS PK-Index im Q2: über dem Strich

image

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung oben), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten lanciert wurde, verzeichnete ein starkes zweites Quartal 2014. Im Berichtsquartal nahm der Index um 3,24 Punkte resp. 2,25 % zu und lag per 30. Juni 2014 bei 147,04 Punkten.

Die BVG-Mindestverzinsung (aktuell 1,75 % p. a.) legte im Berichtsquartal, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000, um 0,63 Punkte (resp. 0,43 %) auf den Stand von 144,91 Punkten zu. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index lag damit im zweiten Quartal 2014 1,82 % über der BVG-Vorgabe. Erfreulich ist dabei, dass der Rückstand des Credit Suisse Pensionskassen Index gegenüber der BVG-Mindestverzinsung, der infolge der Finanzkrise entstanden ist, wieder aufgeholt werden konnte.

  PK_Index

11:15AM

Minder und die Folgen: Flucht in Kollektivanlagen

Mit 54 Prozent Ja-Stimmen hat das Schweizervolk im März 2013 die Minder-Initiative angenommen. Man versprach sich tiefere Managerlöhne, höhere Renditen für Anleger und allgemein mehr Gerechtigkeit bei kotierten Aktiengesellschaften. Doch in der Umsetzung des Bundesrates ist die Initiative zum Schock-Gesetz für Pensionskassen geworden, schreibt die Solothurner Zeitung.

Denn wenn die Vorsorgeeinrichtungen dem vorgesehenen Stimmrechtszwang nicht nachkommen, drohen Bussen von bis zu 540’000 Franken. So jedenfalls steht es in der Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV), die für Pensionskassen ab Anfang 2015 gilt.

Die Kassen arbeiten unter Hochdruck daran, sich der neuen Verordnung anzupassen. Einer, der das weiss, ist Heinrich Flückiger, Pensionskassenexperte bei Swisscanto. «Wir passen derzeit zahlreiche Kassenreglemente an und machen sie mit den VegüV-Auflagen kompatibel», sagt Flückiger im Gespräch.

So können die Pensionskassen den Stimmrechtszwang der Minder-Initiative umgehen. Doch damit wird nicht nur das Bussenrisiko entschärft, auch zusätzliche Kosten für die administrative Bewältigung der Stimmpflicht können die Kassen über Fondsinvestments vermeiden.

Die VegüV-Verordnung spielt damit indirekt der UBS, Credit Suisse und Zürcher Kantonalbank (ZKB) in die Hände. Denn diese Banken sind in der Schweiz führend im Bereich passiv gemanagter Anlagelösungen für institutionelle Anleger. Tatsächlich verzeichnet die Credit Suisse bei der entsprechenden Fondspalette für institutionelle Anleger seit Ende letzten Jahres einen Geldzufluss von rund 8 Prozent.

Die ZKB verzeichnete von Juni 2013 bis Juni 2014 gar einen Zufluss von 25 Prozent. Die UBS wollte keine konkreten Zahlen bekannt geben, beobachtet aber auch ein fortgesetztes Wachstum in diesem Bereich.

  Solothurner Zeitung

11:07AM

Benchmark für kleinere Vorsorgestiftungen

Die Assurinvest in Neuhaus hat einen Vergleich für firmeneigene Vorsorgeeinrichtungen aufgebaut, der über den Link www.pkdynvergleich.ch angefordert werden kann.Damit erhalten Stiftungsräte und Geschäftsleitungen einen Überblick über die Positionierung der eigenen Vorsorgeeinrichtung im Markt. Er vermittelt ein Gesamtbild über die eigene und andere Pensionskassen, wobei Diskretion gewahrt wird.

Zwischen 20 und 40 Vorsorgewerke wurden im letzten Jahrzehnt pro Jahr durch die Aussurinvest ausgewertet. 2012 wurden 38 firmeneigene Vorsorgewerke mit einem Gesamtvermögen von 2,8 Mrd. Franken analysiert und verglichen. Die Versichertenzahl betrug gesamthaft rund 17‘000 Personen, 13‘500 aktiv Versicherte und 3‘500 Rentner.

  Assurinvest-Vergleich

10:31AM

Expansive OAK

Michael Ferber hat in der NZZ unter dem Titel “Noten für Pensionskassen sorgen für Wirbel” einen Beitrag zur Benotung der Pensionskassen durch die Oberaufsicht publiziert, der die Bemühungen der Kommission beleuchtet, sich vermehrt in die Direktaufsicht einzuschalten. Ferber schreibt: “Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) will bei den Schweizer Pensionskassen für mehr Transparenz sorgen und auf Risiken hinweisen. Deshalb hat die Behörde den Vorsorgeeinrichtungen in diesem Jahr zum zweiten Mal «Noten» gegeben und die Vorsorgeeinrichtungen in Risikogruppen eingeteilt. Dabei schnitten nicht alle gut ab: 14 Pensionskassen – neun ohne und fünf mit Staatsgarantie – stufte die OAK BV in die Risikogruppe «hoch» ein, bei 261 Vorsorgeeinrichtungen sah sie ein «eher hohes» Risiko (vgl. Tabelle). Die Namen dieser Vorsorgeeinrichtungen sind derweil nicht publik.

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Stephan Wyss, Leiter Vorsorgeberatung Zürich bei der Investmentgesellschaft Swisscanto und Vorstand bei der Schweizerischen Kammer der Pensionskassenexperten, hält die von der OAK BV erteilten Noten für das «Gesamt-Risiko» von Pensionskassen derweil für unvollständig und simplistisch. Es drohe die Gefahr, dass die zweite Säule durch die Noten diskreditiert werde, sagt er. Laut Wyss könnten die Noten einen kontraproduktiven Effekt haben, zumal sie gerade bei Sammelstiftungen potenziell einen grossen Einfluss hätten.

Aus Sicht von Wyss legt die OAK BV auch arbiträr fest, wann eine Pensionskasse beispielsweise ein mittleres Risiko hat. Die Behörde lasse nicht nur das nötige Fingerspitzengefühl vermissen, sie schaffe so auch kein Vertrauen bei den Versicherten. Nach einer Börsenbaisse fielen die Noten schlecht aus, und dies bringe die zweite Säule in Misskredit. Dadurch verbesserten sich die Chancen der vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) verfolgten Initiative AHV Plus, mit der die AHV ausgebaut werden soll.

André Tapernoux, Leiter Risikomanagement bei der OAK BV, sagt dazu, die Behörde wolle mit der Beurteilung Stiftungsräte und die zuständigen Pensionskassenexperten anregen, über das Thema Risiko nach- und dieses auch weiterzudenken. Zudem sollten sie sehen, wie ihre Pensionskassen im Vergleich mit anderen Vorsorgeeinrichtungen dastünden.

Wie Jérôme Cosandey von der Denkfabrik Avenir Suisse ausführt, ist eigentlich der Pensionskassenexperte für die Beurteilung der Gesundheit einer Pensionskasse zuständig. Wahrscheinlich ärgerten sich Vertreter dieses Berufszweiges nun darüber, dass die OAK BV sich in ihr Hoheitsgebiet einmische, und fühlten sich möglicherweise übergangen – zumal die Behörde wohl direkt mit den Stiftungsräten der Pensionskassen kommuniziert habe und nicht mit den Pensionskassenexperten. Zudem ist das von der Kommission verwendete «Ampel-System» auch aus seiner Sicht recht simplistisch.

Laut Tapernoux ist es Ziel der OAK BV, vor möglichen schwierigen Situationen Risiken aufzuzeigen und nicht zu spät zu kommen. Die Oberaufsichtskommission überdenke ihren Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen jedes Jahr. Derzeit sei nicht vorgesehen, etwa die individuelle Bewertung von Pensionskassen publik zu machen. Folglich sei auch kein «Run» auf schlechter benotete Sammelstiftungen zu erwarten. Jedoch sei die OAK BV klar der Auffassung, dass jede Kasse das Recht habe, die Einschätzung ihrer Risikosituation durch die Oberaufsichtskommission zu erfahren. Es sei durchaus möglich, dass die OAK BV in Zukunft noch klarer zum Ausdruck bringe, wo Pensionskassen und Sammelstiftungen im Vergleich mit dem Durchschnitt stünden.

  NZZ

2:54PM

Thomas Fink: Überlegungen zur Revision des Vorsorgeausgleichs

Thomas Fink, zugelassener Experte für berufliche Vorsorge SKPE (Swisscanto Vorsorge), hat in zwei Artikeln Überlegungen zur derzeit laufenden Revision des Vorsorgeausgleichs bei Ehescheidung angestellt. Fink zeigt an mehreren Beispielen, wie die geltende und wenig flexible 50:50 Aufteilung zu fragwürdigen und teils ungerechten Ergebnissen führt. Damit der Vorsorgeausgleich aus dem Blickwinkel der beruflichen Vorsorge zu einem angemessenen Ausgleich von Vorsorgeguthaben führt, sollten Gesetzgeber und Richter die Besonderheiten der beruflichen Vorsorge besser kennen und darauf Rücksicht nehmen. Die laufende Revision sieht eine gewisse Flexibilisierung vor, nötig wären aber tiefergreifende Eingriffe. Die Vorschläge von Fink betreffen eine Neudefinition des Teilungsverhältnisses sowie administrative Vereinfachungen durch die Einführung von Mindestbeträgen.

  Fink: Zur Revision / Fink: Vorschläge zur Revision /  Behandlung im SR SS14

11:00AM

Schweizer Personalvorsorge: Begünstigtenordnung

Das Akzentthema der Schweizer Personalvorsorge in Ausgabe 07-14 bildet die Lösungen der Begünstigtenordnung bei Schweizer Pensionskassen.

Markus Büchi und Adrea Trüssel (Libera) habe einen Beitrag unter dem Titel “Hinterlassenenleistungen: Rechte und Pflichten” publiziert. In ihrem Artikel beleuchten sie die Anspruchsberechtigungen, die oft sehr komplex sind. Ebenso gehen wir auf die hohen Anforderungen bei Begünstigtenordnungen sowie Gesundheitsprüfungen ein und nennen weitere Rechte und Pflichten.

  Artikel Libera

5:28PM

Swisscanto PK-Monitor im Q2

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Auch im zweiten Quartal profitieren die Pensionskassen von der grosszügigen Liquiditätsversorgung der Zentralbanken, die ein gutes Umfeld für die Aktienmärkte bildete. Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt nochmals eine leichte Verbesserung der Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen, vor allem dank Kursgewinnen bei Aktien. Die Wertschwankungsreserven erreichen dadurch bei den vollkapitalisierten Vorsorgeeinrichtungen das höchste Niveau seit dem Ende der Finanzkrise.

Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen erhöhte sich der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal leicht um 1,8 Prozentpunkte auf 113,0%. Die privatrechtlichen Kassen nähern sich dadurch ihrem Ziel, eine Schwankungsreserve von durchschnittlich 16% des Vorsorgevermögens aufzubauen, die ihnen bei negativen Marktentwicklungen ein Sicherheitspolster gibt. Ein ähnlich positives Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen der vermögensgewichtete Deckungsgrad ebenfalls um 1,8 Prozentpunkte auf 103,4% anstieg.

Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie, bei denen eine Teilkapitalisierung von 80% zulässig ist, hat sich der vermögensgewichtete Deckungsgrad um einen Prozentpunkt auf 76,2% erhöht.

Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten im ersten Halbjahr 2014 eine vermögensgewichtete Rendite von 4%. Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. Juni 2014 bilden die effektiven Angaben von 370 Vorsorgeeinrichtungen per 31. Dezember 2013. Diese verwalten zusammen ein Vorsorgevermögen von insgesamt CHF 506 Mrd. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Entwicklungen marktgängiger Indizes für die einzelnen Anlagekategorien und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2014 gewählten Anlagestrategie.

  Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.

5:21PM

UBS, Swisscanto disagree on cost transparency

Swiss pension funds have “no reason” to invest in funds that are not fully transparent on costs, Swisscanto has said in a debate on the cost of asset management. The asset manager said it was convinced a Pensionskasse should implement its investment strategy “completely with cost-transparent investment vehicles”. It pointed out that, even with hedge funds, it was possible to demand an audited annual financial statement and thereby calculate a total expense ratio (TER).

UBS Global Asset Management “welcomed” the trend towards more transparency and said it had introduced a synthetic TER for certain alternative investments such as funds of hedge funds. However, it also argued that institutional clients using hedge funds understood that, “for conceptual reasons”, some investments are less transparent than, for example, listed equities – “and they know this will not change”. UBS added that higher regulatory demands, as well as the increasing complexity of investments, were leading to higher costs “that have to be covered”.

  IPE

5:16PM

IST3 lanciert Infrastruktur Global

imageDie IST Investmentstiftung für Personalvorsorge lanciert über die neu gegründete IST3 Investmentstiftung die Anlagegruppe IST3 Infrastruktur Global. Für das erste Closing per 30. Juni 2014 konnten Kapitalzusagen im Umfang von rund CHF 300 Mio. von Anlegern entgegengenommen werden. Zu den Gründern und Erstinvestoren gehören u.a. die Luzerner Pensionskasse, die Migros-Pensionskasse, die PKE Pensionskasse Energie, die PK Manor und die PK Roche. Diese haben sich entschlossen, gemeinsam eine Plattform für Infrastrukturanlagen zu errichten, um global und kosteneffizient in Infrastrukturanlagen zu investieren.

Für die Auswahl der Investitionen zeichnet ein Anlagekomitee verantwortlich, welches neben Spezialisten der beteiligten Schweizer Pensionskassen auch internationale Infrastrukturexperten umfasst. Der Fokus der neuen Anlagegruppe liegt auf bestehenden Infrastrukturanlagen in den Bereichen Transport, Versorgung, Energie, Kommunikation und sozialer Infrastruktur unter Ausschluss von Atom, Gefängnissen und Militär. Alle Investitionen sollen anerkannten Nachhaltigkeitskriterien genügen. Die regionale Diversifikation erfolgt über politisch stabile Länder innerhalb der OECD mit dem erklärten Ziel eines signifikanten Anteils in der Schweiz.

  Mitteilung IST

9:35AM

BaZ: “Millionengeschäft mit IV-Gutachten”

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Hat die Invalidenversicherung Zweifel an den Angaben eines Gesuchstellers oder eines Arztes, überweist sie den Fall zur Überprüfung an eine anerkannte Medizinische Abklärungsstelle (Medas). Dort werden die Angaben zu Symptomen, Krankheit und Erwerbsfähigkeit nochmals überprüft. Rund jeder zehnte Fall landet bei einem privaten Gutachter. Fast immer kommt dabei nicht das vom Gesuchsteller gewünschte Ergebnis heraus. Eine Studie des Universitätsspitals Basel, für die 3463 IV-Gesuche untersucht wurden, zeigt: Im Schnitt werden Gesuchsteller von privaten Gutachtern um rund 30 Prozent arbeitsfähiger eingeschätzt als von den behandelnden Ärzten.

Die untersuchten Daten stammen aus dem Ärztlichen Begutachtungsinstitut Basel (ABI), das zu den privat geführten Medas-Stellen gehört. Neu ist der Nachweis, sagt ABI-Leiter Simon Lauper, dass behandelnde Ärzte faktisch deckungsgleiche Arbeitsunfähigkeiten attestierten, wie ihre Patienten ihnen dies vorgäben. Die Untersuchung mache deutlich, dass die Nähe der Behandler zu den eigenen Patienten eine objektive Einschätzung erschwere.

  BaZ

11:23AM

Avenir Suisse: Reformimpulse aus Schweden

In einem Diskussionspapier “Reformimpulse aus Schweden” stellt Alois Bischofberger die Reform der schwedischen Altersvorsorge vor, die weitaus radikaler und auch nachhaltiger ist als alles, was uns der Bundesrat unter Altersvorsorge 2020 verspricht. Er zieht die folgenden Schlüsse:

  1. Das Regelrentenalter durch ein Mindestrentenalter ersetzen. Schweden hat das Regelrentenalter abgeschafft und kennt einzig noch ein Mindestpensionierungsalter von 61 Jahren. Die Beschäftigten reagieren auf diese Flexibilität: sowohl frühere als auch spätere Austritte aus dem Erwerbsleben nehmen zu. Da die individuelle Rentenhöhe auf der Basis der durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt des beginnenden Ruhestands berechnet wird und diese Lebenserwartung weiterhin steigt, besteht ein Anreiz, länger zu arbeiten. Das durchschnittliche effektive Rentenalter liegt in Schweden derzeit bei 63,8 Jahren. Es ist damit eines der höchsten in der EU. Mit der Abschaffung des Regelrentenalters würde auch in der Schweiz die Diskussion um das «richtige» Rentenalter entpolitisiert, und sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber hätten einen grösseren Handlungsspielraum.
  2. Mit Automatismen die finanzielle Stabilität sichern. Zentrales Reformziel in Schweden war die nachhaltige Finanzierung der Vorsorgeeinrichtungen. Darum wurden diese dem Zugriff der Politik weitgehend entzogen. Ungleichgewichte zwischen Guthaben und Verbindlichkeiten im Rentensystem werden durch den «Automatischen Bilanzierungsmechanismus (ABM)» korrigiert. Er stellt sicher, dass die Leistungen immer den vorhandenen Mitteln entsprechen. Anders sieht es in der Schweiz aus: Die versicherungstechnischen Kennzahlen, die in der ersten und zweiten Säule der schweizerischen Altersvorsorge die Rentenhöhen bestimmen, beruhen auf veralteten Grundlagen. Das wird künftige finanzielle Ungleichgewicht in der AHV verstärken und führt zu mehr systemwidriger Umverteilung in der beruflichen Vorsorge. Mit automatischen Stabilisatoren könnte in der Schweiz das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Alterssicherung gestärkt werden.
  3. Mit Teilrenten die Altersarbeit fördern. Um eine Erosion der Altersrenten zu vermeiden, wurden in Schweden Anreize für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit geschaffen. Ab dem 61. Lebensjahr besteht die Möglichkeit, Teilrenten zu beziehen und weiterzuarbeiten. Dieses Modell empfiehlt sich auch für die Schweiz. Zusätzlich sollte in der zweiten Säule auf die altersabhängige Staffelung der Beitragssätze verzichtet werden; sie ist eine Hürde für die Berufstätigkeit in vorgerücktem Alter. Die Arbeitgeber sollten der Altersarbeit durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Anpassung der Stellenprofile älterer Mitarbeiter Impulse verleihen. Und die Beschäftigten müssten bereit sein, allenfalls neue Funktionen und reduzierte Einkommen zu akzeptieren.
Auch der schwedische Weg ist trotz aller Erfolge nicht ohne Schattenseiten, schreibt Avenir Suisse. So hat sich die Altersarbeit eher wenig durchgesetzt, und betriebliche und staatliche Vorsorge sind noch zu wenig aufeinander abgestimmt. Die Schweiz muss denn auch ihre Altersvorsorge nicht von Grund auf umkrempeln, aber sie kann – nicht zuletzt aufgrund der Parallelen zwischen den beiden Ländern hinsichtlich des Drei-Säulen-Systems und der demografischen Entwicklung – gezielt aus den Stärken und den Schwächen des schwedischen Systems lernen.

  Avenir Suisse

10:54AM

Avenir Suisse: Blick nach Schweden

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In Schweden werden die Renten automatisch an die Lebenserwartung angepasst. Das während des ganzen Erwerbslebens angehäufte Altersguthaben der Versicherten wird beim Pensionierungsbeginn mit einem Annuitätsdivisor, der die aktuelle Lebenserwartung spiegelt und von seiner Funktion her dem Umwandlungssatz in der schweizerischen beruflichen Vorsorge entspricht, in eine lebenslange Rente umgewandelt. Je länger die Pensionierung hinausgeschoben wird, desto höher fällt die Rente aus. Jüngere Berufstätige müssen länger arbeiten, wenn ihr Rentenniveau (Rente in Prozenten des Vorpensionierungseinkommens = Ersatzquote)  gleich hoch sein soll wie dasjenige der älteren Kollegen (vgl. Tab.).

Im Gegensatz zu Schweden wird in der schweizerischen Altersvorsorge nicht mit einer realistischen Lebenserwartung gerechnet. In der beruflichen Vorsorge basiert der Mindestumwandlungssatz auf der Lebenserwartung Ende der achtziger Jahre. Deshalb kommt es in der zweiten Säule über den Zugriff auf die Guthaben der Erwerbsbevölkerung und das Überobligatorium zu massiven und systemwidrigen Umverteilungen. In der AHV stammen die versicherungstechnischen Grundlagen für die Bestimmung der Kürzung beim Rentenvorbezug und der Zuschläge beim Rentenaufschub aus den frühen neunziger Jahren. Seit 1990 ist aber die durchschnittliche Lebenserwartung im Alter 65 um mehr als 3 Jahre gestiegen. Ihre unzureichende Berücksichtigung wird das in wenigen Jahren zu erwartende finanzielle Ungleichgewicht in der ersten Säule verstärken.

  Avenir Suisse

10:33AM

PKSBB begräbt flexible Renten

Vor gut einem Jahr hatte die Pensionskasse der SBB angekündigt, ein System variabler Renten zu prüfen. Damit wäre die Höhe der Renten vom Deckungsgrad der Kasse abhängig gemacht worden. Die Gewerkschaften empörten sich über die sogenannten «Wackelrenten».

Unterdessen sind diese kein Thema mehr. Variable Renten seien den Mitarbeitenden aus heutiger Sicht nicht zuzumuten, sagt SBB-Chef Andreas Meyer in einem Interview mit dem «Tagesanzeiger». Zumindest für die nächsten Jahre sei der Vorschlag vom Tisch. Die Pensionskasse prüfe, wie viel aus eigenen Rückstellungen finanziert werden könne. Das Unternehmen überlegte sich überdies einen zusätzlichen Arbeitgeber-Sanierungsbeitrag.

Zwar habe die Pensionskasse einen wichtigen Sanierungsschritt machen können. «Nach wie vor fliesst aber mehr ab aus der Kasse, als reinfliesst», sagt Meyer. Das habe mit der Altersstruktur zu tun.

pw. Gewerkschaften und Blick werden den Entscheid als Erfolg feiern. Und übersehen dabei geflissentlich, dass die Rentengarantie etwas kostet, wie jede Garantie. Man hat bei gleichen Beiträgen zwar den Betrag garantiert, der aber liegt gesamthaft zwangsläufig tiefer als bei einer flexiblen Lösung. Der SBB-CEO, dem die PK-Diskussion wohl schon seit geraumer Zeit gegen den Strich ging, denkt jetzt sogar an einen erneuten Arbeitgeber-Sanierungsbeitrag nach. Der Verweis sei erlaubt, dass es sich bei der SBB um einen schwer defizitären Betrieb handelt, der nur dank massiver Subventionen existenzfähig ist. Was jetzt so grosszügig aus der Unternehmenskasse erneut in die Pensionskasse fliessen könnte, stammt also letztlich aus der Kasse der Steuerzahler. Der Gewerkschaft kann dies egal sein. Der Steuerzahler wird nicht gefragt. Er sollte sich aber zumindest klar darüber sein, was sich hier abspielt.

  NZZ

12:03PM

Vatican employees reassured: pensions are secure

imageThe Council for the Economy has moved quickly to ease fears among Vatican employees about the security of their pensions.

After Cardinal George Pell, the prefect of the Secretariat for the Economy, announced plans to provide for a stable pension fund, the Vatican assured current employees that their pensions are assured. Joseph Zahra, vice-coordinator of the Council for the Economy, told reporters that pensions currently being paid to retirees, and those of current Vatican workers, are safe.

Cardinal Pell had said that an infusion of cash would probably be required to put the pension funds on a stable long-term basis.

  Catholic Culture

11:59AM

Japan bald grösster Gläubiger der USA

japanJapan wird in diesem Jahr laut Einschätzung von Nomura Holdings Inc. China als größten ausländischen Gläubiger der USA überholen. Dabei spielt der weltgrößte Pensionsfonds eine Rolle. Der 126,6 Billionen Yen (918 Mrd. Euro) schwere Government Pension Investment Fund (GPIF) wird seine Positionen bei ausländischen Anleihen in den kommenden Monaten aufstocken, um die Renditen zu verbessern, so die Einschätzung von Vermögensverwaltern, Strategen und Volkswirten in einer Bloomberg-Umfrage.

Einer Umfrage von Bloomberg News zufolge wird der GPIF seinen Anteil an ausländischen Anleihen von derzeit elf Prozent auf 14 Prozent des Portfolios ausweiten. Auf Basis des aktuellen Fondsvolumens würde er dazu 37,4 Mrd. Dollar benötigen. Der Markt für US- Staatsanleihen kommt auf ein Gesamtvolumen von 12,1 Billionen Dollar und ist damit weltweit die Nummer Eins.

  Die Welt / FAZ

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