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Altersvorsorge 2020

Unterlagen zur geplanten Revision von AHV und BVG

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29.8.2015

Mitglieder Vorsorgeforum
12:07PM

BV in Österreich

Österreichs Pensionskassen steigerten das verwaltete Vermögen im ersten Quartal 2015 um 5,6 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro. Die Veranlagungs-Performance des Sektors lag bei insgesamt sechs Prozent.

  Versicherungs-Journal

9:14AM

NZZ: Berater und Narrengold

Michael Ferber berichtet in der NZZ über die Swiss Pensions Conference der CFA Society Switzerland in Rüschlikon. “Narrengold” ist gemäss Tim Jenkinson, der an der Tagung referierte, die Hoffnung auf Mehrertrag durch aktive Vermögensverwaltung. Jenkinson bezog sich dabei auf eine Untersuchung im Zeitraum von 1999 bis 2011, die sich auf die Empfehlungen von Beratungsgesellschaften im Bereich aktiv verwaltete US-Aktien-Finanzprodukte bezog. Gemäss dieser gelang es den Beratern durchweg nicht, mit ihren Selektionen einen Mehrwert für die Pensionskassen zu schaffen.

Den Beratern kommt im Vorsorge-Markt eine wichtige «Torwächter»-Rolle zu. Weltweit berieten sie Investoren über den Einsatz von Geldern in Höhe von 25 Bio. $, und die Branche weist laut dem Wissenschafter einen starken Konzentrationsgrad auf. Als Marktführer nannte er Hewitt mit 4,4 Bio. $ Anlagevermögen, Mercer mit 4 Bio. $, Cambridge Associates (2,5 Bio. $), Russell (2,4 Bio. $) und Towers Watson (2,1 Bio. $).

An dem Anlass wurden Stimmen laut, die die Aussagekraft der Studie für den Schweizer Markt in Zweifel zogen. Führende Beratungsgesellschaften hierzulande sind etwa PPCmetrics, Ecofin, Complementa oder c-Alm. Diese empfehlen den hiesigen Pensionskassen oft passiv verwaltete Produkte mit niedrigen Kosten. Christian Dreyer, Chef von CFA Switzerland, äusserte sich dennoch kritisch. So gäben Berater hierzulande den Kassen oft Anlageempfehlungen und wählten Vermögensverwalter aus. Gleichzeitig übernähmen sie bei denselben Einrichtungen das Investment-Controlling. So kontrollierten sich Beratungsfirmen nicht selten selbst, was Interessenkonflikte schaffe.

  NZZ

9:05AM

BSV Studienausschreibung: Vergleichbarkeit von Vorsorgeeinrichtungen

Die Machbarkeitsstudie des BSV “Vorsorgeeinrichtungen vergleichbar machen” verfolgt drei Ziele: Eine theoretische Bestandsaufnahme der Methoden und Indikatoren, welche dem Ziel dienen, die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen vergleichen zu können. Danach soll eine der untersuchten Methoden bei einer Auswahl von Vorsorgeeinrichtungen getestet werden. Schliesslich geht es darum zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen die Methode auf alle in der Schweiz tätige Vorsorgeeinrichtungen angewandt werden könnte. Eingabeschluss ist der 6.7.15; Projektabschluss 29.2.2016.

  BSV

4:40PM

Schweizer BV aus britischer Sicht

ipeIPE beschäftigt sich in ihrer neusten Ausgabe intensiv mit der beruflichen Vorsorge und den Pensionskassen der Schweiz. Themen sind u.a.die Negativzinsen, die AV2020, Kostentransparenz, die OAK und die von ihr geplanten Risiko-Indikatoren, die Privatbanken als neue Anbieter für institutionelle Kunden und risikobasierte Anlagestrategien. Zu Wort kommen weite Teil der Schweizer BV-Prominenz.

 IPE

10:12AM

ASIP: www.dringendereform.ch

imageDer Pensionskassenverband ASIP schreibt in einer Meldung:
“Der ASIP unterstützt die Stossrichtung der Reform Altersvorsorge 2020. Der Reformbedarf ist ausgewiesen und eine Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge dringend notwendig. Um die Altersvorsorge als Ganzes und insbesondere die berufliche Vorsorge langfristig zu sichern, müssen die notwendigen Massnahmen in einer Gesamtbetrachtung und koordiniert schon heute diskutiert werden. Aus diesem Grund schaltet der ASIP unter www.dringendereform.ch die neue Kampagnenwebsite auf. Unter dem Slogan «Altersvorsorge 2020. Sichere Rente» dient diese Seite der Information und Mobilisierung der Versicherten und der Öffentlichkeit.

Die Website wird laufend aktualisiert und informiert über die neusten Entwicklungen zur Reform Altersvorsorge 2020. Der Miteinbezug der Stimmbürger in die aktuelle Diskussion steht im Zentrum dieser Website. Der ASIP appelliert an alle politischen Akteure, bei dieser Reform ihre Partikularinteressen dem Allgemeinwohl unterzuordnen. 
Die Kernaufgaben der Kampagne sind:

    • Erhalt und Stabilisierung des Drei-Säulen-Modells mit einer starken 2. Säule – damit auch noch unsere Kinder und deren Kinder von einem der weltweit  besten Altersvorsorgesysteme profitieren können.
    • Aufklärung der Bevölkerung und Engagement gegen Fehlinformationen, Missverständnisse und Vorurteile.
    • Ausgewogenheit in der Berichterstattung und den angestrebten Lösungen.

Der ASIP ist überzeugt davon, dass wir es uns als Gesellschaft nicht mehr leisten können, zur unerlässlichen Revision der Rentenreform 2020 Nein zu sagen. Über die Details kann man diskutieren, aber eine vollumfängliche Reform unserer Altersvorsorge ist notwendig. Je später sie kommt, umso gravierender werden die Auswirkungen sein. Sollte diese Reform scheitern, müssten umgehend die Arbeiten an einer neuen beginnen. Der aktuelle Reformvorschlag setzt sich zum Ziel, das Leistungsniveau beizubehalten. Ob das bei einem späteren Anlauf noch der Fall wäre, darf stark bezweifelt werden.”

  www.dringendereform.ch

8:40AM

Höfert: Warum kein Staatsfonds für die Schweiz?

In einem Interview von Cash mit Andreas Höfert, Chefökonom bei UBS, kamen auch die Themen Negativzins und alternative Instrumente der SNB zur Sprache. Und zu unserer gerne eingestandenen Befriedigung schlug auch Höfert vor, die Einrichtung eines Staatsfonds zu prüfen. Auszüge aus dem Gespräch:

Demnach werden auch die Negativzinsen in der Schweiz nicht so schnell verschwinden?
Solange die SNB es nicht wagt, etwas anderes auszuprobieren, vermutlich schon.

Hat die SNB überhaupt noch andere Mittel, um die Frankenaufwertung zu bekämpfen?
Wieso sollte man sich nicht das Beispiel Singapur anschauen? Dort gibt es zwei Standbeine in der Geldpolitik. Die Zentralbank überwacht die Inflationsentwicklung. Das zweite Standbein entwickelte sich aus dem permanenten Geldfluss nach Singapur. Eine Währung gerät damit unter Aufwertungsdruck. Singapur schleust das Geld zentral wieder heraus, indem es dazu einen Staatsfonds einsetzt und Anlagen im Ausland tätigt. Ein Staatsfonds würde natürlich die Kompetenz einer SNB etwas beschneiden, denn beide Institutionen, das heisst Zentralbank und Staatsfonds, müssten wegen möglicher Interessenkonflikte getrennt sein.

Norwegen hat ja auch einen solchen Staatsfonds…
Ja, und ich höre dann immer das Argument, der beruhe auf den Einnahmen aus dem Erdölverkauf, was die Schweiz ja nicht hat. Aber Singapur hat ja ebenfalls kein Erdöl. Das ist nicht der Punkt. Die Schweiz hat eine Ressource, die alle auf der Welt haben möchten. Und das ist der Franken. Wir haben ein gut gemanagtes Land. Die Retourkutsche dafür ist die Aufwertung der eigenen Währung. Man soll also nicht argumentieren, es gebe keine Alternative zu Negativzinsen. Die Schweiz hat mittlerweile ja auch die vierthöchsten Währungsreserven auf der Welt, hinter China, Japan und Saudi Arabien. Sie machen 80 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus.

  Cash

3:50PM

Noch ein PK-Rating?

AWP Soziale Sicherheit berichtet von einem neuen PK-Rating, das geeignet sein soll, alle die Vorbehalte gegenüber den bisherigen Ratings auszuräumen. Es heisst dort: “Bis anhin fehlte ein brauchbares Gesamtrating, das die spezifische Situation der Kasse mitberücksichtigt und zwischen einzelnen Faktoren Zusammenhänge schafft. Dr. Büttner & Partner haben ein Modell entwickelt, das Gemeinschafts- und Sammelstiftungen im Hinblick auf ihre finanzielle Gesundheit und längerfristige Leistungsfähigkeit testet. Ein Novum ist: Die Gewichtung der einzelnen Faktoren folgt keinem starren Raster, sondern basiert auf einem intelligenten Skalierungsmodell. Intelligent, weil es die spezifische Situation der Kasse mitberücksichtigt.”

Auf der Website finden sich unter pk-rating.ch allerdings erst Ankündigungen mit der voraussichtlichen Publikation des ersten Ratings per April  Juni 2015.

3:10PM

Sifo: Überschuss trotz zunehmender Insolvenzen

Insolvenzfälle der Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen

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Dank des positiven Anlageergebnisses resultierte aus der Erfolgsrechnung des Sicherheitsfonds für das Jahr 2014 trotz der wesentlich höheren Insolvenzleistungen ein Überschuss von 39 Mio. CHF (Vorjahr 25 Mio. CHF). Die Fondsreserve liegt per 31. Dezember 2014 bei 802 Mio. CHF (763 Mio. CHF).

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Mit 3513 erledigten Fällen wurde 2014 bei den Insolvenzeingaben ein neuer Höchststand erreicht. Alleine die Leistungen an die Auffangeinrichtung stiegen um 10 Mio. CHF auf 34,7 Mio. CHF an. Für die mit 111,7 Mio. CHF höchsten Insolvenzleistungen seit dem Jahre 2004 sind aber in erster Linie die von der IGP-BVG-Stiftung übernommenen, nicht finanzierten Rentenverpflichtungen von 41,7 Mio. CHF verantwortlich. Die IGP-BVG-Stiftung führt weitere Rentenvorsorgewerke mit einer wesentlichen Unterdeckung, welche in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach vom Sicherheitsfonds zu übernehmen sein werden. Im ersten Halbjahr 2015 werden zudem in den beiden Stiftungsinsolvenzfällen Fortius und ACSMS grössere Vorschusszahlungen fällig werden, sodass auch in diesem Jahr wieder mit Insolvenzleistungen von über 100 Mio. CHF gerechnet werden muss.

Die Finanzrechnung zeigt einen Anlagegewinn von 101,1 Mio. CHF (57,6 Mio. CHF). Die Rendite lag bei 9,27% (5,44%). Die Vermögensverwaltungskosten (unter Einschluss der Kostenkennzahlen aus TER) betragen 0,13% (0,20%).

Aufgrund eines Beitrags in der Nachrichtensendung «10vor10 » zu kontaktlosen Vorsorgeguthaben von Anfang 2014 verdoppelten sich die Anfragen bei der Zentralstelle und blieben über das ganze Jahr deutlich über Vorjahresniveau.Insgesamt liegen die bearbeiteten Anfragen im Jahr 2014 mit 33’857 etwa 33% über dem Vorjahr. Per Ende 2014 verwaltete der Sicherheitsfonds 8155 an ihn übertragene vergessene Guthaben über total 51,7 Mio. CHF von Personen, die das 75. Altersjahr überschritten haben.

  Sicherheitsfonds  /   Jahresbericht

7:27AM

GAM-Survey: PKs brauchen mehr Spielraum

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Eine von GAM, einem unabhängigen Schweizer Asset Manager, durchgeführte Umfrage bei Vorsorgeeinrichtungen zeigt, dass 78% der Befragten der Überzeugung sind, dass angesichts des zunehmenden Lebensalters der Versicherten die Mehrheit der Pensionskassen ihre langfristigen Investitionsziele nicht erreichen wird.

Dabei werden regulatorische Hürden als einer der Hauptgründe für die unzureichende Anlageperformance verantwortlich gemacht. 64 Prozent der Befragten sind sich einig darüber, dass sich die regulatorischen Vorgaben ändern müssen, um Pensionskassen eine höhere Flexibilität in ihren Entscheidungen bezüglich Asset - Allokation zu ermöglichen.

Die Hälfte der befragten professionellen Investoren sagen, dass sie die Asset-Allokation über die nächsten drei Jahre zugunsten aktiv gemanagter Produkte erhöhen werden. Nur 13% wollen dies bei passiven Anlageprodukten tun. Mit Blick auf das zweite Halbjahr 2015 stehen bei den vorgesehenen Neu-Allokationen bei 38% der befragten Investoren Alternative Investments zuoberst auf der Liste, gefolgt von europäischen Aktien (35%) und Schwellenländer-Aktien (27%).

Zu den grössten derzeitigen Risiken für Anleger gehören laut den Teilnehmern der Umfrage geopolitische Unsicherheiten, das Ausbleiben der wirtschaftlichen Erholung und Zinsentscheidungen. Lediglich ein Drittel der Befragten (34%) erwartet einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone, und nur 9% glauben, dass Grossbritannien unter der neuen Regierung aus der EU austreten wird.

  GAM-Umfrage

10:16AM

Session: Vorsorgeausgleich – NR folgt SR

Der Nationalrat hat als Zweitrat den revidierten Vorsorgeausgleich (Aufteilung der Vorsorgeguthaben bei Scheidung) behandelt und ist dabei weitgehend BR und dem Ständerat gefolgt. Daniel Vischer  als Kommissionssprecher umriss die Problemlage: “Die Vorlage betrifft sowohl materiell das Sozialversicherungsrecht wie auch das Zivilrecht. Der Vorsorgeausgleich wurde mit dem neuen Scheidungsrecht, das 2000 in Kraft trat, neu geregelt. Inzwischen ergaben sich verschiedene praktische Probleme. Sie wurden namentlich von Gerichten, aber auch von den Versicherungsträgern moniert. Es lagen auch verschiedene Vorstösse vor, die den Bundesrat zur Anpassung aufforderten. Der Bundesrat formulierte Neuregelungen. Dabei geht es nicht um eine Neuausrichtung des Vorsorgeausgleichs, sondern es geht in erster Linie um eine Anpassung.

Das grösste zu regelnde Problem stellt sich bei dieser Vorlage bezüglich der geschiedenen Witwen. Falls einer der beiden Ehegatten invalid oder in Rente ist, gibt es keine Teilung der Vorsorgeguthaben, vielmehr ist eine angemessene Entschädigung nach bisherigem Recht geschuldet. Oft hat der entschädigungspflichtige Ehegatte indessen zu wenig flüssige Mittel, um dem ausgleichsberechtigten Ehegatten die angemessene Entschädigung in Kapitalform überweisen zu können. Daher wird der Ausgleich oft in Rentenform vorgenommen. Wenn hingegen der entschädigungspflichtige Ehegatte stirbt, verliert der ausgleichsberechtigte Ehegatte die Rente. Zwar richten die Vorsorgeeinrichtungen in solchen Fällen der geschiedenen Witwe oder allenfalls dem Witwer eine Hinterlassenenrente aus, diese deckt aber häufig nur das Minimum ab, wodurch die betroffenen Witwen in einer sehr schwierigen Situation sind.

Deshalb wurde ein Vorschlag erarbeitet, der das Prinzip der hälftigen Teilung beibehält und gleichzeitig das Problem der geschiedenen Witwen löst. Der vorliegende Entwurf wird dem Problem gerecht, indem die Teilung auch dann vorgenommen wird, wenn ein Vorsorgefall eingetreten ist. Dem ausgleichsberechtigten Ehegatten wird die Rente direkt von der Pensionskasse lebenslang ausgerichtet; es spielt dabei keine Rolle, ob der geschiedene Ehegatte vorher stirbt. Diese Regelung wurde vom Ständerat und von Ihrer vorberatenden Kommission eingehend geprüft. Es wurden auch Varianten zur Diskussion gestellt; die Kommission blieb indessen mehrheitlich bei der vorgeschlagenen Fassung.

Kritik kam von SVP-Seite. Yves Nidgger führte aus: On parle donc de gens aux revenus modestes, voire très modestes. Que leur propose-t-on comme solution? Une solution qui est bien pire que le mal, le mal étant admis: le fait de ne pas pouvoir bénéficier d'un partage de la prévoyance de son conjoint est un inconvénient pour le conjoint moins bien loti. Mais la solution proposée dans ce projet, qui vise à l'égalité dans la pauvreté - puisqu'il est d'inspiration socialiste, c'est assez logique -, est de couper la rente en deux lorsque le capital n'est plus divisible en deux. J'ai en vain demandé en commission, lors du débat d'entrée en matière, que l'on veuille bien fournir une statistique du nombre de cas qui seraient des cas sociaux si l'on coupait en deux les avoirs du deuxième pilier, en laissant ensuite les gens survivre avec une rente du premier pilier, soit une rente AVS, et une demi-rente du deuxième pilier, et, subsidiairement, du nombre d'assistants sociaux nouveaux qui devraient être engagés pour faire face à cet afflux de nouveaux cas sociaux que l'on créerait, à force de rechercher l'égalité par l'appauvrissement de tous. Ma demande n'a pas eu de succès et la majorité de la commission est entrée en matière, raison pour laquelle je vous prie à présent de ne pas entrer en matière sur ce mauvais projet, qui a le second inconvénient d'être totalement inéquitable.

Auch in der weiteren Diskussion (Eintreten wurde beschlossen) wurde darauf hingewiesen (Pirmin Schwander) dass zu den finanziellen Auswirkungen keinerlei Daten vorliegen. Man kennt nicht die Zahl der Fälle und nicht die finanziellen Rahmenbedingungen. Und damit auch nicht die Folgen für die Pensionskassen. Luzi Stamm  betonte: “Wir haben die verheerende Tendenz, dass wir mit fast jeder Vorlage die Praxis der Gerichte verkomplizieren und bürokratische Lösungen vorschlagen, die komplizierter sind als die bisherigen und zu mehr Aufwand führen.” Nidegger warnte, dass das vorgeschlagene System bloss die Zahl der Sozialhilfeempfänger vergrössere.

Komplikationen können sich zudem dadurch ergeben, dass Scheidungen im Ausland erfolgen, aber Vorsorgeansprüche in der Schweiz bestehen. Soll über diese lediglich in der Schweiz entschieden werden, hätte dies als Konsequenz ein zweites Verfahren zur Folge.

Gar nicht diskutiert wurden die administrativen und finanziellen Folgen für die Pensionskassen, was offenbar nebensächlich ist. In der Gesamtabstimmung stimmte der Rat mit 127 gegen 57 Stimmen zu.

  Ratsprotokoll / NZZ / Botschaft BR / Curia Vista

9:25AM

NZZ: Pensionskassen und Minder-Initiative

Hansueli Schöchli befasst sich in der NZZ mit den Auswirkungen der in der Folge der Minder-Initiative erlassenen Vorschriften zur Wahrnehmung der Aktionärsrechte durch die Pensionskassen. Die Konsequenzen sind – wie nicht anders zu erwarten war – bescheiden.

Schöchli schreibt: “Die neue Stimmpflicht mag die Stimmbeteiligung an den Generalversammlungen (GV) leicht erhöht haben, doch der Effekt ist klein. Die durchschnittliche Stimmbeteiligung lag in der ablaufenden GV-Saison 2015 mit 64% ein bis zwei Prozentpunkte höher als in den beiden Vorjahren. Bei den grossen Pensionskassen dürfte sich in dieser Hinsicht mit der Umsetzung von «Minder» kaum viel geändert haben. Mittlere und kleinere Vorsorgeeinrichtungen hatten dagegen laut Beobachtern bisher öfter auf die Stimmbeteiligung verzichtet. Die neuen Regeln lösten gemäss Branchenkennern bei einigen kleineren Kassen zwecks Umgehung der Stimmpflicht aber auch gewisse Verschiebungen in kollektive Anlagen aus. Statistiken dazu sind bis jetzt allerdings nicht greifbar.

Greifbar sind dagegen Beispiele zur Offenlegung des Stimmrechtsverhaltens. An vorderster Front marschieren in dieser Hinsicht namentlich einige grössere Pensionskassen von staatlichen oder staatsnahen Betrieben. Eine zeitnahe Publikation des Abstimmungsverhaltens zu jedem Traktandum an den besuchten Generalversammlungen liefern zum Beispiel die Pensionskasse der Bundesangestellten (Publica), die Beamtenversicherungskasse des Kantons Zürich und die Pensionskasse der SBB. Auch auf der Website der Migros-Pensionskasse sind zeitnahe Detailangaben verfügbar.

  NZZ

9:22AM

Der Preis der Sicherheit

imageMit dem Rückenwind eines guten Börsenjahres und dank ausserordentlicher Aufwertungsgewinne des Obligationenportfolios hat die Publica 2014 erfreuliche Resultate erzielt. Den grössten Beitrag an die Gesamtperformance von 5,87 Prozent (Vorjahr 3,47 Prozent) leistete die Anlageklasse Obligationen, gefolgt von den Aktien. Per 31. Dezember 2014 lag der Gesamtdeckungsgrad der 21 Vorsorgewerke bei 105,3 Prozent (Vorjahr 104,1 Prozent). Die Verwaltungskosten konnten auf 192 Franken pro Versicherten gesenkt werden.

Auf währungsgesicherter Basis und auf Stufe des konsolidierten Gesamtvermögens erzielte die Publica 2014 eine Netto-Gesamtrendite von 5,87 Prozent (im Vorjahr 3,47 Prozent). Ohne Währungsabsicherung hätte die Netto-Performance im vergangenen Jahr 8,9 Prozent betragen.

Mit 6,8 Prozent Rendite leistete die Anlageklasse Obligationen den grössten Beitrag (4,0 Prozent) an das Gesamtvermögen. Treiber dieser hohen Performance waren Buchwertgewinne auf den Obligationen als Folge der tieferen Zinsen. Mit einer Rendite von 3,75 Prozent steuerte auch die Anlageklasse Immobilien einen wichtigen Betrag (0,25 Prozent) an das Gesamtvermögen bei.

Die Rendite in der Anlageklasse Rohstoffe, namentlich auf dem Rohöl, hat im vergangenen Jahr mit  -28,9 Prozent negativ zu Buche geschlagen. Dies bedeutet eine Veränderung auf dem Gesamtvermögen von -1,1 Prozent. Zwecks Diversifizierung des Gesamtportfolios war die Publica per Ende 2014 mit knapp 2 Prozent des Gesamtvermögens in Energierohstoffe (bestehend aus Rohöl, Heizöl und Benzin) investiert. Positiv auf die Performance ausgewirkt hat sich im vergangenen Jahr die Entwicklung am Aktienmarkt von +9,5 Prozent. Obwohl zwischen den einzelnen Aktienregionen Unterschiede bestanden, war die Performance in allen wichtigen Regionen im Jahr 2014 positiv.

  Mitteilung Publica

8:43AM

Previs Vorsorge jetzt “branchenoffen”

previsMit einer Anlageperformance von 6.61% (Vorjahr 6.56%) hat die Previs Vorsorge die notwendige Zielrendite im Jahr 2014 übertroffen. Im Deckungsgrad von 95.9% (Vorjahr 93.4%) enthalten sind Rückstellungen für die Senkung des technischen Zinses. Per 1.1.2015 beträgt dieser 3%; eine weitere Absenkung ist bereits eingeleitet.

Mit dem Jahr 2014 ist die Ära des Leistungsprimats zu Ende gegangen. Während den letzten drei Jahren wurden rund 400 Kunden mit über 5000 Versicherten in das Beitragsprimat überführt.

Per 1.1.2015 hat sich die Previs zur branchenoffenen Sammelstiftung gewandelt. Die bestehenden Kunden im Umfeld des Service Public bilden auch weiterhin das Fundament der Previs. Mit dem neuen Stiftungsmodell konnten im laufenden Jahr erste Akquisitionserfolge erzielt werden.

Die Previs Vorsorge ist eine unabhängige Vorsorgeeinrichtung mit Sitz in Wabern bei Bern. Sie versichert rund 700 Kunden mit über 20‘000 Versicherten und Rentnern. Als Sammelstiftung ist die Previs seit 1.1.2015 branchenoffen. Rund 50 Mitarbeitende betreuen die Kunden und verwalten ein Vorsorgekapital von rund CHF 2.6 Mia.

  Previs

8:05AM

TA: Einheitliche Altersgutschriften – Wunsch und Probleme

imageAndreas Fischer nimmt sich im Tages-Anzeiger des Problems der gestaffelten Altersgutschriften an, welche ein Problem für ältere Arbeitnehmer sein können und deshalb vom Bundesrat im Rahmen der AV2020 ausgeglichener ausfallen sollen. Laut BFS hat heute etwa jede fünfte Pensionskassen altersunabhängige Gutschriften. Im Artikel heisst es dazu: “Eine Stichprobe des «Tages-Anzeigers» bei Kassen unterschiedlicher Grössen und Branchen bestätigt die Zahlen. Gefragt wurde jeweils nach den Beiträgen, welche die Arbeitgeber entrichten, da nur diese einen Kostenfaktor darstellen. Von den zwölf Vorsorgeeinrichtungen in der Umfrage haben lediglich drei nicht nach Alter abgestufte Beiträge: jene der Migros, des Gastgewerbes und der Krankenkasse CSS. (…)

Was hindert denn die Kassen und insbesondere die Arbeitgeber, für alle Altersgruppen gleich hohe Beitragssätze festzulegen und damit die Kosten für ältere Arbeitnehmende zu senken? Es sei sehr schwierig, von einem System mit gestaffelten Beiträgen wegzukommen, sagt Christoph Ryter, Leiter der Migros-Pensionskasse und Präsident des Pensionskassenverbands Asip. Wechselt eine Kasse mit einem abgestuften Beitragssystem zu einem, bei dem die Beitragssätze für alle gleich sind, gehe dies zulasten der älteren Versicherten. Diese profitierten nach dem Wechsel nur noch von tieferen Durchschnittsbeiträgen statt wie ursprünglich vorgesehen von stets steigenden höheren Beiträgen. Das wirke sich auch negativ auf die Leistungen aus. Um abrupte Leistungskürzungen zu verhindern, brauche es für den Systemwechsel einen langsamen Übergang, so wie dies zum Beispiel der Bundesrat mit der Altersvorsorge 2020 vorsehe, sagt Ryter.

Es gibt noch andere Gründe für das mangelnde Interesse an Durchschnittsbeiträgen. Laut dem Pensionskassenexperten und Vorsorgeberater Martin Hubatka können sich nur gut ausgebaute Vorsorgeeinrichtungen, die weit mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Obligatorium bieten, ein System mit altersunabhängigen Beiträgen leisten, weil es da die Umverteilung zwischen Jung und Alt braucht.

Doch der Trend gehe in die andere Richtung: Viele Kassen hätten früher ein egalitäres Beitragssystem gehabt, dieses dann aber aufgegeben zugunsten eines Systems mit altersmässig abgestuften Beitragssätzen. «Ein System, bei dem alle gleich hohe Beiträge zahlen widerspricht dem Zeitgeist, weil es Solidarität unter den Altersgruppen verlangt.»

 Tages-Anzeiger

7:30PM

Stand der Dinge bei den kantonalen Kassen

imageDie “Schweizer Personalvorsorge” hat eine Liste mit den Eckdaten der kantonalen Pensionskassen publiziert. Sie zeigt die Form der Kapitalisierung, den Deckungsgrad sowie die technischen Zinsen per 31.12.14 und 1.1.15. Ohne weiteren Kommentar eine sehr aufschlussreiche Übersicht. (Grosse Darstellung durch Click aufs Bild).

9:14PM

Kollektiv: Unterschiedliche Strategien – gleiche Probleme

Im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Swiss Life und Axa Winterthur hat nach umgekehrter Rangordnung in früheren Jahren 2014 der erstgenannte Lebensversicherer die Nase vorne gehabt. Gemessen an den eingenommenen Prämien, kam Swiss Life just auf einen Drittel Marktanteil, wogegen Axa Winterthur gut 3 Prozentpunkte auf 31,3% einbüsste, schreibt Werner Enz in der NZZ.

Thomas Gerber, Leiter Axa Leben, erklärte, die Einmaleinlagen seien mit Absicht gedrosselt worden. Diese sanken um 15% auf 4,4 Mrd. Fr., wogegen die periodischen Prämien – sie nähren sich aus Altbeständen – um 2% auf 3,3 Mrd. Fr. zulegten. Dass im zeitlichen Ablauf die beiden grossen Anbieter, aber auch Helvetia (10,8%) und Bâloise (10,2%) unterschiedliche Taktiken verfolgen, ist im Sinne des Wettbewerbs eine gute Sache.

Eine weniger gute Sache ist, dass wegen des aus sozialpolitischen Gründen viel zu hoch angesetzten gesetzlichen Mindest-Rentenumwandlungssatzes – dieser klebt fest bei 6,8% – Jahr für Jahr mehr Geld umverteilt werden muss. Für Umwandlungsverluste, somit die Finanzierung laufender Renten zulasten der Aktiven, setzte Axa-Winterthur im vergangenen Jahr 270 (i. V.: 196) Mio. Fr. ein. Das war noch nicht alles, denn darüber hinaus wurden technische Rückstellungen für Altersrentner um 250 (220) Mio. Fr. verstärkt. Die niedrigen Zinsen hinterliessen Spuren, wobei gemäss Angaben von Finanzchef Maurizio Petrillo der technische Zins inzwischen unter 2% geschleust worden ist.

  NZZ

6:07PM

Towers Watson: Höhere Risiken – wachsende Unsicherheit

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Towers Watson hat die Ergebnisse ihrer jährlich durchgeführten Pension Risk Study für die Schweizer SMI- sowie die 10 grössten SMI Mid Cap-Titel publiziert. Auf Basis der in den Geschäftsberichten veröffentlichten Daten werden die konzernweiten Pensionsverpflichtungen nach IAS-Vorgaben analysiert und die Deckungsgrade ermittelt.

Die Planvermögen sind im vergangenen Jahr kräftig angestiegen, noch mehr aber die Vorsorgeverpflichtungen. Die Deckungsgrade sind aufgrund der von 3,1 auf 2,2% verminderten Rechnungszinsen (Diskontierungssätze) deutlich zurück gegangen. Nach der letztjährigen Erholung fielen sie wieder auf 84% (SMI) und 80% (SLI) zurück. Das Defizit hat sich für SMI-Gesellschaften damit von 16 auf 29 Mrd. Franken erhöht.

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Die im einzelnen ermittelten Deckungsgrade bewegen sich zwischen 101% (CS) und 49% (Kühne und Nagel), wobei aufgrund der unterschiedlichen geographischen Struktur und der je nach Land unterschiedlichen Vorschriften die Zahlen nur bedingt vergleichbar sind.

Wie im Vorjahr liegt der Deckungsgrad der SLI- und SMI-Firmen zwischen den
USA (TW Pension 100) und Deutschland (DAX).

Wie aus der oberen Grafik ersichtlich, haben die neuen IAS-Vorschriften mit der Aufgabe der Korridor-Methode zur Glättung die Volatilität der Resultate massiv erhöht. Die Bewegungen auf den Finanzmärkten und den Rechnungszinsen schlagen voll auf die Bilanz bzw. die Höhe des Eigenkapitals der Unternehmen. Dies wurde 2014 aufgrund der Reduktion der Zinssätze sichtbar und dieser Trend hat sich (insbesondere für Schweizer Vorsorgepläne) 2015 in Folge der Einführung der Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank weiter akzentuiert.

Die damit verbundenen Konsequenzen auf die Vorsorgepläne wurden in einer vom BSV in Auftrag gegebene Studie untersucht. Eine eindeutige Schlussfolgerung wurde darin jedoch nicht gezogen. Towers Watson ist der Ansicht, dass aufgrund des aktuellen Tiefzinsumfeldes und allenfalls der zur Diskussion stehenden Anpassung an Art. 17 FZG (Ermöglichung von reinen 1e- Beitragsprimatskassen ohne Garantien) der Risikotransfer des Arbeitgebers zu den Arbeitnehmern (für gewisse Lohnklassen) zunehmen dürfte.

Andererseits könnte durch die Senkung der technischen Zinsen und Umwandlungssätze und der damit verbundenen Entlastung der ausgewiesenen Verpflichtung den schweizerischen Kassen im Rahmen der IAS-Bilanzierung ihrer Arbeitgeberfirmen auch ein Argument zur Erhöhung der Beiträge und damit der Sicherung der Leistungen gegeben sein.

Befragt nach den Aussichten zeigten sich die Towers Watson-Verantwortlichen zurückhaltend bis pessimistisch. Der PK-Index des Swiss Pension Finance Watch zeigt für das erste Quartal 2015 eine weitere Reduktion des Deckungsgrads um ca. 3 Punkte (für leistungsorientierte Vorsorgeplane in der Schweiz). Towers Watson geht davon aus, dass sich die globalen Vorsorgeverpflichtungen (und somit die Deckungsgrad nach internationaler Rechnungslegung) ebenfalls um rund 3 bis 4 Prozent erhöht (resp. reduziert) haben. Aufgrund dieser Entwicklung rücke eine De-Risking-Strategie immer mehr in den Fokus.

  Mitteilung Towers Watson  money cab /

10:18AM

BZ: Legal Quote – heikler Nebenschauplatz

imageDie Berner Zeitung befasst sich mit der in der Altersvorsorge 2020 vorgesehenen Erhöhung der Mindestquote für die Vollversicherung bei den Lebensversicherern von 92 auf 95 Prozent. Die BZ schreibt dazu: “Dass die Linke derlei fordert, erstaunt in der Branche niemanden. Dass aber auch der Bundesrat auf diesen Zug aufspringt, hat viele verblüfft. Der Leiter des Geschäfts mit Unternehmenskunden von Swiss Life, Hans-Jakob Stahel (Foto), formuliert es im Gespräch so: «Wer meint, eine höhere Mindestquote führe dazu, dass die einzelnen Versicherten mehr ansparen können, macht einen Denkfehler.»

Laut Stahel wären die Versicherer gezwungen, das einbezahlte Kapital der Versicherten vorsichtiger anzulegen als bisher, damit sie die strengere Mindestquote sicher einhalten könnten. Und weil eine defensivere Anlagestrategie in der Regel zu tieferen Renditen führe, werde am Ende weniger Geld zur Verteilung bereitstehen. Frei übersetzt: 92 Prozent von weniger könnten nach Swiss Life am Ende effektiv weniger sein als 90 Prozent von mehr. (…)

Mit der Vollversicherung kaufen KMU vor allem Sicherheit: Sanierungsbeiträge und dergleichen sind ausgeschlossen. «Dafür erwarten unsere Kapitalgeber aber eine angemessene Rendite», betont Stahel. Diese Rendite wäre mutmasslich tiefer, wenn die Mindestquote erhöht würde.

Deswegen hat zum Beispiel die Baloise laut dem «Beobachter» bereits implizit gedroht, sich aus diesem Geschäft zurückzuziehen, wenn die Mindestquote steige. So weit geht Swiss Life nicht. Aber: «Die Gefahr ist gross, dass wir die Vollversicherung nicht mehr zu den heutigen Bedingungen anbieten könnten.» Sprich: KMU und ihre Angestellten müssten allenfalls für die Vollversicherung mehr bezahlen oder sich einer Sammelstiftung anschliessen, in der sie dann aber mindestens einen Teil des Anlagerisikos selber tragen würden.

Stahel findet sowieso, der Bundesrat und die Linke sollten den Markt spielen lassen: Die Gewerbler und ihre Angestellten, die der Vorsorgelösung auch zustimmen müssen, seien intelligent genug, das richtige Modell zu wählen.”

  BZ

10:04AM

AHV-Statistik 2014

Die Ausgaben der Alters- und Hinterlassenenversicherung beliefen sich im Jahr 2014 auf 40,9 Milliarden Franken. Die Renten abzüglich der Rückerstattungen machten mit 39,8 Milliarden Franken den Hauptteil der Leistungen aus. Weitere Ausgaben waren die Hilflosenentschädigungen (550 Millionen Franken) und die Beiträge an Hilfsorganisationen für betagte Menschen (114 Millionen). Zur Finanzierung haben die beitragspflichtigen Einkommen 29,9 Milliarden Franken oder 73,8 % der gesamten Einnahmen (40,5 Mia. Franken) beigetragen. Der Bund als zweite bedeutende Finanzierungsquelle hat 8 Milliarden Franken (19,7 %) überwiesen. Der Anteil am Mehrwertsteuerprozent zu Gunsten der AHV hat einen Betrag von 2,3 Milliarden Franken (5,7 %) erbracht. Die neue AHV-Statistik gibt weitere Auskünfte über diese Zahlen und geht insbesondere auf die Struktur der Renten-Bezüger nach verschiedenen Kriterien ein.

Verhältnis zwischen der Gruppe der Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht hat und jener zwischen 20 Jahren und Rentenalter

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  AHV-Statistik

9:54AM

IV-Statistik 2014

Finanzen der IV seit 1960, in Mrd. Franken

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Die Invalidenversicherung (IV) richtete 2014 an insgesamt 440’000 Personen Leistungen aus. Den grössten Ausgabenteil bildeten die Renten mit 5,5 Mia. Franken. Die Eingliederungsmassnahmen schlugen mit 1,6 Mia. Franken zu Buche. Diese und weitere Ergebnisse liefert die neue Ausgabe der IV-Statistik. Sie besteht aus Text- und Tabellenteil und gibt einen Überblick über die verschiedenen Leistungsbereiche der IV. Der Schwerpunkt liegt auf der Struktur der Leistungsbezüger.

Wahrscheinlichkeit, in der Schweiz eine IV-Leistung zu beziehen. Nach Alter

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Wahrscheinlichkeit, IV Rentner zu sein. Nach Kanton

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  IV-Statistik

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