Die aktuellen Themen
Bundesrat publiziert Bericht zur Zukunft der 2. Säule
Am Anfang stand der deplorable Ausgang der Abstimmung zur Senkung des Umwandlungssatzes, jetzt ist als Folge der lange erwartete und in den Medien bereits heftig debatierte Bericht zur Zukunft der 2. Säule in die Anhörung geschickt worden. Auf 177 Seiten werden alle möglichen Probleme der beruflichen Vorsorge ausgebreitet und Lösungsvorschläge samt Reaktion der BVG-Kommission dargestellt.
Der ASIP, der in der BVG-Kommission vertreten ist und an der Erstellung des Berichts beteiligt war, zeigt sich in einer ersten Reaktion zufrieden mit dem Resultat. Allerdings fordert er eine klare Prioritätenordnung für die Vielzahl der aufgeworfenen Fragen.
Der Gewerkschaftsbund will mit eigenen Zahlen zeigen, dass eine Senkung des UWS auf 6,4% nicht nötig sei und spricht von Angstmacherei der Pensionskassenwelt.
UBS PK-Barometer November 2011
Die UBS schreibt zur November-Ausgabe ihres PK-Barometers: Nach zwei Monaten, die hoffen liessen, hat sich der Abwärtstrend wieder eingestellt. CHF-Anleihen, Schweizer Aktien und Immobilien verzeichneten leicht rückläufige Renditen, was in der Summe trotz positiver Erträge bei den übrigen Anlageklassen zu einem insgesamt leicht eingetrübten Bild führte.
Miros PK: zu teuer für Hotelplan?
In der Handelszeitung befassen sichNorman Bandi und Samuel Gerbermit der Migros Pensionskasse, die im kommenden Jahr ein neues Reglement in Kraft setzt, mit verringerten Leistungen und höherem Rentenalter. Trotzdem ist sie offenbar Migros-Tochterfirmen noch zu teuer. Laut Handelszeitung möchte Hotelplan ihre Angestellten in die eigene Vorsorgeeinrichtung Travel bringen. Dies könnte 2013 oder 14 der Fall sein.
Vorschlag für eine vollabgefederte UWS-Senkung
Olivier Deprez und Jorge Serra schlagen in einem Beitrag in der NZZ einen Weg vor, um aus der Sackgasse nach der letztjährigen Umwandlungssatz-Abstimmung herauszukommen. Das Duo aus PK-Experte und Gewerkschafter ist der Meinung, dass “das Fehlen einer Kompensation, die dem Erhalt der Ersatzquote aus der ersten und der zweiten Säule dienen sollte, für den Abstimmungsausgang wesentlich mitverantwortlich war. Sie listen eine Reihe flankierender Massnahmen für eine Senkung des UWS von 6,8 auf 6,2% auf, bestehen aus einer Senkung des Koordinationsbetrags von 7/8 auf 6/8 der max. AHV-Altersrente, einer Erhöhung der Altersgutschriften um 0,5% sowie (als Kompensation für ältere Versicherte) einer Erhöhung der Altersguthaben der Jahrgänge 1950-61 um max. 8,8% mittels eines Pools. Dieser würde beim Sicherheitsfonds eingerichtet und Zuschüsse an Kassen mit ungünstiger Altersstruktur bezahlen.









