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21.7.2014

Mitglieder Vorsorgeforum
10:38AM

Wachsende Macht der Stimmrechtsberater

SNAGHTML21d623dfDer Tages-Anzeiger berichtet über die wachsende Macht der Stimmrechtsberater, welche mit der Annahme der Minder-Initiative deutlich zugenommen hat. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Pensionskassen, welche bei Direktanlagen gesetzlich gezwungen werden, bei kotierten Titeln abzustimmen und aufgrund des oftmals grossen Aufwands sich dafür zunehmend auf die Dienstleistungen der Proxy Adviser verlassen. Während in der Schweiz Ethos eine dominierende Stellung einnimmt, ist es unter den einflussreichen amerikanischen Advisern insbesondere ISS.

Im TA heisst es dazu: “Gross ist der Ärger der Firmen über das Abstimmungsverhalten grosser Schweizer Investoren, insbesondere Pensionskassen. Diese würden teilweise blind den Empfehlungen der Stimmrechtsberater folgen. «Besonders ärgerlich ist der Umstand, dass hiesige Pensionskassen sich oft auf den Rat ausländischer Berater abstützen und diesen nicht hinterfragen», sagt ein Anwalt, der Unternehmen bezüglich General­versammlungen berät. «Da ISS, Glass ­Lewis und andere nur wenig mit den Verhältnissen in der Schweiz vertraut sind, ist dies problematisch.»

Mit ein Auslöser dieses Frusts ist der Umstand, dass ISS offenbar schon nur aufgrund einzelner Sätze die beantragte Statutenänderung als Ganzes abgelehnt hat. Dem Vernehmen nach stört sich der Stimmrechtsberater daran, wenn Firmen einen Passus aufnehmen, um ihren Verwaltungsräten Leistungen für die Pensionskasse ausrichten zu können. (…)

Der Ruf nach mehr Transparenz ertönt auch in der Schweiz. Neben den Inter­essen­kon­flikten sollen die Richt­linien, anhand derer die Berater vorgehen, sowie die eigentlichen Empfehlungen kurz vor der Generalversammlung allen zugänglich gemacht werden. Dies fordern etwa Ethos-Direktor Biedermann und Gregor Greber vom Stimmrechtsberater Z-Rating. Biedermann denkt zudem darüber nach, einen runden Tisch einzuberufen, um das Thema Selbstregulierung mit allen hiesigen Stimmrechtsberatern zu besprechen.

Fraglich bleibt jedoch, ob sich ISS und Glass Lewis freiwillig den Forderungen nach mehr Transparenz sowohl in der Schweiz als auch in der EU unterwerfen. Beteiligen sich die beiden nicht, bringt eine Selbstregulierung wenig.”

  Newsnet

4:53PM

Swisscanto: Der Stand der Dinge in der 2. Säule

370 (Vorjahr 343) Vorsorgeeinrichtungen haben an der Pensionskassen-Umfrage 2014 der Swisscanto teilgenommen. Sie weisen total ein Vermögen von 506 (481) Mrd. auf und versichern 2,8 Mio. Destinatäre, davon 2,1 Mio. Aktive. Das erlaubt schlüssige Daten über den Zustand der beruflichen Vorsorge der Schweiz. 

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Die Performance für 2013 wurde mit durchschnittlich 6,3 Prozent ermittelt. Über die Hälfte der teilnehmenden Kassen melden für ihre Rendite einen Wert zwischen 5 und 7,5 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des vermögensgewichteten Deckungsgrades bei den privatrechtlichen Kassen von 108 auf 110 Prozent. Die öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (keine Staatsgarantie) weisen einen Deckungsgrad von 101, jene mit Teilkapitalisierung und Staatsgarantie von 75 Prozent aus.

Das gute Ergebnis für 2013 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittelfristig die Situation sich weniger verheissungsvoll darstellt. So erreicht die durchschnittlich erzielte Performance über acht Jahre lediglich 2,7 Prozent, wobei die Werte sich zwischen 2,1 Prozent für die kleinsten Kassen mit unter 50 Mio. Franken und gut 2,8 Prozent für die grössten mit über 1 Mrd. Franken Vermögen bewegen. Sie liegen deutlich unter der langfristig angestrebten Performance von 3,9 Prozent und erreichen selbst die Sollrendite von 3,1 Prozent nicht.

Die Stabilisierung ihrer Finanzierungssituation angesichts historisch tiefer Zinsen und einer steigenden Lebenserwartung erreichten die Pensionskassen vor allem mit der Senkung ihrer technischen Zinsen respektive der Umwandlungssätze. Der technische Zins im Beitragsprimat ist bei den privaten Kassen seit 2007 von durchschnittlich 3,7 Prozent auf 2,9 Prozent zurückgenommen worden, bei den öffentlichen Kassen von 3,5 auf 3,1 Prozent.

Es ist absehbar, dass die Anpassung weiter voranschreitet. Die laufenden Senkungen der Umwandlungssätze, die von den Teilnehmern gemeldet werden, weisen mittlere Zielgrössen von knapp unter 6 Prozent auf, womit bereits jener Wert anvisiert wird, der auch in der "Altersvorsorge 2020" geplant ist. Allerdings sind auch weit tiefere Sätze vorgesehen. Ein geringerer Umwandlungssatz ist mit einer verringerten Rentenleistung verbunden. Dies kann nur mit kompensierenden Massnahmen verhindert werden. 40 Prozent der Kassen, welche ihren Umwandlungssatz senken, sehen keine solchen Massnahmen vor. Dort, wo Ausgleichsmassnahmen geplant sind, kommen bei zwei Dritteln der Kassen höhere Sparbeiträge zur Anwendung, 40 Prozent erhöhen die Sparkapitalien der Versicherten, eine Minderheit von 13 Prozent setzt das Rentenalter herauf. Hier sind insbesondere öffentliche Vorsorgeeinrichtungen anzutreffen.

  Swisscanto PK-Studie Dokumente

1:13PM

Curtius: Solvenz, Repression und Invalidität

imageAWP Soziale Sicherheit hat in Ausgabe 10/2014 den zweiten Teil eines Interviews mit Christoph Curtius, Finanzchef der PKRück, publiziert. Auszüge zu den Themen Solvency II und AHV-Rentenalter.

Soziale Sicherheit: Die Umsetzung von Solvency II ist ein Quantensprung für die Versicherungswirtschaft. Wie wird sich dieser Paradigmenwechsel auf die Branche auswirken?
Curtius: Solvency II wird nun per 1. Januar 2016 nach mehreren Verzögerungen zur Anwendung kommen. Die Erfahrungen verschiedener Marktteilnehmer zeigen, dass aufgrund der ökonomischen Betrachtungsweise der Solvabilität II Vorschriften die Solvenzresultate ein anderes, allenfalls nicht kohärentes Bild mit jenen von Solvabilität I ergeben können.

Was ist die Konsequenz davon?
Auffallend ist, dass Investitionen in Staatsanleihen durch die neuen Vorschriften stark gefördert werden. Letztendlich zwingt hier die Aufsichtsbehörde beziehungsweise ein staatliches Organ die Versicherer, ihre Staatsschulden zu finanzieren. Das kann auch als finanzielle Repression bezeichnet werden.

Wird Solvency II das Produkt-Pricing von PKRück beeinflussen?
Nein. Denn das würde sonst heissen, dass unser Eigenkapital knapp ist. Das ist nicht der Fall. PKRück weist auch unter den neuen Vorschriften eine komfortable Kapitalausstattung auf.

Ist vor diesem Hintergrund die Rückversicherung ein Eigenkapitalsubstitut?
Das kann einer der Gründe für einen Rückversicherungsvertrag sein.

Politiker diskutieren über eine Erhöhung des ordentlichen AHV-Rentenalters. Wird das die Eigenkapitalquote beeinflussen?
Die Eigenkapitalquote betrifft das nur indirekt. Wir haben die Neurentenquote in Abhängigkeit des Alters ermittelt und analysiert. Hier zeigt sich, dass sich das Risiko invalid zu werden sehr stark altersabhängig gestaltet. Da die Invalidisierungswahrscheinlichkeit in der Altersgruppe 60 bis 65 Jahren im Vergleich zu allen anderen Erwerbstätigengruppen besonders hoch ist, scheint dadurch ein relativer Anstieg der IV-Renten unvermeidlich.

Was heisst das konkret?
Experten gehen davon aus, dass eine Erhöhung des AHV-Alters bei sonst unveränderten Rahmenbedingungen in den kommenden zehn Jahren zu einem Anstieg der IV-Neurenten um 10,9% im Vergleich zum Stand von 2012 führen könnte. Damit würde die Zahl der IV-Neurenten wieder ungefähr auf das Niveau von vor der Umsetzung der 5. IV-Revision ansteigen.

12:45PM

Les CPs stoïques face à la condamnation de Credit Suisse

Condamné, Credit Suisse a-t-il fait fuir ses partenaires? Dans une interview à la Neue Zürcher Zeitung, Urs Rohner, le président de la banque, reconnaît qu’il a fallu «beaucoup réconforter les clients», même si, jusqu’à présent, il n’y a «guère eu de réactions négatives». Il ajoute qu’il n’y a eu «aucun incident particulier avec les contreparties sur le marché ­interbancaire». Mercredi, il disait également n’avoir rien entendu de négatif provenant des agences de notation.

L’aveu de culpabilité de la banque suisse pouvait conduire certains fonds de pension à ne plus travailler avec elle. Cela peut être le cas s’ils disposent de recommandations à suivre concernant les entreprises ayant été condamnées par la justice.

En Suisse, les caisses de pension ne semblent pas prendre cette direction. Contactée, la caisse de pension des CFF, par exemple, n’a pas de directives de ce genre.

Directeur de l’Association suisse des institutions de prévoyance (ASIP), Hanspeter Konrad n’a pas eu connaissance de réactions immédiates de caisses de pension suite à l’aveu de culpabilité de Credit Suisse. Et cela, aussi en perspective de la prochaine assemblée générale de la banque. De son côté, Gérard Fischer, le directeur de Swisscanto, a rappelé que les décisions prises en matière d’exercice des droits de vote par la société ont lieu dans la phase qui précède les assemblées générales. Toute décision en réaction à l’annonce de mardi serait ainsi prise lors de l’assemblée de 2015.

  Le Temps

12:38PM

Weniger WEF-Gelder beansprucht

(sda) Die strengeren Massstäbe der Banken bei der Hypothekenvergabe zeitigen ihre Wirkung auch bei der zweiten Säule. Erstmals seit dem Jahr 2000 ist im vergangenen Jahr die Summe der für den Kauf von Wohneigentum genutzten Pensionskassengelder unter zwei Milliarden Franken gefallen.

Insgesamt wurden letztes Jahr aus der zweiten Säule noch 1,8 Milliarden Franken an Vorbezügen für Eigenheime ausbezahlt - eine halbe Milliarde weniger als 2012. 2008 hatten die Kapitalbezüge mit 3,2 Milliarden Franken einen Höchststand erreicht, wie aus den vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) publizierten Zahlen der Eidg. Steuerverwaltung hervorgeht. Stark rückläufig ist auch die Zahl der Personen, die Vorsorgegelder für selbstgenutztes Wohneigentum beansprucht haben. 2013 wurde noch gut 24'500 Vorbezüge registriert, gegenüber 28'600 im Vorjahr und 44'400 im Rekordjahr 2008.

Seit Mitte 2012 müssen Käufer von Eigenheimen von den nötigen 20 Prozent Eigenmittel 10 Prozent aus anderen Guthaben als der zweiten Säule berappen. In diesen verschärften Selbstregulierungsrichtlinien der Banken sieht BWO-Sprecher Christoph Enzler denn auch die Hauptursache für den Rückgang der Vorbezüge.

Neben demografischen Gründen könnten laut Enzler aber auch die Diskussionen um die sozialpolitischen Auswirkungen dieser Form der Wohneigentumsförderung mitgespielt haben. Das Parlament hat den Bundesrat kürzlich beauftragt, zu untersuchen, wie viele der Personen, die Vorsorgekapital beziehen, später auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind.

10:03AM

Zinsschere schliesst sich (etwas)

imageGemäss dem jährlich von Complementa durchgeführten Risiko Check-up ist die Obligationenquote auf einen historischen Tiefststand von unter 40% gesunken, während Aktien mit einem Anteil von 30% historisch betrachtet wieder leicht übergewichtet sind. Bei drei von vier Kassen liege der Aktienanteil mittlerweile über der strategisch festgelegten Quote. Die Immobilienquote bleibt seit nunmehr 10 Jahren relativ konstant bei 16%.

Die durchschnittliche Verzinsung der Vorsorgekapitalien von aktiv Versicherten und Pensionären bleibt trotz gutem Anlagejahr konstant bei 2,6%. Detaillierter betrachtet, erhielten die aktiv Versicherten mit 1,8% eine um 0,1% Prozentpunkte höhere Verzinsung gegenüber dem Vorjahr. Folglich ergebe sich beim technischen Zins erneut ein leicht tieferer Wert von 3,1%. Die Schere zwischen diesen Zinssätzen, die sich seit 2002 stetig öffnete, zeige damit «zarte Signale des Schliessens».

  NZZ

12:50PM

NZZ: Fortschritte bei der Swiss Life

Werner Enz befasst sich in der NZZ mit der Swiss Life und ihrem Kollektivgeschäft 2013. Enz schreibt: Im hartnäckig niedrigen Zinsumfeld sind Garantieleistungen von Lebensversicherern im Geschäft mit Vorsorgegeldern offensichtlich stark nachgefragt. Ebenso wie Axa Winterthur (+10%) erreichte Swiss Life mit +13%, gemessen an Prämieneinnahmen, ein zweistelliges Wachstum.

(…) Mit Blick auf laufende Renten, die zwingend zu leisten sind, wie auch wegen des stark übersetzten gesetzlichen Umwandlungssatzes wurden die Rückstellungen um weitere 953 Mio. Fr. verstärkt. Gerne wüsste man, wie viel Geld 2013 wegen unvernünftiger gesetzlicher BVG-Auflagen von Jung zu Alt umverteilt wurde; bei Axa Winterthur waren es 416 Mio. Fr. Immerhin sagte Swiss Life, unter Berücksichtigung ihres Portfolio-Bestands müssten sie auch einen Betrag in dieser Grössenordnung dafür aufwenden.

imageEin qualitativer Sprung gelang Swiss Life 2013 bei den Verwaltungskosten. Je Versicherten gerechnet, fielen sie dank moderner IT-Infrastruktur innerhalb eines Jahres um 10% auf 373 Fr. Die Vermögensverwaltungs-kosten verharrten mit 0,18 (0,19)% auf niedrigem Stand. Die sanft sinkende Kostenprämie, die laut Finma-Auflagen gesondert ausgewiesen werden muss, spiegelte zu Teilen diese Effizienzgewinne.

  NZZ

10:34AM

Motion: Schutz der Gelder und des Klimas

Eingereicht von Jans Beat (SP), Einreichungsdatum 21.03.2014
Eingereichter Text: Der Bundesrat wird gebeten, die gesetzlichen Grundlagen dahingehend zu ändern, dass die Vorsorgeeinrichtungen der beruflichen Vorsorge keine Anlagen in Konzernen tätigen dürfen, welche fossile Energieträge wie Erdöl-, Erdgas oder Kohle fördern oder entsprechende Rohstoffreserven besitzen. Bestehende Investitionen (Aktien, Obligationen etc.) in solchen Unternehmen sollen innerhalb von 5 Jahren abgestossen werden.
  Motion
10:28AM

Interpellation: PK-Investitionen in das lokale Wirtschaftsgeflecht

Eingereicht von Derder Fathi (FDP), Einreichungsdatum 21.03.2014,  
Eingereichter Text: Der Bundesrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:
1. Die Pensionskassen investieren selten in Private Equity und lokale KMU. Woran liegt das? Können sie mehr tun?
2. Könnten sie durch Anreize dazu ermutigt werden?
3. Der Bundesrat unterstützt die Motion Graber 13.4184, die verlangt, dass Pensionskassen in langfristige, zukunftsgerichtete Anlagen investieren können. Welche Rolle sieht der Bundesrat dabei für den Bund vor?
4. Gibt es flexiblere Lösungen, wie zum Beispiel eine einfache Änderung der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2)?
  Interpellation 
10:18AM

Zusammensetzung der BVG-Kommission

Bei der Liste der Mitglieder der BVG-Kommission hat es in jüngerer Vergangenheit Änderungen gegeben. Kurt Feller  (Vizedirektor Gewerbeverband) musste aufgrund der Amtszeitbeschränkung zurücktreten. Sein Nachfolger ist Erhard Burri, noch bis Ende November Geschäftsführer der proparis. Er tritt als Arbeitgebervertreter der Kommission bei. Burri war bis zur Mitgliederversammlung 2014 Vorstandsmitglied des Vorsorgeforums.

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  BVG-Kommission / Interessenbindungen

10:54AM

Verleihung der Kommunikations-Awards

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Die Vorsorgeeinrichtungen der Ruag, der Credit Suisse Group sowie die Personalvorsorgestiftung Service Public Previs gelten als die kommunikativsten der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Eigenverantwortung, welche in Kooperation mit dem Schweizerischen Pensionskassenverband Asip, dem VPS Verlag Personalvorsorge, der «Handelszeitung », der «Schweizer Versicherung» sowie der AND Consulting & Communication erstmals einen Award für diejenigen Pensionskassen vergeben hat, die in hervorragender Weise ihre Versicherten informieren und die entsprechende Kommunikation auf vorbildliche Weise gestalten.

Die Preise wurden im Rahmen der Fachmesse 2. Säule in den drei Kategorien kleine/mittlere Pensionskassen, grosse Pensionskassen und Sammeleinrichtungen vergeben. Die Stiftung Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge will gesamtheitlich Stützen für die Führungsausübung in der 2. Säule erarbeiten, die Verankerung des Aus- und Weiterbildungsbereichs in der 2. Säule fördern und Anstösse zur Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge liefern.

Eine Fach- und Versichertenjury beurteilte pro Kategorie zahlreiche Dokumente und die Pensionskassen-Website unter anderem nach den Kriterien Verständlichkeit, zielgruppengerechte Wissensvermittlung, Innovation und Kreativität, ansprechende Gestaltung sowie hilfreiche Visualisierungen (Grafiken, Beispiele, Tipps usw.).

  Preisverleihung  /  CS-Pensionskasse

10:43AM

Umfrage zur Kostentransparenz, Fachrichtlinie zur Vegüv

asipDer Pensionskassenverband hat bei seinen Mitgliedern eine Umfrage über das die Kostentransparenz sowie die Kostenquote durchgeführt.   Die anlässlich der Mitgliederversammlung bekannt gegebenen Resultate: Die Kostentransparenzquote (Anteil der kostentransparenten Anlagen an den Gesamtanlagen) beträgt 98,6 Prozent. Die Kostenquote wurde mit 42 Basispunkten ermittelt. Teilgenommen haben an der Umfrage 283 Kassen mit 420 Mrd. Franken Vermögen, davon kostentransparent 415 Mrd. Die c-alm Studie von 2011 ermittelte Vollkosten von 56 bp.

 

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Wie an der ASIP-GV mitgeteilt wurde, plant der Verband in naher Zukunft die Publikation einer Fachrichtlinie zur Umsetzung der VegüV.

8:02AM

BE: Stimmbürger wählen teurere Variante

BernDas Berner Stimmvolk befürwortet die Sanierung der beiden staatlichen Pensionskassen. Die Hauptvorlage erhielt 61,7 Prozent Ja-Stimmen, der Eventualantrag des Grossen Rats 61,4 Prozent. Das Stimmvolk gab in der Stichfrage der Hauptvorlage den Vorzug: 60,5 Prozent der Stimmen gingen an die Hauptvorlage, 39,5 Prozent an den Eventualantrag.

Die Bernische Lehrerversicherungskasse (BVLK) und die Bernische Pensionskasse (BPK) der Kantonsangestellten weisen beide eine Unterdeckung auf und müssen bis in 20 Jahren saniert werden. Abgestimmt wurde über das neue Gesetz und über den Eventualantrag, den das Kantonsparlament verabschiedet hat.

Das neue Gesetz, das nun auf Anfang 2015 in Kraft tritt, sieht einen Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat vor. Der Kanton zahlt eine Übergangseinlage von 500 Millionen Franken an die Erwerbstätigen, um den Wechsel abzufedern. Zudem leistet der Kanton einen einmaligen Betrag, um die Deckungslücke der Pensionskassen aufzufüllen - rund 1,7 Milliarden Franken.

Arbeitgeber und Personal müssen bis ins Jahr 2034 Finanzierungsbeiträge zahlen, damit der Deckungsgrad von 100 Prozent erreicht wird - zusätzlich zu den ordentlichen Beiträgen. Der Kanton als Arbeitgeber zahlt rund 1,1 Milliarden Franken 

Beim Eventualantrag - einem Vorschlag aus dem Kantonsparlament - hätte sich das Staatspersonal finanziell stärker an der Sanierung der Pensionskassen beteiligen müssen. Der einmalige Kantonsbetrag hätte 1,3 Mrd. statt 1,7 Milliarden Franken betragen. Die Lohnabzüge für das Staatspersonal wären gut ein halbes Prozent höher gelegen.

  Bund / Berner Zeitung

7:51AM

BL: Zustimmung zum PK-Gesetz

bl71,68 Prozent der Stimmbürger stimmen der Änderung des basellandschaftlichen Pensionskassengesetzes zu. Damit werden die Gemeinden bei den Sanierungskosten um 276 Millionen Franken vom Kanton entlastet. Der beschlossene Kompromiss sieht folgende Elemente vor (bz):

  • Die Regierung bietet allen Arbeitgebern ein Pooling an, damit gemeinsam günstiger Geld am Markt aufgenommen werden kann. Zudem muss der Kanton gegenüber der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) für alle 236 Arbeitgeber garantieren, dass die Forderungen erfüllt werden.
  • Der Kanton muss à fonds perdu die Deckungslücke der kommunal angestellten Lehrer von 243 Millionen Franken übernehmen. Hinzu kommen 33,5 Millionen Franken für die Besitzstandsregelung, total also rund 276 Millionen Franken.
  • Damit muss der Kanton von der 2,2-Milliarden-Sanierungslast der BLPK nun 1,6 Milliarden Franken übernehmen. Die restlichen rund 600 Millionen Franken zahlen die 236 angeschlossenen Arbeitgeber - rund die Hälfte entfällt dabei auf die 86 Gemeinden.

  bz

7:38AM

Vorsorgeausgleich bei Scheidung: RK-S stimmt Vorlage zu

Die Kommission für Rechtsfragen des Ständerates hat die Vorlage zur Änderung des Zivilgesetzbuches (ZGB) betreffend Vorsorgeausgleich bei Scheidung angenommen. Dabei ist sie weitestgehend den Anträgen des Bundesrates gefolgt.

​Die Kommission hat die Detailberatung des Bundesratsentwurfs (13.049) beendet und diesen mit 9 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen. Mit der Vorlage sollen Mängel des Vorsorgeausgleichs bei der Scheidung beseitigt werden. Die Mängel bestehen laut Darstellung der Kommission vor allem in der zu starren Regelung sowie in der Benachteiligung von nicht erwerbstätigen Ehefrauen und Ehemännern. Als wesentliche Neuerung sieht die Gesetzesrevision vor, dass die während der Ehe geäufneten Vorsorgemittel in Zukunft auch dann geteilt werden, wenn bei einem Ehegatten im Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens bereits ein Vorsorgefall eingetreten ist.

Den Eheleuten ist es aber auch freigestellt, sich auf ein anderes Teilungsverhältnis zu einigen oder auf den Vorsorgeausgleich ganz oder teilweise zu verzichten, wenn dadurch ihre angemessene Vorsorge nicht in Frage gestellt wird (Art. 122 ff. E-ZGB). Diesbezüglich ist die Kommission dem Entwurf des Bundesrates gefolgt. Eine weitere Neuerung besteht u.a. darin, dass die Vorsorge- und Freizügigkeitseinrichtungen verpflichtet werden, in Zukunft periodisch alle Inhaber von Vorsorgeguthaben der Zentralstelle 2. Säule zu melden (Art. 24a E-FZG). Auch in diesem Punkt hatte die Kommission keine Einwände zum bundesrätlichen Entwurf.

  Mitteilung RK-S / Parlament Vorsorgeausgleich / Botschaft BR / Blog Ambühl

9:49AM

Cash: Der Mann, der das Altern abschaffen will

Der Engländer Aubrey de Grey ist einer der bedeutendsten und umstrittensten Altersforscher. Am St. Galler Symposium und im Gespräch mit cash sagte er, weshalb und wie er das Altern bekämpfen will. "Unsere medizinische Forschung zielt darauf ab, den Alterungsprozess unter Kontrolle zu bekommen. Es geht nicht darum, bereits bestehende Krankheiten zu heilen, sondern den Alterungsprozess zu unterbrechen, der letztendlich für die Krankheiten verantwortlich ist", sagt der in Cambridge lehrende Bioinformatiker, letzte Woche am St. Galler Symposium, bei dem sich jedes Jahr die Elite aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft trifft. Dass damit auch der Tod überwunden wird, bezeichnete Aubrey als "Nebeneffekt".

Der zurzeit älteste Mensch ist eine Frau aus Japan. Misao Okawa feierte kürzlich ihren 116. Geburtstag. Nur noch sechs Jahre, und Okawa könnte mit dem vermutlich ältesten Menschen aller Zeiten gleichziehen: Die Französin Jeanne Louise Calment starb 1997 mit 122 Jahren und 164 Tagen, die bis dato längste menschliche Lebensspanne, die zweifelsfrei verifiziert werden konnte.

  Cash

4:43PM

Migros: PK-Reglementsänderung führt zu Frühpensionierungs-Boom

Bilanz berichtet über die Folgen einer Reglementsänderung bei der Migros-PK, welche mit nicht mehr zeitgemässen, subventionierten Frühpensionierungen Schluss macht. Bilanz schreibt: Wer bis zum 30.November 58 wird oder älter ist, kann vom alten Reglement und finanziell attraktiven Frühpensionierungen profitieren. Danach ist Schluss damit. «Diese subventionierte vorzeitige Pensionierung ist heute von den Führungsgremien nicht mehr akzeptiert», sagt Christoph Ryter, Chef der Migros- Pensionskasse (MPK). «Sie bevorteilt meist die Besserverdienenden zulasten jener mit tieferen Einkommen.» Die Übergangsfrist läuft seit 2012. Nun ist die letzte Chance, frühzeitig subventioniert in Pension zu gehen.

Bereits in den Vorjahren machten einige vom Passus Gebrauch. Im Migros-Genossenschafts- Bund liessen sich in den letzten beiden Jahren jeweils rund 30 Personen frühpensionieren. «Dieses Jahr rechne ich mit rund 20 Prozent mehr Frühpensionierungen», so Ryter. Eine substanzielle Zahl. Der Know-how-Verlust sei gross, was man sehr bedaure, heisst es intern.

8:30PM

Bundesrat gegen AHVplus

Der Bundesrat sieht finanziell keinen Spielraum zum Ausbau der AHV, möchte aber die Altersvorsorge langfristig sichern. Er lehnt deshalb die Volksinitiative „AHVplus: für eine starke AHV“ ohne Gegenvorschlag ab und verfolgt seine Strategie einer umfassenden Reform mit mehreren aufeinander abgestimmten Massnahmen weiter, heisst es in einer Pressemitteilung.

Nach Ansicht des Bundesrats sprechen finanzielle, volkswirtschaftliche und sozialpolitische Gründe gegen die Annahme der Initiative „AHVplus: für eine starke AHV“. Diese hätte insbesondere zur Folge, dass die Ausgaben der Alters- und Hinterlassenenversicherung um jährlich rund 4 Milliarden Franken, bis im Jahr 2030 sogar um etwa 5,5 Milliarden steigen. Sie würde damit die finanziellen Herausforderungen der AHV noch verschärfen, weil in diesem Zeitraum die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre ins Pensionsalter kommen.

  Mitteilung

5:42PM

AXA profitiert vom Run auf Kollektiv-Lösungen, massive Umverteilung

Axa Winterthur hat die wichtigsten Elemente ihrer Resultate im Kollektiv-Geschäft 2013 in einer Mitteilung zusammen gefasst. Sie hält fest:

2013 hat die AXA Winterthur im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge ein Prämienwachstum von 10,1 Prozent auf 8,4 Mrd. Franken erreicht. Bei  anhaltend tiefen Zinsen erzielte sie eine Kapitalrendite von 3,13 Prozent und übertraf damit den Vorjahreswert von 3,02 Prozent. Die jährlichen Kosten pro aktiv versicherte Person konnten weiter gesenkt werden: Sie betrugen für 2013 noch 425 (434) Franken. Die Umverteilung von den Erwerbstätigen zu den Altersrentnern hat sich weiter akzentuiert und belief sich 2013 auf einen Betrag von 416 Millionen Franken.

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Zum Thema Umverteilung heisst es: Das im Zeitpunkt der Pensionierung einer Person angesparte Alterskapital ist aufgrund der steigenden Lebenserwartung und des zu hohen Umwandlungssatzes vorzeitig aufgebraucht. Um diese Lücke zu schliessen, wird ein Teil der Anlagerendite und der Risikoprämie der aktiven Versicherten benötigt. Allein bei der AXA Winterthur wurden im Jahr 2013 416 Millionen Franken von den Erwerbstätigen zu den Altersrentnern umverteilt. Die AXA Winterthur setzt sich dafür ein, diese Umverteilung zu reduzieren und die Generationen-Fairness wiederherzustellen.

Mit der moderaten Reduktion des Umwandlungssatzes im Überobligatorium per 1. Januar 2015 hat sie bereits einen ersten Schritt unternommen. Zusätzlich wird die AXA Winterthur die Rückstellungen für laufende Altersrenten bis spätestens 2016 erhöhen, damit diese nicht mehr von den aktiven Versicherten mitfinanziert werden müssen (Zins für die Bewertung dieser Rentenrückstellungen höchstens 2 Prozent).

  Mitteilung AXA

5:25PM

Vorsorgeparadies für Funktionäre

EUpw. Wir haben letzthin einige Zahlen zu den Pensionen von EU-Funktionären publiziert. In der Zwischenzeit haben wir aus Leserkreisen weitere Links zu den Vorsorgeleistungen erhalten. Die Zahlen stammen ebenfalls von 2009. Die Leistungen wurden in der Zwischenzeit nicht vermindert. Muss man ein rechtspopulistischer EU-Skeptiker sein, um das schockierend zu finden? Jedenfalls verstehen wir den massiven Drang gewisser Kreise, die Schweiz lieber schon heute als erst morgen der EU anzuschliessen.

  European Officials Study (e), Fonctionnaires Européens (franz)

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